Der erste Kampfschrei wird noch lange nachhallen...

Japanischen Karate-Meister Shinji Akita zieht es nach Limburg
Der erste Kampfschrei wird noch lange nachhallen...

Karateka aus dem In– und Ausland ließen es sich nicht nehmen, zum ersten Training unter dem japanischen Meister Shinji Akita nach Limburg zu kommen und so feierlich die Eröffnung seiner neuen Karate-Schule „Sakuragaoka“ (Im Finken 22, 65549 Limburg) zu begehen.

Von London nach Limburg — dieser Schritt war kein großer für den durch seine Lehrtätigkeit weltweit renommierten Japaner, den die Hügel des Taunus an seine Heimat Gifu erinnern. Diese verließ Akita bereits mit 23 Jahren, um in der britischen Metropole zunächst als Assistent von Karate-Legende Sensei Kawasoe seine vom 12. Lebensjahr an erworbenen Kenntnisse der fernöstlichen Kampfkunst weiter zu vervollkommnen. Sein erstes eigenes
Dojo — so heißt die Trainingsstätte der Karateka im Fachjargon — eröffnete Akita 1994 in West-London. Eine stetig wachsende Zahl von Lehrgängen führte den Japaner von dort aus in die entlegensten Ecken dieser Welt, vorzugsweise aber nach Deutschland, dessen Kultur und Landschaften es Akita besonders angetan hatten. „Abgesehen von ihrem Äußeren sind Deutsche und Japaner gar nicht so verschieden“, so Akita mit einem Augenzwinkern. „Besonders, was die Wertvorstellungen und sogenannten ‚Tugenden‘ angeht, liegen beide ziemlich auf einer Wellenlänge.“

Wertvorstellungen — ein zentraler Punkt des traditionellen Karate, sollte ein jeder Aktiver doch kontinuierlich nach der Vervollkommnung des Charakters, nach Aufrichtigkeit und Treue sich selbst und anderen gegenüber streben. Aber auch Bescheidenheit und Respekt werden im Dojo vermittelt.
Darüber hinaus ist Karate eine der ältesten und wirksamsten Arten der Selbstverteidigung, die Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen zu Selbstsicherheit, Wachsamkeit und Reaktionsvermögen verhilft.

Zu alt, zu unbeweglich, zu viel Schwellenangst...? Keine dieser Befürchtungen lässt Akita gelten und verspricht, dass Neulinge jeden Alters sich in der ganz besonderen Gemeinschaft der Karateka sofort gut aufgehoben fühlen werden. ...Und was das andere angeht: Karate ist wie ein Jungbrunnen, der Körper, Geist und Seele fit hält. Somit ist man dafür nie zu alt!