Internationaler ADAC Truck-Grand-Rrix
Der Internationale ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring (23. – 25. Juli) setzt auch in diesem Jahr Maßstäbe. Es ist die Megaparty am Ring und zur 25. Veranstaltung lässt es der ADAC Mittelrhein mächtig krachen. Und damit ist nicht nur das große Feuerwerk gemeint, mit dem traditionell der große Country-Abend am Samstag in der Müllenbachschleife gekrönt wird.
Dabei sein ist für viele alles. Das gilt für Fahrer, Teams und Industrie. Und dabei sein wollen offensichtlich auch so viele Fans wie schon lange nicht mehr. Wie üblich war das ErlebnisPaket verbunden mit dem Co-Piloten-Feeling im RaceTruck schon seit Weihnachten wieder vergriffen. Auch die Mercedes-Tribüne ist ausverkauft – und für die legendäre Tribüne T4 hat der Run auf die letzten Tickets begonnen.
Denn der Besuch lohnt sich Atemberaubende Stunts, mitreißende Rennen und große Stars auf der Open-Air-Bühne werden wieder weit über 100.000 Fans in den Bann ziehen. Im Rahmenprogramm wird es ein Kräftemessen zwischen Timo Scheider, aktueller DTMChampion im Abt-Audi, und einem Racetruck geben. Den Fehdehandschuh geworfen hatte Hans-Joachim Stuck, der im letzten Jahr sein erstes Truckrennen gewonnen hatte und auch in diesem Jahr auf einem 1100-PS-starken MAN wieder im Mittelrhein-Cup starten wird.
Sportlich wird sich die Veranstaltung als Höhepunkt der acht Rennen umfassenden TruckEuropameisterschaft noch einmal selbst toppen. Für packenden Motorsport sorgen im Rahmenprogramm auch die pfeilschnellen Boliden des ATS Formel-3-Cups. Die amerikanische Nascar-Serie ist legendär und besitzt jenseits des Atlantiks einen vielleicht sogar höheren Stellenwert als die Formel 1. Mit der Racecar-Series soll nun den beeindruckenden V8-Fahrzeugen auch in Europa der Durchbruch gelingen. Auch in den Rennpausen ist auf den Zuschauerrängen Unterhaltung angesagt. Packende Stunts und verschiedene Korsos mit phantasievoll lackierten Aufliegern, US-Trucks und Oldtimer sorgen hier für Unterhaltung. Aber auch im Fahrerlager und Industriepark ist die Hölle los. Hier kann man den Mechanikern beim Schrauben und Werkeln zuschauen, kommt mit dem ein oder anderen Fahrer sogar ins Gespräch oder man lässt sich auf Bullenreiten oder Squaredance ein.
In den letzten 25 Jahren sind beim Internationalen ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring schon viele Künstler auf der Open-Air-Bühne in der Müllenbachschleife aufgetreten und haben gemeinsam mit dem Publikum so manch unvergessliches Konzerthighlight gefeiert. Zu der Jubiläumsveranstaltung sorgen Rockgrößen wie The BossHoss oder Countrylegenden wie Tom Astor und Gunter Gabriel für ein einmaliges Musikerlebnis. Im Offroad-Park, unweit der Grand-Prix-Strecke, gibt es ein weiteres Highlight für die Besucher des Truck-Grand-Prix. Nach dem hervorragenden Echo in 2009 findet hier wieder ein Lauf zur Truck-Trial-Europameisterschaft statt. Natürlich sind Bus-Shuttle und Eintritt für alle Besucher des Truck Grand-Prix inklusive. Familienfreundlichkeit fängt bei den Eintrittspreisen an. Ein Tagesticket ist bereits ab 27,90 Euro verfügbar, das Wochenendticket gibt es schon ab 39,90 Euro. Mit allen Tickets haben die Besucher Zugang ins Fahrerlager, in den Industriepark und zum großen Open-Air-Festival in der Müllenbachschleife.
Tickets unter www.truck-grand-prix.de oder unter 0 1805 690 690 (14 Ct. pro Minute aus dem
deutschen Festnetz).
Das Duell
Die unbändige Kraft und der Sound der Racetrucks beeindrucken und faszinieren seit Jahren eine riesige Fangemeinde am Nürburgring. In diesem Jahr stoßen die Trucks, im Rahmen des 25. ADAC Truck-Grand-Prix (23. bis 25. Juli), auf dem Nürburgring in neue Dimensionen
vor: Das Duell Und den Fehdehandschuh hat kein geringerer geworfen als Ex-Formel-1-Rennfahrer HansJoachim Stuck, der im letzten Jahr am Nürburgring sein erstes Truckrennen gewinnen konnte. Im Überschwang der Gefühle, angesichts der Fahrerlebnisse im 2010er MAN des Teams Allgäuer, hat die deutsche Rennsportlegende eine folgenschwere Herausforderung ausgesprochen. „Mit diesem Fahrzeug kann ich jeden schlagen.“ Kaum gesagt, kam auch schon die Antwort vom amtierenden DTM-Champion Timo Scheider. „Dir geb’ ich doch sogar noch zehn Sekunden Vorsprung und bin trotzdem eher im Ziel“.
Diesem Wettkampf haben sich dann nach und nach noch sieben andere Teams angeschlossen. „Der King vom Ring“, Dreifach-Truck-Europameister Heinz-Werner Lenz, will sich auf seiner Heimstrecke natürlich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.
Europameister Gerd Körber wird einen PS-starken VW Bulli mit Porschemotor pilotieren und Markus Bauer schickt seinen Fahrer Hendrik Vieth, um die Stärke seines neuen MercedesRacetrucks unter Bewies zu stellen. Komplettiert wird das Feld durch zwei extrem schnelle Viano und als besonderen Leckerbissen ein 1.500 PS starker Minitruck.
Die Qualifikation, in vier Vorläufen, Halbfinale und Finallauf findet am Samstag, 24. Juli, auf der Start- und Zielgeraden im Rahmen eines Beschleunigungswettbewerbs statt. Nach einer Einführungsrunde wird das Beschleunigungsrennen auf der Start-Ziel-Geraden durchgeführt, wird also von der neuen Haupttribüne aus und den Tribünen T4 und T4a (Mercedes-Tribüne) aus zu sehen sein. Dem Sieger winkt dann am Sonntag das Rennen gegen den DTM Champion der letzten beiden Jahre, Timo Scheider, der mit seinem Team von ABT Sportsline antreten wird. Der fünfmalige DTM Meistermacher aus dem Allgäu hofft seinen Champion der vergangenen zwei Saisons auch bei diesem Rennen auf den ersten Platz zu befördern. Hier geht es dann um eine komplette schnelle Runde mit fliegendem Start.
Sonntag, um 14:40 Uhr gibt es dann die Antwort auf die spannende Frage: Kann ein Racetruck den DTM-Audi in Schach halten oder womöglich sogar gewinnen?
Die Herausforderer im Racetruck:
Striezel Stuck (Allgäuer MAN)
Hendrik Vieth (Mercedes)
Heinz-Werner Lenz (Iveco)
(Scania Roadster)
Die Gegner:
V8 Mercedes Viano 306 PS
V6 Mercedes Viano 350 PS
Iveco 1500 PS
VW Bulli mit Porschemotor und 800PS
Mehr Infos zum Duell unter www.truck-grand-prix.de.





