FIA-GT1-WM auf dem Nürburgring

ADAC GT Masters im Blickpunkt des attraktiven Rahmenprogramms beim FIA-GT1-WM-Lauf
Montag, 23.08.2010
FIA-GT1-WM auf dem Nürburgring

FIA-GT1-WM vom 26. – 29. August 2010 auf dem Nürburgring:

Spannender Motorsport und Traumsportwagen – dafür steht die FIAGT1-WM, die vom 26. – 29. August auf dem Nürburgring gastiert. Die Zuschauer dürfen sich auf die jüngste Weltmeisterschaft der FIA freuen, in der gleich sechs verschiedene Fabrikate um die WM-Krone kämpfen und Ende August in den sechsten von insgesamt zehn Saisonläufen gehen. Da jeder Hersteller von zwei Teams mit jeweils zwei Fahrzeugen vertreten wird, sind 24 Fahrzeuge und 48 Fahrer in der Eifel mit von der Partie.

Zu dem internationalen Starterfeld gehören zahlreiche deutsche Piloten, die hoch motiviert bei ihrem Heimspiel antreten. Mit Michael Bartels gehört ein Deutscher zu den Top-Favoriten, schließlich führt er mit seinem Teamkollegen vom Vitaphone Racing Team, Andrea Bertollini, die Fahrerwertung an. Elf weitere deutsche Fahrer, darunter echte Nürburgring-Spezialisten wie Marc Hennerici, Marc Basseng oder Altfrid Heger, greifen auf dem Nürburgring ins Lenkrad. Auch in zahlreichen Teams spricht man deutsch: die Hälfte aller GT1-Mannschaften hat ihr Hauptquartier in Deutschland – allen voran das Meisterteam des vergangenen Jahres: das Vitaphone Racing Team aus Herborn.
Mehr Infos zur Veranstaltung sowie Tickets gibt es im Internet unter www.gt1-nuerburgring.de.

Johannes Stuck und Sven Hannawald am Start
Nicht nur die Rennen der FIA-GT1-WM versprechen Spannung – auch die Serien, die im Rahmen der attraktiven Veranstaltung starten, sind für reichlich Action auf der Rennstrecke bekannt. Besonderes Augenmerk liegt sicherlich auf dem ADAC GT Masters, das einige Fahrer als Sprungbrett in die WM nutzen. Als Tabellenführer reisen Peter Kox und Albert von Thurn und Taxis zum Nürburgring. Nach vier Laufsiegen in der aktuellen Saison zählen die Lamborghini-Piloten auch bei der vorletzten Veranstaltung des Jahres zu den Favoriten. Für Vielfalt im Starterfeld sorgt das Konzept der Serie, die neben Profis gezielt ambitionierte Privatfahrer und Amateure anspricht. Mit Sven Hannawald ist ein begeisterter Hobby-Rennfahrer am Start. Der ehemalige Skispringer pilotiert eine Corvette und führt die Amateurwertung an. Ergänzt wird das Starterfeld des ADAC GT Masters beispielsweise von Johannes Stuck. Für den Langstreckenspezialisten ist es der erste Einsatz in diesem Jahr in der Serie für seriennahe GT-Fahrzeuge.

Stuck startet mit Teamkollege Freddy Kremer für Kessel Racing aus der Schweiz. Für das Team ist das Rennen am letzten Augustwochenende ein ganz besonderes: Die Mannschaft feiert die Deutschland-Premiere des Ferrari 430 Scuderia GT3. „Ich freue mich ganz besonders, bei der Premiere des Ferrari ins Lenkrad greifen zu dürfen“, erklärt Stuck, für den das Engagement bei Kessel-Racing eine hohe Bedeutung hat: Der kürzlich verstorbene Teamgründer Loris Kessel fuhr in der Formel 1 gegen seinen Vater Hans-Joachim Stuck.

Interessantes Rahmenprogramm rundet Sportwagen-Spektakel ab
Mit dem GT4 European Cup startet eine weitere attraktive Serie für GT- und Supersport-Fahrzeuge. Als Favorit der internationalen Serie geht der Niederländer Paul Meijer in die beiden Rennen. Nach drei Siegen beträgt sein Vorsprung auf Michael Mallock bereits 14 Punkte. Mit dem ATS Formel- 3-Cup und dem ADAC Formel Masters sind im Rahmenprogramm der FIAGT1- WM auch zwei Nachwuchsserien des Formelsports vertreten. Im ATS Formel-3-Cup ist Tom Dillmann (Frankreich) Tabellenführer vor Daniel Abt.

Als Favoriten auf den Sieg werden allerdings mehrere Piloten gehandelt: In der bisherigen Saison gab es bereits sieben verschiedene Laufsieger. Mit Richie Stanaway kommt der dominierende Nachwuchspilot des ADAC Formel Masters zum Nürburgring. Vor dem vorletzten Rennwochenende beträgt der Vorsprung des Neuseeländers bereits 53 Punkte.