Seelsorger blicken auf erfülltes Leben zurück
Im Februar blicken fünf Priester auf 75, 80 und 85 Lebensjahre zurück. Ein Seelsorger der Diözese wurde vor 50 Jahren im Hohen Dom zu Limburg zum Priester geweiht. Das Bistum Limburg gratuliert und wünscht Gottes Segen.
Pfarrer Helmut Lappas feiert am 3. Februar seinen 75. Geburtstag. Er wurde am 8. Dezember 1961 im Limburger Dom zum Priester geweiht. Danach wirkte er als Kaplan in Nentershausen, Wirges, Idstein und Wiesbaden-Biebrich. In Okriftel war er von 1971 bis 1980 als Pfarrvikar tätig. Im September 1980 wechselte er als Pfarrer in die Militärseelsorge und wurde im Januar 1989 zum Pfarrer in Heiligenroth/Westerwald ernannt. Seinen Ruhestand verbringt Helmut Lappas in Mayen.
Seinen 75. Geburtstag feiert am 6. Februar Altabt Thomas Denter. Viele Jahre war er als Diözesanrichter im Bischöflichen Offizialat des Bistums Limburg tätig. Der Zisterzienser stammt aus Oberhattert im Westerwald und wurde 1971 der 51. Abt der Abtei Marienstatt. Mehr als 35 Jahre leitete er die Abtei. Er studierte von 1957 bis 1962 Theologie in der Schweiz und wurde zum Doktor der Theologie promoviert. In den Jahren 1962 bis 1965 wirkte er als Kaplan und von 1965 bis 1972 war er als Novizenmeister für die Ausbildung des Ordensnachwuchses in der Abtei zuständig.
Pfarrer Lothar Zenetti feiert am 6. Februar in Frankfurt seinen 85. Geburtstag. Der Frankfurter wurde am 28. September 1952 im Limburger Dom zum Priester geweiht und war als Kaplan in Oberbrechen, Kölbingen-Möllingen, Königstein und Wiesbaden tätig. Im Jahr 1962 wurde er Jugendpfarrer in Frankfurt und 1969 übernahm er als Pfarrer die Gemeinde St. Wendel in Frankfurt-Sachsenhausen. Von 1976 bis 1982 war Pfarrer Zenetti gleichzeitig Dekan des Dekanats Frankfurt-Süd. Weit über die Grenzen des Bistums Limburg hinaus ist der Seelsorger als Autor zahlreicher Bücher, vieler Gedichte und Kirchenlieder bekannt. In den Jahren 1982 bis 1990 war er zudem als Rundfunkbeauftragter der katholischen Bischöfe in Hessen tätig. Seit Ende Januar 1995 lebt Lothar Zenetti im Ruhestand in Frankfurt.
Pfarrer Adolf Rohmann feiert am 8. Februar seinen 75. Geburtstag. In Nürnberg geboren, wurde er am 9. Dezember 1962 im Limburger Dom zum Priester geweiht. Als Kaplan war der Seelsorger in Frankfurt-Zeilsheim, Höhr-Grenzhausen und Frankfurt-Eschersheim tätig. Dort wurde er am 1. April 1972 zum Pfarrer der Gemeinde St. Josef ernannt. Diese Pfarrei leitete er 33 Jahre lang, bis zu seinem Ruhestand im Juni 2005. Gleichzeitig engagierte er sich von 1985 bis 2002 als Dekan des Dekanats Frankfurt-Nord. Seit 1986 war er als Diözesanrichter im Bischöflichen Offizialat. Seinen Ruhestand verbringt der Seelsorger in Frankfurt
Pfarrer Herbert Michel feiert am 8. Februar seinen 80. Geburtstag. Nach der Priesterweihe 1957 kam er als Kaplan nach Wiesbaden-Dotzheim, Wiesbaden, Dreifaltigkeit und Niederlahnstein. Am 1. April 1967 wurde er von Bischof Dr. Wilhelm Kempf als Kaplan beauftragt, die Gemeinde St. Martin in der neuerbauten Limesstadt in Schwalbach aufzubauen. Diese neue Pfarrei leitete er schließlich als Pfarrvikar und später als Pfarrer vom 1. Februar 1968 bis 30. November 1976. Vom Taunus wechselte er Ende 1976 in den Rheingau. Hier wirkte er bis Ende April 1995 als Pfarrer der Gemeinde in Eltville. Eng verbunden ist Herbert Michel mit der Kolpingfamilie deren Bezirkspräses im Rheingau er von 1986 an war. Vor seinem Eintritt in den Ruhestand war er von 1995 bis Ende September 1996 als Krankenhauspfarrer in Bad Schwalbach und Schlangenbad tätig. Seit Oktober 1996 lebt er im Ruhestand in Oberaudorf.
Sein Goldenes Priesterjubiläum feiert am 25. Februar Pfarrer Josef König. Der Seelsorger wurde vor 50 Jahren im Hohen Dom zu Limburg zum Priester geweiht. Er wurde 1927 in Wiesbaden geboren und begann sein priesterliches Wirken nach der Weihe als Kaplan in Weilburg. Es folgten weitere Kaplansstellen in Eltville (Februar 1952 bis Februar 1955) und Frankfurt-Bornheim (Februar 1955 bis Dezember 1959). Im Januar 1960 übernahm Josef König die Christ-König-Gemeinde in Frankfurt-Praunheim, wo er bis zum Eintritt in den Ruhestand im Juli 2002 als Pfarrer wirkte. In seiner langen Zeit als Pfarrer in Praunheim wurde er drei Mal zum stellvertretenden Dekan im Dekanat Frankfurt-West gewählt.