Schüler im Kreis Limburg/Weilburg hessenweit an der Spitze
Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen aus dem Kreis Limburg/Weilburg sind spitze!Beim landesweiten Mathematikwettbewerb haben die Jugendlichen im
hessischen Vergleich in der Kategorie Gymnasium am besten abgeschnitten – gefolgt vom Lahn-Dill-Kreis sowie dem Kreis Hersfeld-Rotenburg. Sehen lassen können sich auch die Ergebnisse der Jugendlichen an den Realschulen im Kreis
Limburg/Weilburg – landesweit belegten diese einen hervorragenden zweiten Platz hinter Fulda und gefolgt vom Kreis Waldeck-Frankenberg. Entsprechend zufrieden zeigte sich Martin Daus, der Leiter des Staatlichen Schulamtes für den Lahn-Dill-Kreis und den Landkreis Limburg/Weilburg, der die beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte für diese „beachtliche Leistung“ lobte. „Es freut uns, dass in unseren Schulen seit Jahren kontinuierlich herausragende Leistungen im Fach Mathematik erzielt werden“, so Daus.
Große Freude herrschte am Nachmittag auch in vielen Schulen der Region, als diese von den Ergebnissen des Mathematikwettbewerbes erfuhren. Nicht nur, dass sich die
Schülerinnen und Schüler hessenweit erfolgreich platzieren konnten, auch die Ergebnisse der einzelnen Schulen sind oftmals besser als im Vorjahr. Martin Daus führt diese auf die kontinuierliche Arbeit zurück, die die Schulen in den vergangenen Jahren insbesondere im Fach Mathematik geleistet haben: „Wir haben gemeinsam mit den Schulen in den vergangenen Jahren an einer Optimierung des Mathematikunterrichts gearbeitet und diese mit Programmen wie „SINUS“ zur Kompetenzorientierung im Mathematikunterricht offensichtlich den richtigen Weg eingeschlagen. Die Leistungen etlicher Schulen haben sich erneut verbessert, die Leistungsunterschiede zwischen vielen Schulen sind geringer geworden“, so der Leitende Schulamtsdirektor. Dennoch müsse man die Ergebnisse in den nächsten Wochen gemeinsam mit den Schulen differenziert auswerten, so Daus. Auch in seinem Aufsichtsbezirk gebe es Schulen, die noch Entwicklungspotential hätten. „Den Bedarf, den wir durch die Einzelauswertung ermitteln werden, wollen wir angehen und die Schulen beispielsweise durch entsprechende Angebote im Rahmen der regionalen Lehrerfortbildung unterstützen, damit auch hier mehr Aufgaben gelöst und somit insgesamt bessere Ergebnisse erreicht werden können.“ Der Leitende Schulamtsdirektor warnte davor, anhand eines Jahrgangs sofort Rückschlüsse auf die Arbeit in einer ganzen Schule ziehen zu wollen und schloss
sich damit Kultusministerin Dorothea Henzler an, die für einen differenzierten Umgang mit den Ergebnissen mit dem Ziel geworben hatte „den Unterricht und vor allem die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schülern zu verbessern“.
Am besten hat im Kreis Limburg/Weilburg die Bad Camberger Taunusschule abgeschnitten. Die Schülerinnen und Schüler erreichten hier im Durchschnitt 33,91 Punkte. Die folgenden Ränge belegte die Limburger Marienschule (33.27 Punkte) und der Gymnasialzweige der Freiherr-vom-Stein-Schule in Dauborn (33,00 Punkte). Im Lahn-Dill-Kreis führt die Wetzlarer Freiherr-vom-Stein-Schule mit durchschnittlich 34,04 Punkten die Rangliste der Gymnasien an, gefolgt von den Gymnasialzweigen der Schwingbachschule Hüttenberg (33,32 Punkte) sowie der Johann-Textor-Schule Haiger (32,34 Punkte).
Ähnlich erfreulich wie die Gymnasien haben die Realschulen in Landkreis Limburg/Weilburg abgeschnitten. Am erfolgreichsten waren dabei die Schülerinnen und Schüler des Realschulzweigs der Mittelpunktschule Goldener Grund in Selters mit durchschnittlich 31,86 Punkten vor der Erlenbachschule in Elz (31,27 Punkte) und der Taunusschule in Bad Camberg (31,05 Punkte).
Im Lahn-Dill-Kreis schnitten die Schülerinnen und Schüler der Neuen Friedensschule Sinn-Merkenbach mit durchschnittlich 32,31 Punkten am besten ab, gefolgt von den Achtklässlern der Holderbergschule in Eschenburg (30,06 Punkte) und der
Goldbachschule in Dillenburg (29,47 Punkte).
Bei den Hauptschulen führen mit durchschnittlich 24,37 Punkten die Hauptschüler der Goldbachschule in Dillenburg das Feld des Lahn-Dill-Kreises an, gefolgt von der FritzPhilippi-Schule in Breitscheid (22,59 Punkte) und der Johann-Textor-Schule in Haiger sowie der Clemens-Brentano-Schule mit jeweils 22 Punkten.
Die Achtklässler der Albert-Wagner-Schule in Elz liegen mit durchschnittlich 29,53 Punkten im Landkreis Limburg/Weilburg vor den Schülerinnen und Schülern der Hauptschule in Eschhofen (26,09 Punkte) und den Jugendlichen der Mittelpunktschule Goldener Grund (26,00 Punkte).
Rund 55.700 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen an hessenweit 529 Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien haben am Schulentscheid des 42. hessischen Mathematikwettbewerbs teilgenommen. Je nach Schulform haben die Schülerinnen und Schüler Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad zu lösen.
Dabei werden den Jugendlichen je acht Pflichtaufgaben und darüber hinaus fünf Wahlaufgaben, von denen zwei beantwortet werden sollen, gestellt. Die Arbeitszeit beträgt zwei Schulstunden, maximal sind 48 Punkte zu erreichen. Die Schulergebnisse sind im Internet veröffentlicht (www.kultusministerium-hessen.de).