Koblenz Erleben / KW 51 / 23.12.2010 / Die Zeitung als E-Paper

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23. Dezember 2010 • Woche 51 • Jahrgang 2 Bendorf, Brey, Koblenz, Lahnstein, Mülheim-Kärlich, Rhens, Spay, Untermosel, Urbar, Urmitz, Vallendar, Waldesch, Weißenthurm
Bundesgartenschau 2011 Mentalitätswechsel Demographie Verkehrsschilder Parkplatzmanagement Brückenreparatur Haushaltskonsolidierung liberal Kurskorrektur SchwarzeNull BirgitHoernchen PeterKaiser TorstenSchupp MichaelBordelle Dr.FriedhelmPieper Schienenhaltepunkt Zentralplatz Schrägaufzug Nordtangente Rhein-Mosel-Halle CaféRheinanlagen Hundefreilaufflächen RegionMittelrhein Europabrücke PfaffendorferBrücke RegionaleZusammenarbeit Tierheim Theater Bürgerkonto SauberesKoblenz FDP KOBLENZ
azu Mehr dnnenteil... im I
Neuer Stall für die Krippe von Herz-Jesu
Bunt ist der Weihnachtsbaum
Lila, blau und grün heißen die Trendfarben in dieser Saison. Beim Schmücken des Weihnachtsbaumes verhalten sich viele experimentierfreudiger als noch vor wenigen Jahren. Die Klassiker Silber und Gold werden verdrängt, bunt heißt heute die Devise. Die Weihnachtszeit weckt auch immer den Wunsch, die Feiertage möglichst mit viel Schnee erleben zu können. In unseren Breiten ist dieser Fall allerdings in den letzten Jahren so selten eingetreten, dass man sich schon sehr freut, wenn es wenigstens eine schöne Kältewelle gibt. Wer schon einige Jährchen mehr auf dem Buckel hat, weiß, dass es auch schon sehr frühlingshafte Weihnachten gab. Da konnte man fast im T-Shirt in die Kirche gehen. Aber „Ganz in Weiß“ ist es schon besser. Die Gedanken sollten an den Feiertagen auch einmal mehr an die gehen, die aus verschiedenen Gründen keine Zeit, keine Lust oder keine Gelegenheit zum Feiern haben. Viele Arbeitsplätze erforden Sonntags- und Schichtdienste, ohne diese fleißigen Seelen wäre unser Fest nur halb so schön. Ein wunderschöner Blick auf die Liebfrauenkirche in der Koblenzer Altstadt.
Eine Auswahl von Gottesdiensten in der Region
Träumen von weißer Weihnacht
2000 Euro Spende für den Kinderschutzbund
Nicht alle können jetzt feiern
Landessportbund sucht die Besten des Jahres
Schwimmkurse für Kinder im neuen Jahr
Wir wünschen Ihnen ein wunderschönes Weihnachtsfest
REGION. Was bedeutet Weihnachten überhaupt in der heutigen Zeit? Die große Hektik vor dem großen Fest stimmt manchmal ein wenig nachdenklich. Denn eigentlich geht es doch um gemeinsames Erleben in der Familie, um Gemütlichkeit, um Freundschaft und Liebe. So sagt es zumindest der Weihnachtsmann in unserem Interview (siehe Innenteil). Er hat auch noch weitere alte Weisheiten mitgebracht und berichtet aus seinem Alltag. Der Frage, warum wir Menschen gerade an Weihnachten in die Kirchen strömen, gehen eine Spur ernsthafter Superintendent Rolf Stahl und Dechant Eugen Vogt nach. Die Weihnachtszeit ermuntert wohl wirklich dazu, die Tiefen der Seele einmal näher kennenzulernen. Man sollte auch die materielle Freude nicht ganz vergessen. Ein schönes, mit Liebe ausgesuchtes Geschenk kann auch eine echte und tiefe Freude entstehen lassen. In unserer Region am Mittelrhein hat das Weihnachtsfest eine sehr alte Tradition. Dinge wie den Weihnachtsbaum kannten und liebten wir viel früher als unsere europäischen Nachbarn. Und dass diese Tradition weiter lebt, zeigt doch, dass sie uns allen sehr gut tut. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie friedliche und harmonische Festtage.
Stille Nacht, heilige Nacht?
Die nächsten Adventskalender-Gewinner
REGION. Auch die dritte Runde des KoblenzerlebenAdventskalender-Gewinnspiels ist vorbei. Das sind die Gewinner: 15. Dezember: Ralph Gries aus KobernGondorf. 16. Dezember: Irene Schömel aus Lehmen. 17. Dezember: Gertrud Eichenauer aus Lahnstein. 18. Dezember: Ria Hirsch aus Brey. 19. Dezember: Carmen Gest aus Lay. 20. Dezember: Lieselotte Breitenbach aus Lahnstein. Die Gewinner werden von uns in den nächsten Tagen schriftlich benachrichtigt. Wir wünschen allen Mitspielern weiterhin viel Glück!
Offenes Singen am 29. Dezember in St. Franziskus
Notfall-Sets von Goodyear zu gewinnen
IN & OUT
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IN: • Allen ein frohes Weihnachtsfest und glückliches neue Jahr wünschen • Trinkgeld geben an die Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes • Weiße Weihnacht! OUT: Weihnachtskarten auf den letzten Drücker schreiben • Dem Nachbar Schnee aufs Grundstück schieben • SMS-Weihnachtsgrüße...
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Vorbildliche Kooperation beim Rettungsdienst hinterlässt auch Wehmut
REGION. Vertreter von Land, Stadt und Landkreisen unterzeichneten jetzt den Vertrag zum Betrieb der Integrierten Leitstelle Koblenz. Wer in wenigen Wochen in der Region die 112 wählt, der telefoniert dann mit der Integrierten Leitstelle (ILts) in Koblenz. Gemäß den Vorgaben des Rettungsdienstgesetzes sind in Rheinland-Pfalz insgesamt 8 Integrierte Leitstellen für Rettungsdienst, die Allgemeine Hilfe sowie den Brandund Katastrophenschutz einzurichten. In den Städten mit einer Berufsfeuerwehr wird die Integrierte Leistelle in der Trägerschaft der Stadt angesiedelt. 3 Leitstellen stehen in der Trägerschaft des DRK, erklärte Innenstaatssekretär Roger Lewentz bei der Vertragsunterzeichnung zur Einrichtung der ILts in Koblenz. Lewentz sieht in der Einrichtung einen Quantensprung bei der Technik und beim Schutz für die Bevölkerung. Die Integrierte Leitstelle Koblenz erfüllt die Aufgaben des Rettungsdienstes für die Stadt Koblenz, den Landkreis Mayen-Koblenz, den Landist weitgehend abgeschlossen. Dies umfasst auch die Installation umfangreicher Hardund Software, Anpassung der Kommunikationstechnik, die Optimierung der Klimatechnik und die Schaffung der notwendigen Infrastruktur. Die bauliche Anpassung der Sozialräume, Büros für Leitstellenleitung und Administration erfolgt ab Januar 2011. Seit Anfang Dezember laufen die Schulungen des Personals zur Bedienung des neuen Systems, bestehend aus Kommunikationstechnik und Einsatzleitrechner. Alle notwendigen Daten zur Einsatzabwicklung werden in das neue System eingepflegt. Ab Anfang Januar 2011 wird von der Testphase in den „Realbetrieb“ umgeschaltet. Das System kann nun unter reellen Einsatzbedingungen erprobt werden. Unter der Voraussetzung, dass alle Komponenten störungsfrei laufen, kann in der zweiten Januarhälfte die vollständige Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle Koblenz erfolgen. Die bisherige Feuerwehrleitstelle Koblenz und Rettungsleitstelle Mayen stellen den eigenständigen Betrieb ein.
Ein Abschied nicht ganz ohne Tränen
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Die moderne Technik und die zukunftsträchtige Kooperation bereiten den Beteiligten Freude. Fotos: Knaak/Lucke kreis Ahrweiler, den Landkreis Cochem-Zell sowie die Erstalarmierung der Freiwilligen Feuerwehren und Katastrophenschutzeinheiten der beteiligten Landkreise und die Einsatzleitstelle für den Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Koblenz. Das Versorgungsgebiet umfasst dann rund 2.500 Quadratkilometer mit ca. 515.000 Einwohnern. Dies hob Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig hervor, der die überregionale Zusammenarbeit sehr begrüßt. Er freue sich, dass die Kreistage sowie der Koblenzer Stadtrat „grünes Licht“ für dieses Projekt gegeben haben. Neben der Freude über die neue ILts kommt bei MYKLandrat Dr. Alexander Saftig auch ein wenig Abschiedsschmerz auf, denn die Leitstelle für den Rettungsdienst war bisher in Mayen untergebracht. Die laufenden Arbeiten haben aber zu einem guten Ergebnis geführt und er dankte besonders für die gute Integration der Mitarbeiter aus der Mayener Leitstelle. Der erste Bauabschnitt, der die bauliche Erweiterung des „alten“ Leitstellenraumes der Feuerwehr Koblenz umfasst,
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Jeden Tag ein bisschen besser.
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Zu Silvester schenkt man feine Perlen.
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KREIS MYK. Bei den fünften jährlichen Blutspendetagen der August-Horch-Schule hatten in enger Kooperation mit dem Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes
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Schüler und Lehrer Gelegenheit, Blut zu spenden. Die stolze Bilanz der Schule wies am Ende der Aktion über 100 Liter Blut aus! Um die gute Sache zu unterstützen, gaben die Lehrkräfte ihren Schülern während der Spende gerne unterrichtsfrei. Einige nutzten die Gelegenheit, um mit gutem Beispiel voran zu gehen und selbst Blut zu spenden. Als Ergebnis konnten wieder über 200 Spenden gesammelt werden. Etwa die Hälfte der Schüler waren Erstspender. Darüber KOBLENZ. Die von der KEVAG Koblenz gestiftete Stele „Traces-Spuren“ von Thomas Hundhausen zu den Themen der BUGA 2011“ Festung“, „Wasser“ und „Rheinromantik“ wurde in den Ehrenbreitsteiner Rheinanlagen vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen aufgestellt. Der
freute sich Dr. Franz-Josef Schneider auf Seiten des DRK besonders. „Erstspender sind sehr wichtig für die Zukunft der Blutspende. Wenn wir bedenken, dass wir bis zum 68. Lebensjahr Blut spenden dürfen, können wir von ihnen noch viele wertvolle Spenden erwarten.“ Ganz nebenbei erfahren die jungen Leute im Führerscheinalter so auch ihre Blutgruppe und ihr Blut wird auf Krankheiten untersucht. Die Spenderquote der Schule betrug in diesem Jahr wieder über zwölf Prozent. Dies übertrifft den Bundesdurchschnitt weit. Der Durchschnittswert aller vom DRK gesammelten Blutspenden liegt deutschlandweit bei einem Prozent. Der Organisator der Schule, Bruno Schumacher, ist auf diese hohe Quote besonders stolz: „Das ist für uns jedoch kein Grund uns auszuruhen. Wir würden uns freuen, wenn wir im nächsten Jahr sogar 15 Prozent unserer Schüler und Lehrkräfte zur Spende bewegen könnten.“ Standort wurde auf Initiative des SPD-Ortsvereins gemeinsam mit einer Vertreterin der Ehrenbreitsteiner Kunstschaffenden ausgewählt. Der Bildhauer Thomas Hundhausen schuf das Kunstwerk im Jahre 2006 während des 8. internationalen SteinbildhauerSymposions “LAPIDEA“ in Mayen.
CDU Güls ehrt langjährige Mitglieder
GÜLS. In ihrer letzten Vorstandssitzung des Jahres ehrte die CDU Güls mehrere Gülser Bürger für ihre langjährige Mitgliedschaft in der CDU. Die Ehrennadel für 50jährige Mitgliedschaft erhielten Wilfried Münch und Josef Schneider, die Auszeichnung für 40jährige Mitgliedschaft erhielten Karl Giesen und Karl Heinz Wieacker. Die Dankesrede hielt der stellvertretende Kreisvorsitzende und CDU-Landtagskandidat Andreas Biebricher.
Stele in Ehrenbreitstein aufgestellt
Einblicke in die Welt der Finanzen
URBAR. „Demokratie lebt von ehrenamtlich engagierten Menschen in der Kommunalpolitik und in den Vereinen“, betonte der rheinland-pfälzische Finanzminister Dr. Carsten Kühl bei dem Bürgerempfang der Urbarer SPD. Anlass seines Besuches war die Ehrung von Dr. Dieter Börsch und Manfred Korbach für 40-jährige Parteimitgliedschaft. In einem Vortrag zum Thema „Finanzpolitische Perspektiven der rheinland-pfälzischen Kommunen“ bot Kühl Einblicke in die Diskussionen der Finanzwelt. Dabei zeigte er die Bedeutung übergeordneter finanzpolitischer Themen wie Steuern, Abgaben oder auch Sozialleistungen für das Funktionieren der Kommunalen Haushalte auf.
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Dechant Eugen Vogt: Alle sind uns willkommen, ganz gleich wie oft oder aus welchen Gründen sie unsere Gottesdienste mitfeiern. Mit Weihnachten verknüpfen sich tiefe Sehnsüchte: tragfähige Beziehungen und Gemeinschaft erleben, den Zusammenhalt in der Familie stärken, Zeichen der Zuwendung schenken und empfangen, Beziehung vertiefen. All das hat nicht ganz unmittelbar mit der christlichen Botschaft des Festes zu tun, kann aber leicht daran „andocken“. An Weihnachten sind viele Menschen offener für die tiefere Dimension ihres Le-
Nachrichten
-luc- REGION. Was bedeutet eigentlich Weihnachten in der heutigen Zeit? Unzweifelhaft geht eine Veränderung in uns vor, wenn dieses Fest naht. Wir frag-
Magie der Weihnacht
ten nach bei zwei ausgewiesenen Spezialisten mit „guten Verbindungen“: Warum geht der Mensch gerade an Weihnachten so gerne in die Kirche?
bens und unseres Zusammen- Superintendent Rolf Stahl: Die Gründe lebens. Die Botschaft, dass in sind verJesus Gott Mensch geworden schieden. ist, gibt jedem Menschen eine Einen sehe große Würde. Wir zählen unseich in den re Jahre nach der Geburt Jesu gefühlChristi. Damit verbindet sich ten hohen die Hoffnung, dass diese Welt Schwellen, nicht auf eine Katastrophe zudie unsesteuert, sondern auf Erlösung und auf das Leben in Fülle für re „normalen“ Gottesdienste aufzurichten scheinen, sei es alle. durch ihre altmodische SpraWir finden es gut, wenn viele che, eine geschlossen wirkenMenschen diese Botschaft - de Gemeinschaft, unbekannund sei es nur an den Weih- te Gesänge oder anderes. An nachtstagen - an sich heran- Weihnachten werden diese Schwellen von manchen als lassen.
besonders niedrig empfunden. Botschaft, Lieder und Stimmung sind vertraut. Das macht es leichter, in die Kirche zu gehen und sich in der Gemeinschaft der Versammelten nicht ausgeschlossen zu fühlen. Dies entspricht ganz dem Stall von Bethlehem. Hohe Schwellen musste auch damals niemand überwinden, um Zeuge der Menschwerdung Gottes zu werden. Daraus erwächst mein Wunsch: Die Schwellen zu unseren Kirchen und Gottesdienste sollen möglichst niedrig sein, nicht nur an Weihnachten. Die einladende Atmosphäre des Festes und sein menschenfreundlicher Grundton gehören in jeden Gottesdienst des Jahres. Dafür können wir miteinander sorgen, ganz egal wie oft und regelmäßig wir den Weg in die Kirche suchen und finden. Dazu lade ich herzlich ein.
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REGION. Jetzt ist es komplett: Mit dem ChriststollenParfait mit gefülltem Bratapfel und Weinschaumcreme rundet Thomas Jaumann sein Weihnachtsmenü ab. für 4 Personen Zutaten Christollen-Parfait: 6 Eigelb, 2 Eier, 100 gr. Zucker, 500 ml Sahne, 1 Spritzer Strohrum, 250 gr. Christstollen. Zubereitung: Eigelbe, Ei und den Zucker zu einer schaumigen Masse aufschlagen. Die Sahne separat aufschlagen. Den Christstollen mit den Händen in die Eiermasse bröIhr SEAT-Händler im Westerwald
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seln und mit einem Spritzer Strohrum parfümieren. Das Ganze in kleinen Formen (Tannenbäumchen) abfüllen und 24 Stunden in den Tiefkühlschrank stellen. Zutaten Bratapfel: 5 säuerliche Äpfel (z. B. Boskop), 150 g Butter, 2 EL eingeweichte und abgetropfte Rosinen, ½ TL Zimt, Mark von ½ Vanilleschote, 0,125 ltr. naturtrüber Apfelsaft, Saft von je ½
Zitrone und Orange, 1 Essl. Calvados, 60 g geriebenes altbackenes süßes Hefebrot oder Brioche, 80g Marzipanrohmasse, Puderzucker zum Bestäuben, 1 EL in Butter geröstete gehobelte Mandeln. Zubereitung: 1. Einen Apfel vom Kerngehäuse befreien. Quer in Scheiben schneiden. 2. In einer feuerfesten Form 30 g Butter zerlassen. Apfelscheiben darauf verteilen. 1
„Jaumann´s
Weihnachtsmenü“
Essl. Rosinen dazugeben. Mit etwas Zimt und dem Vanillemark bestreuen. 3. Apfelsaft angießen. Apfelscheiben mit Zitronen- und Orangensaft und mit Calvados beträufeln.
4. Von den restlichen 4 Äpfeln oben eine fingerdicke Scheibe abschneiden. Bis auf 1 cm Wandstärke aushöhlen. 5. 100 g Butter erhitzen, Hefebrotbrösel darin goldgelb rösten. Abkühlen lassen, restlichen Zimt zufügen. 6. Marzipan zerdrücken, mit den restlichen Rosinen unter die Hefebrotbrösel mischen. 7. In die Äpfel füllen. Äpfel auf die Apfelscheiben setzen. Mit reichlich Puderzucker bestäuben. 8. Mit restlicher, in Stücke geschnittener Butter belegen. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad etwa 30 Minuten garen. Zutaten Weinschaumcreme: 3 Eigelbe, 50 g Zucker, 60 ml Weißwein, 60 ml naturtrüber Apfelsaft. Zubereitung: Eigelb und Zucker auf einem Wasserbad schaumig aufschlagen. Weißwein und Apfelsaft unter Rühren unterschlagen. Anrichten: ChriststollenParfait auf den Teller stellen, Äpfel heiß aus dem Ofen auf Teller setzen, mit Weinschaumcreme begießen und mit Vanilleschote garnieren. Sofort servieren.
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BUGA ganz im Retro-Look?
REGION. Dem Griff in die gestalterische Mottenkirste ist diese Veröffentlichung der BUGA wohl entsprungen. Im Stil von anno dazumal werden in dieser Broschüre recht liebwie zusammenhanglos Bilder, Texte und Anzeigen aneinander gereiht, so manche Kirmesszeitung kommt aufwändiger und geschmackvoller daher. Fachleute reden von antiquierter Typografie und äußerst flüchtiger Verarbeitung der Texte. Bleibt nur zu hoffen, dass da noch ordentlich nachgelegt wird. -luc-/Foto: W. Lucke
Nachrichten
Alle Infos zur Region jetzt auch online:
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Diese Nacktheit störte die Koblenzer sehr
Bei integrativen Aufgaben unterstützen
KOBLENZ. Das Jugendamt im Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales gibt die Arbeitshilfe „Integrationshilfe in Kindertagesstätten“ heraus. Das gemeinsam mit Vertretern der freien Träger, der Fachberatungen der Kindertagesstätten und der Abteilung II „Sozialhilfe nach dem SGB XII“ des Sozialamtes entwickelte Papier entstand mit fachlicher Unterstützung des Lebenshilfe e.V. und soll die damit befassten Einrichtungen bei der Umsetzung ihrer integrativen Aufgabe unterstützen. Der Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung (www.un-konvention.rlp.de) beschreibt eine Reihe von integrativen Maßnahmen im Kindertagesstättenbereich, u. a. „die Förderung und kontinuierliche Verbesserung der Inklusion (durch Einzelintegration) in Regelkindergärten und integrativen Kindertagesstätten“. Mit der vorgestellten Arbeitshilfe „Integration in Kindertagesstätten“ befindet sich die Stadt Koblenz auf diesem Weg.
KOBLENZ. Ein weiteres historisches Foto aus dem Archiv von Kurt Kesselheim, der für den Wiederaufbau des Traubenträgerbrunnens kämpft: Hier ist quasi das VorgängerBauwerk zu sehen, das Ehrenmal des Deutschen Weines. Anlässlich der „Reichsausstellung Deutscher Wein“ im Jah-
re 1925 erbaut, erfreute sich das gute Stück nur eines recht kurzen Lebens. Denn den sittenstrengen Koblenzern gefiel die gezeigte Nacktheit nun einmal ganz und gar nicht. Zunächst verhangen, dann abgebaut, war es schnell um das vom berühmten Professor Josef Henselmann geschaffe-
ne Kunstwerk geschehen. Im Jahre 1928 wurde dann der Traubenträgerbrunnen als Ersatz aufgestellt. Kurt Kesselheim verspürt zurzeit ein großes Interesse an seiner Idee, den Brunnen wieder aufzubauen. Auch die Gespräche mit der Stadt laufen sehr harmonisch ab.
Der Plan: Durchstarten nach TV-Erfolgen
REGION. Bei Bohlen´s Supertalent-Show kam er zwar nicht aufs finale Siegertreppchen, aber seine gute Laune, tolle Ausstrahlung und Liebe zur Musik hat er sich voll erhalten: Straßenmusiker Michael Hemmersbach war bei seinem Besuch bei Koblenzerleben voller Pläne und neuer Ideen: So will er, motiviert durch seinen TV-Erfolg, im Musikgeschäft richtig durchstarten. Einen zuverlässigen Helfer hat er dafür schon gefunden: Daniele Fellini wird das junge Talent nach Kräften fördern. Beide sind sich einig, dass nur durch Glaubwürdigkeit, ehrliche Arbeit und Enthusiasmus dauerhafter Erfolg möglich ist. Wetten, dass wir schon in Kürze wieder etwas über den sympathischen Straßenmusiker zu berichten haben?
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Der Koblenzer Alex Alsbach bei 28 Grad unterm Weihnachtsbaum
Sonntag. Ich gehe zur Kirche. Nichts Ungewöhnliches für einen Sonntag in Bolivien. Was mir dann jedoch wieder fährt, war für mich doch mehr als das. Padre Daniel zündet in der Messe die 1. Kerze an und ich falle fast vom Glauben ab. ES IST WEIHNACHTSZEIT! Wie kann das den bitte sein? Draußen sind es 28 Grad, ich trage kurze Hose und T-Shirt und haben alles andere als ein Weihnachtsgefühl in der Magengegend. Eher so was wie: „Es ist Sommer“. Na gut, jetzt ist Weihnachten da, und ich muss sagen, nach kurzer Verwunderung über den Beginn der heiligen Zeit, tauchte das Weihnachtsgefühl tatsächlich auf! Als ich an diesem Sonntagmittag, zusammen mit dem Ehemann meiner Gastschwester, Lichterketten im Innenhof aufhing und den Plastiktannenbaum, sowie die Krippe aufstellte, wusste ich: Es scheint fast alles wie zu Hause, doch der Blick aufs Thermometer belehrt Alex. vertreiben sich die Vorweihnachtszeit lieber mit Böllern! Anstatt Süßigkeiten gibt’s halt Dynamit! Was Weihnachtslieder angeht, so werden diese mit Begeisterung gesungen. Und zu meiner Verwunderung sind es genau die gleichen wie bei uns. So besuchte ich ein Kinderchorkonzert, und konnte es kaum glauben als von „Stille Nacht“ bis „White Christmas“ jeder Gassenhauer geträllert wurde. Alles auf Spanisch versteht sich. Aber auch einige typisch bolivianische Songs durften nicht fehlen. Einen Weihnachtsmarkt, mit Glühwein und „Kribbelscher“ sucht man vergeblich. Aber bei Temperaturen von 18 Grad (in La Paz) bis 28 Grad (in San Ignacio) trinkt man lieber ein Kühlbier als einen Glühwein. Und auch der Nikolaus kommt nicht!
Auch Bolivien feiert gerne „Navidad“
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JO, JETSCH ISCH SCHO WEIHNOCHTEN! Die bolivianische Vorweihnachtszeit ist doch sehr international und hat weniger landestypische Elemente wie ich zunächst dachte. Und auch Amerika hinterlässt hier seine Spuren. Ein Coca-Cola Santa Claus winkt einem von etlichen Plakaten zu und verspricht, dass dieses Weihnachten was ganz besonderes wird. So was wie Adventskalen- Weiter geht´s auf der gibt es nicht, die Kinder www.koblenzerleben.de
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„Viele Jahre gab es hier nur eine Krippe ohne Stall. Für das Krippenspiel zur Kindermette am Heilig Abend wurde jedoch ein Stall benötigt“, erzählt Küster Andreas Schneider. Schon damals baute der ehrenamtlich engagierte Koblenzer Walter Berkler einen provisorischen Stall. Damals wurde die Krippenlandschaft noch recht klein vor dem Altar aufgebaut. Vor zweieinhalb Jahren übernahm Andreas Schneider das Amt des Küsters in der Kirche, und vergrößerte die Krippenlandschaft auf stolze 14 m². Die Bühne hierfür wird in jedem Jahr kostenlos vom Löhr-Center zur Verfügung gestellt.
Nachrichten
Echter Blickfang in der Herz-Jesu-Kirche
Ein neuer Stall für die 14 Quadratmeter große weihnachtliche Krippe
Ein kleiner, echter Bachlauf, eine Feuerstelle, die wunderschönen, alten Holzfiguren aus dem letzten Jahrhundert - das große Kamel, die heiligen drei Könige, die Hirten zieren das Kunstwerk, dessen Glanzstück der neue Stall ist. -car- KOBLENZ. Am Vormittag von Heilig Abend wird sie enthüllt: die Krippe in der Herz-Jesu-Kirche. Ein echter Hingucker ist die liebevoll gestaltete hügelige Mooslandschaft auf insgesamt 14 Quadratmetern.
Krippen faszinieren nach wie vor Jung wie Alt, natürlich auch in unserer Region. Das große, wunderschön gestaltete Krippenspiel in der Herz-Jesu-Kirche ist ein echter Hingucker geworden (oben). Knifflige Kleinarbeit: Walter Berkler (li.) und Küster Andreas Schneider beim Zusammenbau des neuen Stalls (rechtes Foto). Fotos: C. Krause
Weihnachtsstimmung .... ... ja, trotz oder vielleicht gerade wegen des großen Amtes der lustigen Art, welches mich ab dem 08.01.2011 ausfüllen wird, bin ich in diesem Jahr ganz besonders in Advents- und Weihnachtsstimmung. Ich summe Weihnachtslieder,
Prinzenkolumne
mach unseren Weihnachtsbaum selbst für 10 Minuten an, auch wenn ich nur kurz zu Hause bin (und das dauert, bis ich die 1000 Lichter so angestellt habe, dass sie nicht mehr blinkern) und erfreue mich am Geschenke Einkaufen. Wenn ich mehr Zeit hätte und backen könnte, hätte ich wohl sogar Plätzchen gebacken, vor lauter Weihnachtsstimmung. Besser hätte ich mir aber wohl einen Parkplatz gebacken, wenn das denn ginge. Wegen Umbauarbeiten habe ich meinen Parkplatz in der Altstadt gekündigt bekommen. Und einen Stellplatz in der Altstadt zu kriegen, ist ja fast so unmöglich, wie sich einen zu backen.... Also wenn jemand ein „Parkplatzrezept“
oder einen zu vermieten hat.... Aber zurück zur Weihnachtsstimmung: Schon im November, als ich auf der Arbeit die Weihnachtsbäume schmückte, konnte ich es kaum erwarten, dass es endlich Weihnachten wird. Ob es am Alter, oder an dem ganzen Karnevalsstreß liegt – ich kann es gar nicht genau sagen. Jedenfalls lässt der Prinz über die Feiertage (wenn es irgendwie geht) das Prinzsein sein und feiert ganz besinnlich und hoffentlich ruhig mit seinem Freund, seiner Familie und Freunden. Noch einmal Kraft zu tanken vor der kommenden Session scheint mir sehr notwendig. Denn alle warnen mich ja vor dem ganzen Stress, den hunderten Terminen und der ganzen Aufregung, die einen wohl von der Inthronisierung bis zum Aschermittwoch beherrscht. Ich lass mich einfach überraschen, doch jetzt ist erstmal Weihnachten und eben nicht Rosenmontag. Deshalb wünsche ich allen Lesern ein ruhiges, harmonisches Weihnachtsfest im Kreise der Lieben und einen guten Rutsch ins BUGA-Jahr 2011. Euer Prinz Udo
BlWAK Räumungsverkauf
27.12.2010
Bis
„Nun war der Behelfsstall doch etwas in die Jahre gekommen, also musste ein neuer her. Da fiel mir direkt Walter Berkler ein“, so der Küster. Im Sommer wurden erste Gespräche geführt, im Herbst begann die Planung für den neuen Stall mit Schuppen. Nach vielen Stunden Arbeit ist ein 1,30 Meter hohes Schmuckstück entstanden. Das Besondere: Es wurde altes Holz aus dem Kirchenkeller verwendet um das historische Ambiente der Geschichte besser einzufangen. Mit viel Herzblut hat Walter Berkler einen tollen Stall für Maria, Josef und das Jesuskind geschaffen. Ein Dank Wir wünschen fröhliche Weihnachten! geht auch an den Malerbetrieb Kilian, der die angefallenen REGION. Natürlich ist auch das Team von Koblenzerleben weihnachtlich gestimmt. Öfter als sonst werden Plätzchen genascht, Unkosten übernommen hat. wird sich auch mal die Zeit für eine gemeinsame Kaffeerunde Ein Besuch der Herz-Jesu- genommen. Doch wir sind durchgehend für unsere Leser und Kirche lohnt sich in jedem Kunden da. Auch zwischen den Feiertagen gibt es eine AusgaFall. Nicht nur um in der be von Koblenzerleben, der Ticket-Shop ist geöffnet und die Weihnachtszeit zur Ruhe zu Online-Angebote werden ständig aktualisiert. Wir wünschen kommen, sonder auch um die Ihnen wunderschöne Feiertage voller Ruhe und Harmonie. Auf schöne Krippenlandschaft zu unserem Bild fehlen Jerome Stirmann und Axel Bach, die schon bewundern.Übrigens: Der Auf- wieder dienstlich unterwegs sein mussten. Auch von den beiden die besten Grüße! bau dauerte volle drei Tage!
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schenke. Mir sind alle aufs Allerherzlichste willkommen, besonders aber die Kinder dieser Welt! Kannst Du nicht mal die „richtigen Dinge“ schenken, in der richtigen Farbe und Größe, jedes mal die anschließende nervige Umtauschrennerei? Das ist ein Deal mit dem Einzelhandel, bitte nicht schreiben, war ein Scherz! Hohoho! schenkt, der tut für andere und damit sich das Beste! Nöö, isss klar, wir sitzen im Löhr-Center... Was ist denn heute Weihnach...weiß ich, aber stell Dir mal ten, abgesehen von der biblivor, alles wäre perfekt an schen Geschichte? Heiligabend, Jahr für Jahr. Das Problem von Weihnachten Das wäre ja komplett aus- ist die Erwartungshaltung. Es tauschbar. So gibt es immer sollen überall Wunder passiewas zu lachen, zum aufregen, ren, das geht ja leider nicht zum freuen. Manchmal gibt’s immer, außerdem beweißt auch Enttäuschungen, alles das ja nix.. Weihnachten ist menschliche Gefühle eben. eigentlich ein bescheidenes Und bitte, wo ist denn das Fest. Da war die Geburt Jesus Problem, ein Pullover, eine und erst mal fertig. Wir alle Nummer größer oder kleiner, sollten also ein Stück bescheidas ist doch schnuppe. dener sein. Wenn wir uns mit unseren Liebsten einen schöSieht nicht jeder so. nen Heiligen Abend machen, Viel wichtiger ist doch, das je- die Glotze auslassen, Weihmand an „Dich“ gedacht hat. nachtsmusik hören, miteinanDer Gedanke zählt doch und der reden, uns um die Kinder, nicht das Geschenk oder viel die Famile kümmern, spielen es gekostet hat. Da ist jemand und „klassisch“ Würstchen mit der Dir eine Freude machen Kartoffelsalat essen, da ist will und was kann es denn doch alles gut! Mehr ist nicht, Schöneres geben als eine Er- - mehr brauchts ja nicht! innerung zu verschenken. Uppps, wir irdisch! Thema Konsumrausch, manche Manche besuchen gemeinekeln sich ja schon beinah vor sam die Christmette, erfreuen Weihnachten wegen der Ge- ihr Herz am Jesuskind in der schenkeflut. Krippe, ja besser geht’s doch Zugegebenermaßen ist sicher- nicht. Ein gutes Miteinander, lich manchmal weniger - mehr. sich um den anderen bemüEs geht ja nicht um den Wert, hen, die Weihnachtstradition die Menge, die Größe, ob es pflegen und den Willen die ein Markenprodukt ist oder Welt ein Stück besser machen was auch immer. Am liebsten zu wollen, das ist Weihnachverteile ich die Geschenke die ten! Das kann eine Playstavom ganzen Herzen kommen, tion, ein Markenturnschuh das sind oft die ganz kleinen: oder Komasaufen unter dem ein selbst gemaltes Bild, eine geschmückten Tannenbaum schöne handgeschriebene niemals toppen. Weihnachtskarte und BITTE niemals eine Rundsende-SMS. Das hörst sich alles toll an, Schenkt Freude und Dinge die aber manche lehnen Dich ja ab man sich nicht für Geld kaufen und feiern in der Kneipe, wolkann, - Herzlichkeit und Mit- len „de facto“ nix mit Dir zu einander! tun haben, bist Du denen böse. Ach Quatsch, jeder nach seiner An Weihnachten strahlen nicht Fasson. Ich finde es für Heilignur alle Kinderaugen, ab und zu abend nicht angemessen, aber fließen ja auch Kindertränen, ich habe schon in der Disko weil, dass Geschenk nicht das Geschenke vorbei gebracht. Richtige ist, nicht die richtige Manche wollen halt partout Marke war. Es kann leider auch anders sein und lehnen desvorkommen, dass die Eltern auf halb Weihnachten ab. LetztGrund von Geldproblemen nicht lich denke ich, Weihnachten das gewünschte Geschenk kau- ist eine Chance für jeden, den fen konnten. Abend mit der Familie oder Ja, in der Tat ist das so, aber seinen Freunden zu begehen. ich denke die meisten von Jeden Tag „dizzen“ ist doch uns haben im Leben schon auch langweilig! Ein bisschen mal eine ganz bittere Enttäu- familiäre Besinnlichkeit kann schung erfahren müssen, das ja nun wirklich nicht schaden. schmerzt in der Seele, aber Ich finde Heiligabend unter unser Leben ist ja „Gott sei dem Weihnachtsbaum, mit der Dank“ nicht abhängig von Ge- Familie voll trendig, zeitgeschenken. Das ist jetzt kein mäß, wie sagen noch gleich Trost, kann auch keiner sein. die Werbefuzzis, - „sexy“! Nur Geschenke machen uns und unser Leben nicht besser! Na denn: „Frohe WeihnachDa zählen ganz andere Dinge. ten!“ Welche? Treue, Vertrauen, Das will ich meinen! Allen Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Leser und Leserinnen von KoZuneigung, Frieden und vor blenzErleben Frohe Weihnachallem Liebe! Wer davon etwas ten!
Treue, Vertrauen, Ehrlichkeit und Liebe bleiben die großen Werte
Der Weihnachtsmann im Interview: Sieht trotz Jahrhunderte währender Erfolge auch weiterhin eine gute Zukunft
falsch adressiert, daher kommt der spätere Umtausch. In seltenen Fällen über sieht er mal ein Haus oder bringt das Geschenk zu spät. Aber auch für den Weichnachtsmann gilt: „Nobody is perfect“. Normann Schneider: Bist Du eigentlich konfessionell, also gehörst Du zu einer bestimmten Religionsgemeinschaft? Der Weihnachtsmann: Du stellt mich gar nicht in Frage, ob es mich wirklich gibt? Also bitte, ich träum´ doch nicht, natürlich gibt’s Dich, ich habe keine Zweifel. Übrigens, ich sehe Dich doch! Bitte zur ersten Frage, Du musst ja gleich weiter! Ich bin ja so alt, ich stamme aus einer Zeit, von vor allen Religionen und von daher bin ich für alle Menschen da! Mit dem Christentum wurde ja erst angefangen Weihnachten zu feiern und gerade die Geburt Jesus ist ein Geschenk REGION. Wo er herkommt, weiß eigentlich keiner so genau, manche spekulieren auf den Nordpol. Wichtig ist nur, dass er da ist und pünktlich kommt: Der Weihnachtsmann! Freund aller Menschen, besonders der Kinder. Vor allem: Keiner möchte ihn missen. „Du glaubst wohl an den Weihnachtsmann?“ Dies beantwortet keiner laut mit Ja, aber wir alle wünschen uns, dass es ihn gibt! Er hat es sehr schwer, viele stellen an ihn die höchsten Ansprüche. Nicht alle Wünsche, die auf den Wunschzetteln stehen, kann er erfüllen und manchmal hinterlässt er schon mal eine gehörige Portion Enttäuschung. Seine weltweite Logistik verdient das Prädikat „Sensationell“: Alles erledigt er nur mit einem Schlitten, acht Rentieren und ein paar Elfen. Okay, okay, da wird mal was durcheinander gebracht,
Das Lieblingsessen des Weihnachtsmannes: Milch und Schokolade. „Davon kann ich gar nicht genug bekommen“, so „Klausi“ (Spitzname von Weihnachtsmann Santa Claus) wie ihn seine besten Freunde nennen. Gesunde Ernährung ist ihm nur für die Kinder wichtig, „die müssen ja später nicht gleich so wie ich aussehen!“ für alle. Von daher kam das am nächsten, vor allem da Weihnachtsfest meinem Beruf ich selbst gerne von Herzen
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LAHNSTEIN. Viele schöne und interessante Krippen stehen in den Lahnsteiner Kirchen. Hier ein Vorschlag für eine Wanderung oder Rundfahrt am Zweiten Weihnachtstag, dem traditionellen Tag der Lahnsteiner für „Krippcher gucke ze giehn“. aufs Neue gestaltet. Wieder in der Stadt können wir die Barbara Kirche in der JohannBaptist-Ludwig-Straße und die Johanniskirche an der Lahnmündung besuchen. An der Hochstraße, Ecke Kirchstraße, erwartet die Martinuskirche die Krippenwanderer. In der Hintermauergasse 19 lohnt ein Blick durch das Fenster des Stadtmauerhäuschens auf ein großes leuchtendes Krippenbild in Scherenschnitttechnik. Keine 100 Meter weiter, an der Hochstraße beim Alten Marktbrunnen,
Nachrichten
Mittelrhein in Bildern
Maria Furdychke ist Queen of the World
Lahnsteiner Krippenwanderung hat lange Tradition
NÜRBURGRING. Am vergangenen Freitag fand am Nürburgring die Queen of the World Wahl statt (wir berichteten). Aus den 50 Finalistinnen ging Maria Furdychke (Mitte) aus Russland als Siegerin hervor. Foto: Lucky Luxem
Beginnen wir hoch über Lahnstein mit der Krippe in der Kirche auf dem Allerheiligenberg. Eine schöne Krippenlandschaft mit fließendem Wasser, die der Förderverein Allerheiligenberg jedes Jahr
kann man zum Abschluss die des Arbeitskreises Lahnsteiner Krippe der Hospitalkapelle be- Krippenfreunde angeschafft. suchen. Bis dahin dürften al- Die wunderschönen großen Figuren stammen aus dem Kapuzinerkloster Dieburg. Die Krippenbauten schufen Willi und Michael Eisenbarth aus Lahnstein. Die Krippe der Hospitalkapelle ist am 2. Weihnachtstag für alle Freunde dieses schönen weihnachtlichen Brauchtums von 15 bis lerdings mehrere Stunden ver- 18 Uhr und am Dreikönigstag, gangen sein.Die große Krippe 6. Januar, von 16 bis 18 Uhr in der Hospitalkapelle St. Ja- zu besichtigen. Für Gruppen kobus wurde mit Spenden der weitere Termine auf Anfrage Lahnsteiner Bevölkerung und (Tel. 02621/3336).
KiTa St. Clemens spendete für Haiti
MÜLHOFEN. Das Team der Kindertagesstätte „ St. Clemens“ aus Mülhofen sieht gerade in der Adventzeit seine besondere Chance, Kinder auf Weihnachten vorzubereiten, ihnen die biblische Botschaft kindgemäß zu vermitteln und darauf zu achten, dass „der eigentliche Sinn des Festes im gesamten Konsum unserer Gesellschaft nicht verloren geht“. So entschloss sich die KiTa mit einer kleinen Spende die Menschen in Haiti zu unterstützen. Mehr dazu lesen Sie auf www.koblenzerleben.de im Bereich Bürgerinfo.
LAHNSTEIN. Zum letzten Male für das Jahr 2010 trafen sich jetzt die Mitglieder des Ortsverbandes von Bündnis 90/ Die GRÜNEN Lahnstein. Wie üblich bei der letzten Sitzung eines Jahres wurde ein Jahresrückblick gehalten. Der Vorstand - in Person seiner Sprecher Jörg Eisbach und Beatrice Schnapke-Schmidt zeigte sich erfreut über den Mitgliederzuwachs in 2010 und erhoffen sich eine stetig steigende Mitgliederzahl auch für das Jahr 2011. Aber
Grüne beim Jahresrückblick erfreut über Mitgliederentwicklung
einem möglichst guten Ergebnis zu schaffen. Über die Aktivitäten von Fraktion und Ortsverband berichtete der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Lahnsteiner Stadtrat Gerhard Schmidt. Nach seiner Auffassung sind auch in Lahnstein die Alternativen aus der politischen Landschaft nicht mehr weg zu denken. Einer der „Gründerväter“ der GRÜNEN Lahnstein, Joachim Scheer, wurde nicht nur für seine Mithilfe bei der Gründung des Ortsverbandes
auch der im Frühjahr anstehende Landtagswahlkampf stand im Blickpunkt. So soll es mit vereinten Kräften gelingen den Einzug in den Landtag Rheinland-Pfalz mit
geehrt, sondern ganz besonders für seine unermüdlichen Aktivitäten im Kampf gegen die Atomkraft und besonders im Wiederstand gegen das AKW Mülheim-Kärlich. Keiner beim Energieversorgungsunternehmen RWE hätte wohl auch nur im Entferntesten bei der Antragstellung für die Errichtung eines Atomkraftwerkes daran gedacht, dass die Gegner den Kampf gegen die Inbetriebnahme so hartnäckig betreiben würden, so die Grünen.
500 Werkswagen
in einer Gruppe.
Frühstück für obdachlose Menschen
KOBLENZ. Eine Geste der Mitmenschlichkeit zeigten Vertreterinnen der Katholischen Frauengemeinschaft Rübenach. Sie übergaben eine Spende über 300,- Euro an die Fachberatungsstelle für Menschen ohne Wohnung in der Koblenzer Neustadt 20, eine Einrichtung des Caritasverbandes. „Mit der Spende können wir einen Monat lang das Frühstücksangebot für unsere Besucher finanzieren“, freute sich Caritasmitarbeiter Markus Fröhlich. Mehr dazu lesen Sie auf www. koblenzerleben.de im Bereich Bürgerinfo. KOBLENZ. Weit über 2000 Menschen besuchten den diesjährigen Adventskaffee im Hilda-Gymnasium und viele davon wiederum verfolgten die Aufführungen des Musikfachbereiches in der vorweihnachtlich dekorierten Aula unter der Leitung von Oberstudienrätin Sigrid Höhler und Studienrat Florian Liebhäuser. Adventskränze, selbst gemachte Marmelade, handgefertigte Dekorationsartikel sowie eine große Auswahl an Speisen und Getränken wurden zum Verkauf angepriesen. Der Verkaufserlös wird für soziale Zwecke verwendet. Mehr dazu lesen Sie auf www.koblenzerleben.de im Bereich Bürgerinfo.
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Leuchtender Weihnachtsgruß aus Bendorf
BENDORF. Über allem thront der Stern von Betlehem. Ganz links steht der Nikolaus – hell erleuchtet – mit seinem Gabensack. Aus dieser Richtung steuert derselbe mit dem Rentierschlitten auch seinen Zielort Bendorf an. Das ganze – so genannte „Weihnachtshaus“ in Bendorf – erstrahlt Abend für Abend in hell erleuchtetem Glanze. Hier ist eine Kerze auszumachen, hier leuchtet ein Tannenbaum, eine Krippe, wünscht die Familie ein „Frohes Fest“. Ein unglaubliches Lichtermeer erstrahlt zur Bundesstraße B42. Nany Parac von der Wirtschaftsförderung Bendorf freut sich mit der Stadtverwaltung Bendorf über diese – fast legendäre – Inszenierung in Bendorf. „Wir freuen uns über aktive Bürgerinnen und Bürger und das ‚Weihnachtshaus’ ist in Bendorf seit Jahren schon zur ‚Geschichte’ geworden“. Mit viel, viel Liebe zum Detail und mit vielen besonderen Blickfängen, die man(n) im Vorbeifahren auf der Bundesstraße gar nicht so schnell aufnehmen kann, lockt die aktive Familie. Eine Einstimmung auf Weihnachten sondersgleichen. „Vielen Dank“, scheinen da die Bewohner einen Gruß zu zollen. Foto: Peter Siebenmorgen
Mit vielen Events wird schon die Vorfreude geweckt auf das Großereignis BUGA in Koblenz. So gibt es den Wettbewerb „röhrig sucht Garten-Narren im BUGA Jahr“. Am 28. Januar sind bei röhrig die BUGA Botschafter „Willi & Ernst“ mit ihrem Kabarett-Programm zu erleben. Am Freitag, 11. Februar, um 19.30 Uhr, gibt es eine ganz besondere Premiere, wozu man sich jetzt schon die Karten zum günsti23. Dezember KOBLENZ. 19.30 Uhr: TaizéGebet in der Citykirche am Jesuitenplatz. NÜRBURGRING. 20 Uhr: Karaoke in der Langstreckenbar des Eifeldorfes „Grüne Hölle“.
Gleich fünf hochkarätige Musiker sind bei röhrig zu erleben bei der Premiere „Duo Balance“ (Foto) trifft „Swing-Gourmet“. gen Vorverkauf von nur 9,50 Euro sichern soll. Erstmals ist „Duo Balance“ gemeinsam mit „Swing Gourmet“ zu erleben. Mit dabei ist hier der bekannte Multiinstrumentalist „Dirko Juchem“ und zwei weitere hochkarätige Musiker mit einem Programm mit Chansons und Jazz. Gleich acht Musical-Tagesfahrten werden im Februar und März bereits ab 79 Euro angeboten. Im Vorverkauf gibt es zudem Karten für viele weitere kulturelle Veranstaltungen in der gesamten Mosel-EifelHunsrück-Region. Mehr Infos findet man auch unter www. roehrig-erlebnismarkt.de.
17.12.2010 - 02.01.2011 Outdoor-Eisbahn auf dem Kasernenplatz
...duftender Glühwein, Pizza, Suppen, Waffeln und vieles mehr...
29. Dezember Pfarrkirche. Eintritt frei. KOBLENZ. 20 Uhr: Rainer Zufall im VfR-Vereinsheim. Infos 03. Januar und Karten: Tel. 01709481062. KOBLENZ. 15 Uhr: Zur ersten Sitzung im neuen Jahr treffen 31. Dezember sich die Koblenzer SozialdeKOBLENZ: Silvesterparty im mokraten der ArbeitsgemeinAgostea. schaft 60 plus, im Caritashaus 24. Dezember St. Elisabeth, Koblenz-ArenKOBLENZ. X-Mas Weekend im berg, Pfarrer-Kraus-Str. 150. Agostea. NÜRBURGRING. 21 Uhr: Stadl 9. Januar X-Mas im Eifeldorf. BENDORF. 10 Uhr: NeujahrsBrunch mit Rainer Zufall im 25. Dezember Hotel Rheinblick. Karten: KOBLENZ. X-Mas Weekend im 02622127127. Agostea. NÜRBURGRING. 21 Uhr: Stadl 12. Januar Hearts - die Single Party im KOBLENZ. 20 Uhr: Rainer Eifeldorf. Zufall im Café Hahn. Karten: BOPPARD. 16 Uhr: Jazz & 026142302. Blues zur Weihnacht mit „Rolling Jack“ in der Cafébar TaAusstellungen felrunde am Balz, Binger GasBENDORF. bis 30. Januar se 42, Eintritt frei. WINNINGEN. 19.30 Uhr: 2011: Ausstellung des KünstLAHNSTEIN. 20.00 Uhr: X-Mas Rainer Zufall im Hotel Adler, lers Xaver Mayer im Galerie Special, Tanz die Gans weg Silvesterparty mit Musik und und Skulpturenhof „Hinter Ü40 Party in der Kulturscheu- Stand-up-Comedy. Karten: Lenchens Haus“. Öffnungszeine Lahnstein. 02606964730. ten: Montag bis Freitag 15 LAHNSTEIN. 20.00 Uhr: Sil- Uhr bis 18 Uhr, Sonntag: 14 26. Dezember vester-Spezial Ü30 Party in Uhr bis 18 Uhr, sowie nach KOBLENZ. Großes Weih- der Kulturscheune Lahnstein. Absprache. nachtswochenende im AgoKOBLENZ. 12. 12. 2010 - 06. stea. 02. Januar 02. 2011 im Ludwig Museum: NÜRBURGRING. 11-15 Uhr: RHEINBROHL. 17 Uhr: Weih- HD SCHRADER - Woodwatchers twentyseven Sonntagsbrunch nachtskonzert des MGV „Cä- and Others - Sound-Installatiim Eifeldorf. cilia“ 1871 Rheinbrohl in der onen und animierte Filme.
17.12.2010, ab 15 Uhr: Eröffnung mit Ice-Disco 18.12.2010, ab 11 Uhr: Stadtfest rund um den Neuen Markt 22.12.2010, ab 15 Uhr: After-Work-Party mit DJ Clark Wayne 30.12.2010, ab 15 Uhr: Apres-Ski-Party rund um die Eisbahn mit DJ Clark Wayne und Modenschau auf dem Eis
Ü-30-Silvester Party auf dem Aspich
LAHNSTEIN. Die Ü-30 Partys auf dem Aspich in der Kulturscheune finden nun schon einige Jahre zu Silvester mit hoher Besucherzahl statt, in diesem Jahr gibt es jedoch Änderungen in der Form der Veranstaltung. Die Partygäste werden in der am Waldrand gelegenen urigen Scheune von King-Presley persönlich mit einem Sektempfang begrüßt, an einem umfangreichen in verschiedenen Variationen kreierten großen und bunten Pasta-PartyBuffet können die Gäste sich zum feiern stärken. In der Partynacht wird natürlich nur zu den größten Hits der Charts aus drei Jahrzehnten und aktuellen Scheiben abgefeiert, getanzt und geflirtet. Die Gäste erwartet außerdem zwei mitreißende „spezial Guest Auftritte“. Um Mitternacht wird dann das große „hauseigene Feuerwerk“ gezündet und im Anschluss so lange weiter getanzt bis die Rehe sich von den Lichtungen zurück in den Wald begeben. Die Tickets zur Ü-30 SilvesterParty, diese auch eine tolle Geschenkidee zum Weihnachtsfest sind, gibt es zum Endpreis im Vorverkauf für 23,50 € bei: KoblenzerlebenAm Löhr-Center-Koblenz, Toto Kratz-Am Plan-Koblenz, Tauris Freizeitbad-Mülheim-Kärlich und der Tankstelle HoffellerAdolfstr.-Lahnstein. Über die Emailadresse kulturscheune-lahnstein@online.de kann man sein Ticket auch verbindlich reservieren zum Vorverkaufspreis, an der Abendkasse kostet das nicht reservierte Ticket 25,- €.
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Veranstaltungen
WOLKEN. Ab Dienstag, 18.01.2011 um 18.30 Uhr, bietet der Freundschaftskreis Lux-Wolken e.V. wieder „Französisch a la carte“ für Neueinsteiger (oder wenig Vorkenntnisse) an. Um 20.05 Uhr beginnt der Kurs für Fortgeschrittene mit guten Vorkenntnissen. Die Lehrerin bietet wieder unterschiedliche Unterrichtsmaterialien an, ganz flexibel nach den Wünschen ihrer Schüler! Kosten: 50 Euro für Mitglieder des Freundschaftskreis, 60 Euro für Nichtmitglieder, Kursumfang: 11 Unterrichtsabende à 90 Minuten. Anmeldung: ab sofort bei Claudia Mroß (Tel. 961414), Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen. SAYN. Anlässlich der Goldenen Kommunion des Jahrgangs 1951/52 wird herzlich zu einem Dankgottesdienst in die Vorabendmesse am Samstag, 29. Januar 2011, um 18:00 Uhr in die Abteikirche in Sayn eingeladen. Natürlich sind auch alle Zugezogenen herzlich willkommen und genauso freut sich der Jahrgang auch auf die evangelischen Jahrgangskameradinnen und –kameraden. Nach dem Gottesdienst wird sich im Lindenhof getroffen, um den Abend in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen. Auskünfte erteilen Hanne Mosen. Tel. 02622/14174 und Karin Schneider, Tel. 02622/13397.“ WOLKEN. Dier Freundschaftskreis Lux-Wolken e.V. bietet am Montag, 10.01.2011, und Dienstag, 11.01.2011, einen Französisch-Workshop für Kinder ab 5 Jahren an. Gemeinsam wird gesungen, gespielt, gebastelt und dieses Mal auch gebacken wie die Kinder in Frankreich! Jeweils 15.00 bis 16.00 Uhr für Kindergartenkinder, und 16.30 bis 17.30 Uhr für Grundschulkinder. Es dürfen auch Wolkener Grundschulkinder mitmachen, die nicht im Hort sind. Um rechtzeitige Anmeldung in der Kindertagesstätte Wildwiese (Interessentenliste hängt dort aus) wird gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist auf 10 Kinder pro Altersgruppe. Ein kleiner Kostenbeitrag von 2 Euro pro Kind wird erhoben, die restlichen Kosten übernimmt der Freundschaftskreis Lux-Wolken. Vereinsmitglieder dürfen unentgeltlich teilnehmen. KOBLENZ. Fördermöglichkeiten für den Mittelstand und Lösungen zur Bewältigung des Fachkräftemangels zeigt die Veranstaltung „Mittel für den Mittelstand: Vorteile sichern – Chancen nutzen“ am Montag, 17. Januar 2011, ab 18 Uhr im AudiZentrum, Friedrich-Mohr-Straße 4 in Koblenz. Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering und der Wirtschaftsweise Professor Wolfgang Wiegard sowie weitere hochrangige Vertreter aus Politik, Medien und Wirtschaft erörtern Perspektiven kleiner und mittlerer Unternehmen vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftslage. Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung ist erforderlich. Mehr Infos unter www.rpr1.de KOBLENZ. Am Sonntag, 2. Januar, findet um 16 Uhr in der romantischen Wallfahrtskirche St. Nikolaus zu KoblenzArenberg wieder das beliebte Weihnachtskonzert „Musik an der Krippe“ statt. In der festlich mit Kerzen und Weihnachtsbäumen illuminierten Kirche erklingt Chor- und Orgelmusik sowie Weihnachtslieder zum Zuhören und Mitsingen. Unter der Gesamtleitung von Dekanatskantor Dr. Peter Stilger musizieren die Chorgemeinschaft Arenberg/ Niederberg, die Choralschola St. Nikolaus, das Vokalensemble „Lucente“, Ulrike Portugall (Saxofon) und Karin Sturm-Tücks (Klavier). Das Konzert wird als Benefizkonzert zugunsten der Leukämie-Stiftung des Opernsängers José Carreras veranstaltet. Bei freiem Eintritt wird herzlich zum eine großzügige Spende gebeten. Infos auch unter www. nikolaus-pankratius.de BENDORF. Die KSJ Bendorf bietet eine Winterfreizeit für Kinder vom 27. bis 30.12. im Jugendhaus Rascheid (bei Hermeskeil) an. Eingeladen sind alle Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren, den Winterspaß gemeinsam zu erleben.Neben Schneewandern und Bratäpfel essen gibt es auch ein Thema für diese Tage: „Die Rechte der Kinder“. Ein gut vorbereitetes Team hat sich kreative Wege zu diesem Thema ausgedacht. Kosten: 30 Euro, für Geschwisterkinder: je 25 Euro. Info und Anmeldung: KSJ Bendorf, Tel 02622-14548 oder per mail: jutta.ksj@gmx.net KOBLENZ. An Heiligabend und Silvester kommt die Müllabfuhr wie gewohnt, um die Tonnen zu leeren. Der Koblenzer Entsorgungsbetrieb bittet allerdings darum, die Tonnen schon am Vorabend ab 19.00 Uhr bereit zu stellen.
„Französisch a la carte“ in Wolken
Jahrgang 1951/52 Sayn trifft sich
Der MGV „Cäcilia“ 1871 Rheinbrohl lädt zu seinem Jubiläumskonzert ein.
Buntes Jubiläumskonzert
RHEINBROHL. Wie wär´s mal wieder mit Ludwig van Beethoven, Robert Stolz und Dmitri Stepanowitsch Bortnjanski oder doch lieber Hanne Haller und Udo Jürgens? Oder vielleicht einfach alles zusammen? Das kann man beim Weihnachtskonzert des MGV „Cäcilia“ 1871 Rheinbrohl am Sonntag, 2. Januar, um 17 Uhr in der Rheinbrohler Pfarrkirche erleben. Anlass für das Konzert ist das 140-jährige Bestehen des Chores, welcher mit diesem Abend sein Jubiläumskonzert beginnt. Mitwirkende sind zudem der Kirchenchor „Cäcilia“ 1865 Rheinbrohl und der Rheinbrohler Chor „Intakt“ – die musikalische Gesamtleitung iegt in den bewährten Händen von Musikdirektor Andreas Wies. Bekannte Weihnachtsmelodien wie „Süßer die Glocken nie klingen“, „Aber heidschi bum beidschi“, „Engel singen Jubellieder“ und „Es ist ein Ros entsprungen“ werden ebenso erklingen wie das „Vater Unser“ von Hanne Haller oder „Merry Christmas allerseits“ von Udo Jürgens. Ludwig van Beethoven wartet mit seiner „Hymne an die Nacht“ auf und Robert Stolz mit der Christrose – „es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit“, zudem gehören weitere Lieder zum Konzertprogramm an der „größten künstlerisch gestalteten Naturwurzelkrippe Europas“ (laut Krippana 1991). Alle drei Chöre singen zudem gemeinsam das „Sancta Maria“ von Johannes Schweitzer und „Die Himmel rühmen“ von Ludwig van Beethoven. Der Eintritt zu diesem musikalischen weihnachtlichen Leckerbissen ist frei! Den Kirchenchor hört man traditionell zudem natürlich auch am Heiligen Abend mit Weihnachtsliedern in der Christmette und am 2. Weihnachtsfeiertag im Hochamt mit der „Christkindelmesse“ von Ignaz Reiman.
Französisch-Workshop für Kinder
„Vogelnest“-Kids spendeten
BREY. Der Caritasverband Koblenz und die katholischen und evangelischen Pfarreien möchten einsamen Menschen in der Weihnachtszeit zur Seite stehen und an Heiligabend einen Ort der Geborgenheit und Wärme schenken. Alle, die das Christfest in Gemeinschaft mit anderen begehen möchten, sind herzlich zu besinnlichen Stunden am 24. Dezember ab 15 Uhr in das ev. Gemeindezentrum (Moselring 2-4) eingeladen. Der Kindergarten „Breyer Vogelnest“ unterstützt in diesem Jahr die Gemeinschaftsfeier mit einer besonderen Geste der Solidarität. „Im Rahmen unserer Weihnachtsvorbereitungen möchten wir den Kindern vermitteln, dass es
„Mittel für den Mittelstand“
St. Nikolaus: Musik an der Krippe
auch in unserer Region Menschen gibt, die an Heiligabend einsam sind und vielleicht keine Geschenke unter dem Tannenbaum haben“, beschreibt Einrichtungsleiterin Angelika Reiter Kern. Gemeinsam beschlossen Kinder und Erzieher, Spenden zu sammeln und so ein Zeichen der Mitmenschlichkeit zu setzen. Puzzles, Polizeiautos, Puppen, Kinderspiele und jede Menge Süßigkeiten – insgesamt drei proppevolle Kartons übergaben die stolzen Kinder nun an Caritasmitarbeiterin Jutta Klein.
Unser Tipp der Woche
Bryan Adams
Orgelkonzert der besonderen Art
KOBLENZ. Am Sonntag, 9. Januar 2011, werden in der Pfarrkirche Sankt Konrad in Koblenz-Metternich ungewöhnliche Orgelklänge den Kirchenraum füllen: Die renommierte Drehorgelband „Romantica“ aus Altenkirchen konnte für ein Benefizkonzert zu Gunsten einer neuen Orgel für Sankt Konrad gewonnen werden. Aus ihrem umfangreichen Repertoire werden die Musikanten eine Mischung aus sakraler, klassischer und moderner Musik zu Gehör bringen. Im Synchron-, aber auch Einzelspiel erklingen Instrumente verschiedener Art, beginnend mit dem Alphorn, einem der ältesten Blasinstrumente, das als ein aus Holz gefertigtes Naturinstrument Ruhe und Frieden ausdrückt. Als weitere Instrumente kommen zum Einsatz - neben der Walzendrehorgel - der „Schweizer Büchel“ (eine 125 cm lange Holztrompete), Zungenorgel, Echophon, Allgäuer Hirtenhorn, Panflöte, Trompetenhorn, Mundharmonika und Knopfakkordeon. Das Konzert beginnt um 16:00 Uhr. Karten zum Preis von 8,€ gibt es an der Abendkasse. Der Erlös ist bestimmt für den Weiterbau der neuen Orgel, deren erste Hälfte bereits erstaunliche Formen annimmt.
Sa., 18.06.2011 Oberursel Hessentagsarena Beginn: 20.00 Uhr
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Winterfreizeit im Jugendhaus Rascheid
Müllabfuhr an Heiligabend und Silvester
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In diesem Sinne wünschen wir all unseren Gästen ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2011.
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Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. Die erste Kerze seufzte und sagte: “Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz. Die zweite Kerze flackerte und sagt: “Ich heiße Glauben, aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum und die Kerze war aus. Leise und traurig meldet sich nun die dritte Kerze zu Wort: “Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.“ Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht. Da kam ein Kind in den Raum. Es schaute die Kerzen an und sagte: “Aber, aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!“ Und fast fing es an zu weinen. Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: „Hab keine Angst! So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung“. Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an. Die Flamme der Hoffnung sollte niemals im Leben erlöschen; und jeder von uns sollte die Flammen des Friedens, des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung aufrecht erhalten. ... in diesem Sinne wünschen wir unseren Leserinnen und Lesern, sowie Kunden eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit mit der Familie und den Freunden.
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sumartikel im Wert von über 35 Millionen Euro unter den Hammer. Angeboten werden vor allem Schmuck, wie beispielsweise Ringe, Uhren, Armbänder oder Edelsteine, Tafelsilber aber auch Elektrogeräte und Konsumgeräte aller Art. Das Preisspektrum des Angebots beginnt unter 50 Euro, etwa für einen einfacheren Fotoapparat und kann bis weit über 5.000 Euro für edle Schmuckstücke reichen. Ein Geheimtipp vor allem in der Vorweihnachtszeit ist auch der Direktverkauf in DeutschlandsLeihhäusern. Angeboten werden dabei Wertgegenstände, die der Pfandleiher – mangels entsprechender Angebote der Bieter – bei den Auktionen selbst ersteigert hat. Die Versteigerung nicht eingelöster Pfandgegenstände ist durch die deutsche Pfandleihverordnung spätestens 10 Monate nach Abschluss des Pfandkreditvertrags zwingend vorgeschrieben.
KOBLENZ. IKEA hat im Rahmen der jährlichen StofftierSpendenaktion die Besucher des Koblenzer Einrichtungshauses dazu aufgefordert, Stofftiere für das ambulante Koblenzer Kinderhospiz zu spenden. Bereits nach wenigen Wochen war die Spendenbox rappelvoll mit Stofftieren! Fassungslos stand Katja Masendorf am Montag vom Koblenzer Kinderhospiz inmitten eines Bergs von Stofftieren, die die IKEA Besucher bereitwillig gespendet haben. „Ich kann kaum glauben, wie viele Stofftiere hier zusammengekommen sind. Wir betreuen viele Familien, die ein todkrankes Kind haben. Diesen Kindern, aber auch den Geschwistern dieser Kinder können wir so eine kleine Freude bereiten. Ich kann ihnen versichern, dass jedes Stofftier eine sinnvolle Verwendung finden wird!“ Noch bis zum 24. Dezember spendet IKEA weltweit für jedes verkaufte Stofftier einen Euro für Bildungs¬projekte von Save the Children und UNICEF.
IKEA Kunden spendeten fleißig
Gerade in der Weihnachtszeit lässt sich hier so manches Schnäppchen machen
KOBLENZ. Deutschlands Pfandkredit-Unternehmen haben Hochkonjunktur. Rund zwei Millionen Deutsche werden nach Schätzungen des Zentralverbands des Deutschen Pfandkreditgewerbes (ZdP) im laufenden Jahr die schnelle und unkomplizierte Möglichkeit der Bargeldbeschaffung aus dem Pfandhaus in Anspruch nehmen. Auch im Pfandhaus Hermann in Koblenz herrscht zurzeit Hochbetrieb. Vom florierenden Geschäft des deutschen Pfandkreditgewerbes profitieren auch all jene, die in der Weihnachtszeit ein preisgünstiges Geschenk suchen. Die rund 170 im Verband organisierten privaten Pfandkreditbetriebe in Deutschland verleihen nicht nur Geld, regelmäßig werden zumeist zu attraktiven Preisen nicht mehr abgeholte Wertobjekte versteigert oder verkauft. Traditionell haben Pfandauktionen gerade in der
Im Pfandhaus herrscht jetzt Hochkonjunktur
Spende hilft in Not geratenen Menschen
Der prüfende Blick des Fachmanns gehört heute zum Pfandhaus dazu. Längst ist hier hochwertigste Ware zu erhalten. Weihnachtszeit Konjunktur. Viele Menschen nutzen die Versteigerungen seit jeher als günstige Einkaufsquelle für Weihnachtsgeschenke. „Eine echte Rolex-Uhr in bestem Zustand zu rund der Hälfte des Neupreises oder ein Einkaräter-Brilliant unter dem Großhandelspreis – wo bekommt man das sonst noch, außer bei einer Pfandversteigerung?“ fragt Stephan Hermann, Inhaber vom Pfandhaus Hermann. Insgesamt kommen nach Schätzungen des Zentralverbandes des Deutschen Pfandkreditgewerbes in den deutschen Pfandleihen in diesem Jahr wieder Luxus- und Kon-
Anlässlich eines runden Geburtstages sammelte Heinz Schneider, Niederlassungsleiter Koblenz für den Verband der Volksbanken und Raiffeisenbanken, Geld für eine Spende an „Ein Licht für Koblenz“. Antonie Heider, Vorstandsmitglied des noch jungen Vereins, konnte jetzt den Scheck über 1230 Euro in Empfang nehmen. „Ein Licht für Koblenz“ besteht seit einem Jahr und entstand aus der Mitte der Koblenzer Bürgerschaft. Gemeinsam wird die Aufgabe angegangen, Menschen, die unverschuldet in schwierige Situationen geraten sind, Hilfe anzubieten. www.ein-lichtfuer-koblenz.de.
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Über 1.000 Euro Gewinne ausgeschüttet
Mit der Werbegemeinschaft Lahnstein Aktiv e.V. durch den Advent
LAHNSTEIN. Mit der Werbegemeinschaft ließ es sich gut durch den Advent kommen. Das bewiesen nicht nur die zahlreichen Coupons, die in den LahnsteinAktiv-Mitgliedsbetrieben im Advent abgeben wurden. Neben attraktiven Angeboten der Gewerbetreibenden gab es auch jede Menge zu gewinnen. Am Samstag vor dem vierten Advent fand nun die zweite Ziehung statt, bei der alle Teilnehmer wieder die Chance auf attraktive Gewinne hatten. Neben etlichen Sachpreisen bzw. Gutscheinen verloste die Werbegemeinschaft wiederum weitere drei Hauptpreise, so dass die Gewinnsumme den Betrag von 1.000 Euro überstieg. Abgeholt werden können alle Gewinne bei Juwelier ulli b. in der Burgstraße. Hauptpreise: 1. Heinz Krapf, Sachpreise: Renate Varoquier, Fachbach, Fernglas / Funglas von Brillen Becker; Volker Dehne, Lahnstein, 100 € Einkaufsgutschein von Brillen Becker; Margarete Aslan, Lahnstein, 75 € Einkaufsgutschein von Brillen Becker; Katharina Usczeck, Lahnstein, 50 € Einkaufsgutschein von Brillen Becker; Anne Konrad, Lahnstein, Wetterstation von Brillen Becker; Gisela Kemmerich, Koblenz, 50 € Gutschein von TUI ReiseCenter Lahnstein; Wilma Gras, Fachbach, 50 € Gutschein von Dagmar`s Reisewelt; Edith Krause, Lahnstein, 50 € Einkaufsgutschein bei Holzland Burkard; Corinna Kadenbach, Lahnstein, 20 € Einkaufsgutschein Hörakustik Becker; Heiko Raue, Lahnstein, Schal – Pelzmoden Birgit Sommer; Jamila Avila, Lahnstein, 20 € Gutschein bei Pelzmoden Birgit Sommer.
Neue Seminarreihe der VWA: „Versicherungen und Banken“
Professor Dr. Gerd Waschbusch, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Bankbetriebslehre an der Universität des Saarlandes, unterrichtet seit vielen Jahren auch an der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie. KOBLENZ. Seit über 50 Jahren bietet die VWA Koblenz interessante Studienangebote parallel zum Beruf oder zur Ausbildung. Um dabei am Puls der Zeit zu bleiben und den Anforderungen der Wirtschaft zu entsprechen, arbeitet sie eng mit den Unternehmen der Region zusammen. Auf Initiative und in enger Zusammenarbeit mit der Versicherungsgruppe Debeka hat die VWA Koblenz nun eine neue Seminarreihe entwickelt, die speziell auf die Bedürfnisse des Versicherungs- und Bankensektors zugeschnitten ist. Die fachspezifische Qualifizierung umfasst sieben Einzelseminare, darunter beispielsweise Versicherungs- und Bankmarketing, Risikomanagement sowie Versicherungs- und Bankbilanzierung. Den Abschluss bildet jeweils eine Klausur. Die Seminarreihe richtet sich an Auszubildende sowie Beschäftigte der Versicherungsund Bankenbranche. Die hochwertige Weiterbildung vermittelt ihnen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, die direkt in der Praxis angewandt werden können und so Zugang zu neuen interessanten Aufgaben eröffnen. Die gesamte Reihe umfasst 20 Seminartage und verteilt sich über einen Zeitraum von zwei Jahren. Die Seminare starten jedes Jahr und haben Vorbildcharakter für andere VWAs. Weitere Informationen gibt es unter www.vwa-koblenz.de. Mehr zum Thema lesen Sie auf www.koblenzerleben.de im Bereich Dienstleistung.
Unser Foto zeigt die Mitglieder der Werbegemeinschaft bei der Ziehung (von links): Dagmar Seith, Thomas Zimmermann, Claudia Seith, Jürgen Seith, Günter Groß, Michael Huster, Ulrike Noack und Birgit Sommer. Lahnstein, 150 € Einkaufsgutschein bei Drogerie Grüne-wald; 2. Gisela Fischer, Lahnstein, 100 € Einkaufsgutschein bei Holzland Burkard; 3. Silvia Achmus, Lahnstein, 150 € Gutschein bei Juwelier ulli b.
2000 Euro Spende für Kinderschutzbund
KOBLENZ. Eine erfolgreiche Weihnachtsaktion: 36 Vorschläge für einen geeigneten Spendenempfänger hatten die C&A-Filiale in Koblenz erreicht. Die Kunden des Modeunternehmens waren vor rund vier Wochen dazu aufgerufen worden, sich gemeinnützige Organisationen, Projekte oder Initiativen zu „wünschen“, die eine Weihnachtsspende von C&A erhalten sollten. Die Wahl ist getroffen: Am Montag überreichte Christian Drache, Filialleiter von C&A Koblenz, gemeinsam mit Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig einen Scheck über 2.000 Euro an den Kinderschutzbund in Koblenz. „Wir freuen uns sehr, in diesem Jahr den Kinderschutzbund unterstützen zu können, weil sich dieser vorbildlich für die Verbesserung der Lebenssituationen von Kindern, Jugendlichen und deren Familien einsetzt und unsere Hilfe gut gebrauchen kann“, erläuterte Christian Drache. Die Spende der C&A-Filiale ist Große Freude über die Spende bei OB Hofmann-Göttig Teil einer bundesweiten Akti- (2.v.l.), Christian Drache - C&A Koblenz (Mitte) und Isabell Schulte-Wissermann vom Kinderschutzbund (re.) on des Unternehmens.
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Neue Ziele füs kommende Jahr setzen
KOBLENZ. Viele Deutsche verbringen die letzten Tage vor Weihnachten unter Hochspannung – hektisch werden noch Geschenke gekauft, das Essen vorbereitet, die Feiern organisiert. Sind die Feiertage vorbei, kommt plötzlich die große Leere. „Eigentlich müsste man sich gut fühlen, da die ganze Aufregung und Hetzerei vorbei ist. Das Gegenteil ist jedoch oft der Fall“, sagt Jürgen Wilhelm, DAK-Chef in Koblenz. „Statt zu entspannen, sind viele einfach nur ausgebrannt und traurig.“ Warum? Unter Stress wird das Hormon Cortisol produziert, das die Energiereserven des Körpers mobilisiert und ihn in eine erhöhte Leistungsbereitschaft versetzt. Sobald die Stresssituation vorbei ist, normalisiert sich der Hormonhaushalt wieder und kommt zur Ruhe. „Dieses schnelle zur Ruhe kommen, ist für einige jedoch belastend“, sagt Wilhelm. Wilhelm rät, die Treffen und Feiern nicht alle auf die Weihnachtstage zu legen, sondern sie zu entzerren und auch zwischen Weihnachten und Neujahr aktiv zu bleiben. „Beschränken Sie sich Weihnachten auf die nächsten Angehörigen und treffen Sie an den Tagen danach Freunde, Bekannte, entfernte Verwandte. Silvester bietet sich dann wieder an, um etwas Neues zu planen. „Die Meisten brauchen Ziele, ein Projekt, eine positive Erwartung“, sagt Wilhelm „Etwas, worauf man hinarbeiten und sich wieder freuen kann.“
KOBLENZ. Zwei Wochen lang leuchtete im Kundenzentrum der EVM und KEVAG in der Koblenzer Schlossstraße der Caritas-Wunschbaum, um bedürftigen und Not leidenden Menschen an Weihnachten eine Freude zu bereiten. Der besondere Weihnachtsbaum war mit Wunschsternen von bedürftigen Menschen geschmückt, die von den Diensten und Einrichtungen des Caritasverbandes betreut werden. Dabei handelte es sich häufig um ganz elementare Bedürfnisse und Dinge des täglichen Lebens, wie z. B. Lebensmittelgutscheine oder warme Kleidung. Natürlich war die Liste der Kinderwünsche sehr lang - ob ein Fußball, ein Buch oder eine Puppe – für viele Kinder aus unserer Region ein sehnlicher Weihnachtswunsch. Darüber hinaus gab es viele Wünsche rund um den Schulbedarf, Gutscheine für ein Mittagessen in der Kindertagesstätte oder den Menüservice Essen auf Rädern. Die Resonanz war wie in den vergangenen Jahren über-
444 Wünsche gehen in Erfüllung
Realschüler von der Karthause verkauften in der Pause Würstchen und kauften von dem Erlös Geschenke für eine bedürftige Familie. wältigend - es wurden alle 444 Wunschsterne vom Baum „gepflückt“. Die zuständigen Caritas-Mitarbeiter haben nun alle Hände voll zu tun, damit die Geschenke auch am 24. Dezember unter dem Weihnachtsbaum liegen. „Das Engagement der Bürger für die Menschen in unserer Mitte, denen es nicht so gut geht, war großartig“, freute sich Caritasdirektorin Martina Best-Liesenfeld über den Zuspruch der seit sieben Jahren durchgeführten Spendenaktion. Auch von Schulen und Kindertagesstätten wurde die Aktion erneut vorbildlich unterstützt. „Im Rahmen der Weihnachtsvorbereitungen wollten wir unseren Kindern vermitteln, dass es auch in unserer Region Not leidende Menschen gibt, die an Heiligabend vielleicht keine Geschenke unter dem Tannenbaum haben“, beschreibt Einrichtungsleiterin Ines Tibo von der Kath. Kindertagesstätte St. Josef KiTa gGmbH Koblenz. Gemeinsam pflückten die Kinder gleich mehrere Sterne, vor allem Kinderwünsche und verpackten liebevoll die Geschenke.
Lohner-Backspektakel: Mit Stollen Kindern in Not geholfen
KOBLENZ. Eine Aktion für den guten Zweck hatte sich Lohner-Backspektakel im Hitmarkt Koblenz für die Vorweihnachtszeit ausgedacht: Das Stück Stollen wurde für einen Euro angeboten und die Summe anschließend der Kinderkrebsstation Kemperhof gespendet. Über 250 Euro kamen so zusammen, die Spendenaktion mit dem beliebten Gebäck kam sehr gut bei den Kunden an. Foto: Lucky Luxem
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„Plan W“ sehr gut angenommen
KOBLENZ. „Plan W – Wiedereinstieg hat Zukunft“ – so heißt die Kampagne des rheinland-pfälzischen Frauenministeriums für Berufsrückkehrerinnen. In Koblenz nahmen in diesem Jahr 330 Frauen an den insgesamt elf Veranstaltungen teil, die im Rahmen von Plan W angeboten wurden. Sie nutzten damit ihre Chance, sich beruflich neu zu orientieren. Initiiert und organisiert wurden die Vortragsreihen von Gabriele Rummeny, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Koblenz und Gabriele Mickasch und Katharina Hoffmann, Gleichstellungsstelle der Stadt Koblenz.
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Herausgeber: MedienErleben-Verlag GmbH Verleger + Geschäftsführer: Markus Echternach Redaktionsleitung: Rüdiger Ludwig (v. i. S. d. P.) Verlagsleitung: Normann Schneider, Thomas Mouhlen Key Account: Annja Schneider-Knopp Ausgaben + Portale Koblenzerleben.de: 112.000 Exemplare, Normann Schneider (verantw.) LimburgWeilburgerleben.de: 64.425 Exemplare Annja Schneider-Knopp (verantw.) RheinLahnerleben.de: 57.050 Exemplare, Carsten Echternach (verantw.) WesterwälderLeben.de: 88.230 Exemplare, Gerd Malburg (verantw.) BadCambergerleben.de: 20.175 Exemplare, Gisela Heinrich Mediaberater: Axel Bach, Frank Schnitzius, Jerome Stirmann, Andrea Günzl, Michael Karl, Frank Müller, Edgar Kölzer, Mario Dickenberger, Gisela Heinrich Redaktion: Wolfgang Lucke (stellv. Redaktionsleiter), Holger Pöritzsch (stellv. Redaktionsleiter), René Weiss, Christopher Schenk, Carolin Krause, Willi Willig EDV/Produktion/Versand: Stephan Sehr (verantw.) Christian Königstein, Jan Noppe (Versandleitung), Heike Hof, Anja Unger, Jaqueline Peuser Verwaltung: Carsten Larisch (kaufmännische Leitung), Jennifer Thomas, Petra Königstein, Funda Akkus, Andrea Sehr, Stephanie Arz Satz: Sixeyesmedia GmbH, Schlüchtern Druck: Schenkelberg Stiftung + Co. KGaA, Meckenheim • Kostenlose Botenverteilung an alle Haushalte im Verbreitungsgebiet • Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos • Es gilt die Preisliste Nr. 2 vom 01.01.2010
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meisterschaften in Paris über Chinas Weltranglistenersten Sheng Lei schreibt Mr. Florett, Peter Joppich, ein Kapitel Sportgeschichte: Nie zuvor war ein deutscher Planchenkünstler viermal Einzelweltmeister. Hinzu kommen ein WM-Titel mit der Mannschaft und sieben weitere WM-Medaillen. Damit ist der 27-jährige BWL-Student schon jetzt Deutschlands erfolgreichster WM-Fechter. Das große Ziel des fünfmaligen Sportler des Jahres in Rheinland-Pfalz für die Zukunft: „Diese verdammte Olympia-Medaille!“ ernannten Karnevalsverein plötzlich einen Kandidaten für die Champions League. Dabei ist vor allem das „Wie“ entscheidend. Mainz erspielt sich die Siege nicht mit Glück, sondern mit modernem Hochgeschwindigkeitsfußball - gefordert von Cheftrainer Thomas Tuchel, geprägt durch die beiden Jungstars André Schürrle und Lewis Holtby, die zudem ihr Nationalmannschaftsdebüt geben dürfen. 1. FC Kaiserslautern: Nach vier Jahren Abstinenz sind sie wieder erstklassig – die roten Teufel vom Lauterer Betzenberg sichern sich als jüngste Mannschaft aller 18 Zweitliga-Teams die Meisterschaft der Zweiten Liga. Verdienter Lohn: die Meisterschale, in deren Mitte von einem Bergkristall ein sieben-strahliger Stern ausgeht. Die sieben Strahlen des Sterns stehen für die sieben herausragenden Tugenden, die den FCK in der Saison 2009/2010 geprägt haben: Leidenschaft, Teamgeist, Siegeswille, Nervenstärke, Durchsetzungsvermögen, Technik und Taktik.
Noch bis zum 3. Januar kann im Internet über die rheinland-pfälzischen Sportler des Jahres abgestimmt werden
REGION. Viele rheinlandpfälzische Sportler haben im zu Ende gehenden Jahr 2010 herausragende Leistungen vollbracht. Wer sich den Titel „Sportler des Jahres“ verdient, wird die Landessportlerwahl des Landessportbundes ermitteln. Noch bis zum 3. Januar kann im Internet unter www.landessportlerwahl.de abgestimmt werden. Am 9. Januar werden die rheinland-pfälzischen Sportler des Jahres 2010 live in der Sendung „Flutlicht“ des SWR um 21.45 Uhr ausgezeichnet. In jeder Kategorie (Männer, Frauen, Mannschaft) stehen fünf Kandidaten zur Auswahl. Alle der folgenden Kandidaten können mit 1 bis maximal 5 Punkte bewertet werden. Frauen: Hannelore Benner: Die Reise zu den Weltreiterspielen Der Koblenzer Peter Joppich schrieb mit seinem vierten WM- nach Lexington (USA) hat Einzel-Titel Fechtgeschichte und ist einer der Kandidaten bei sich für Hannelore Brenner der Wahl zum Sportler des Jahres. Foto: ddp wahrlich gelohnt. Die seit einem Reitunfall inkomplett querschnittsgelähmte Dressurreiterin vom Frankenthaler Reitclub Hofgut Petersau kehrt mit zwei Goldmedaillen und Mannschaftssilber zurück. Die 47-Jährige reitet im Grade 3, bestätigt in Kentucky ihre Ausnahmestellung und gewinnt nach Monaten der intensiven Vorbereitung mit ihrem Paralympic-Pferd „Women of the World“ die Goldmedaille in Kür und Pflicht. Angela Maurer: 2010 ist erneut ein sehr gutes Jahr für die 35-jährige Langstreckenschwimmerin des SSV Undine Mainz. Bei den SchwimmEuropameisterschaften muss sich die Mainzer Top-Schwimmerin nach Bronze in der olympischen 10-Kilometer-Distanz, über 25 Kilometer nach 5:48:10,3 Stunden und einem dramatischen Schlussspurt im Langstreckenschwimmerin Angela Maurer vergrößerte im Plattensee nur um einen WimJahr 2010 ihre stolze Medaillensammlung weiter. Foto: ddp pernschlag geschlagen geben. Herausragend auch Platz zwei der Mainzerin im Gesamtweltcup der Freiwasserschwimmerinnen. Anna Dogonadze: Anna Dogonadze ist ein Phänomen, denn auch mit 37 Jahren gehört die sympathische Sportlerin noch lange nicht zum alten Eisen. So gelingt der Olympiasiegerin von Athen 2010 nach einjähriger verletzungsbedingter Pause ein sensationelles Comeback. Bei den Weltmeisterschaften im französischen Metz beschert die Turnerin des MTV Bad Kreuznach dem deutschen Team zwei der drei Finalplätze. Höhepunkt ihres WM-Auftritts ist die Übung mit Team-Gefährtin Carina Baumgärtner, die mit der Silber-Medaille belohnt wird. Ebenfalls im Synchron-Wettbewerb wird sie 2010 Europameisterin; im Der FSV Mainz 05 verzauberte mit seinen Auftritten in der EM-Einzel gewinnt Anna DoHinrunde die Fußball-Bundesliga. Foto: ddp gonadze die Silbermedaille. Lisa Ryzih: Eine gute Figur machen – das ist etwas, was der 22 Jahre alten Lisa Ryzih stets trefflich gelingt. Ganz gleich, ob bei einem Stabhochsprung-Wettkampf oder einem Foto-Shooting. Die für den ABC Ludwigshafen startende Athletin knüpft 2010 in der Aktivenklasse nahtlos an ihre erfolgreichen JuniorenJahre mit zwei WM-Titeln an und gewinnt am 30. Juli bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Barcelona überraschend die Bronzemedaille – und das mit persönlicher Bestleistung von 4,65 Meter. Damit hat sie höhenmäßig sogar ihre Schwester, die ehemalige Hallenweltmeisterin Nastija Reiberger, übertroffen. Miriam Welte: Die 23-Jährige wurde bereits 2007 Sportlerin des Jahres in Rheinland-Pfalz. Damals noch als Juniorin am Start, hat sich die Polizeikommissarsanwärterin mittlerweile in der Weltspitze der Bahnradfahrerinnen etabliert. Die größten Erfolge 2010: der dritte Platz bei den Europameisterschaften im Teamsprint mit Kerstin Vogel, Platz zwei beim Keirin Weltcup Peking sowie drei starke Ergebnisse bei den Weltmeisterschaften (5. Platz Keirin, 6. Platz im Teamsprint und 7. Platz über den 500 Meter Sprint). Männer: Wojtek Czyz: Er ist das Aushängeschild des rheinlandpfälzischen Behindertensports - Wojtek Czyz. Mit einem unglaublichen Satz über 6.72 m springt der oberschenkelamputierte Leichtathlet des 1.FC Kaiserslautern bei den Weltmeisterschaften in Indien 22 cm weiter als bei seinem Weitsprung-Weltrekord. Neuer Weltrekord ist der Sprung indes nicht – zu starker Rückenwind! Weitere Goldmedaillen sichert sich der 30-Jährige Sportstudent mit seinem Sieg über die 100-Meter-Sprintdistanz (ebenfalls mit Weltrekord in 12, 26 Sekunden) und mit der 4 x 100-Meter Staffel. Christian Reif: Christian Reif ist ein Mann mit besonderer Nervenstärke. Sowohl in der Qualifikation als auch im Finale der Leichtathletik-Europameisterschaften in Barcelona steht der Athlet des ABC Ludwigshafen im dritten Versuch schon vor dem Aus – um dann mit 8,47 Metern (Weltjahresbestleistung) den Europameistertitel nach Rheinland-Pfalz zu holen. Für das kommende Jahr hat der 1,96 Meter große Student (Fitnessund Gesundheitsmanagement) angekündigt, die sieben Zentimeter zum 30 Jahre alten Rekord von Lutz Dombrowski auch noch draufzulegen. Peter Joppich: Mit seinem Florett-Triumph bei den Welt-
Der Landessportbund sucht die Besten des Jahres 2010
Sebastian Schmidt: Der Achter, das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes, ist bei der Weltmeisterschaft in Neuseeland seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat seinen Titel verteidigt. Beim starken Auftritt der Crew um Schlagmann Sebastian Schmidt (Mainzer Ruderverein) bleibt der Konkurrenz aus Großbritannien und Australien nur das Nachsehen. Seit den Olympischen Spielen in Peking ist der Deutschlandachter ungeschlagen und sichert sich 2010 ganz nebenbei auch die Europameisterschaft. TSG Friesenheim: Mit einem 32:20-Erfolg gegen ObernRichard Schmidt: Der Trie- burg feierten die Handballer rer Richard Schmidt sitzt mit der TSG Ludwigshafen-FrieNamensvetter Sebastian in senheim einen Spieltag vor einem Boot – dem Deutsch- Saisonende den erstmaligen land-Achter. Beide stehen für Aufstieg in die Erste Bundesden Umbruch im Flaggschiff liga. Damit erleben die „Eudes Ruderverbandes nach den len“ genau ein Jahr nach dem letzten Olympischen Spielen Drama von Hannover, bei dem in Peking. Schmidt & Schmidt die Pfälzer in buchstäblich haben maßgeblichen Anteil an letzter Sekunde gegen den den Erfolgen – Europameister TSV Hannover-Burgdorf den im September und Weltmeis- Aufstieg verpassten, 2010 den ter im November. Zudem wur- größten Erfolg ihrer 129-jähde der angehende Wirtschafts- rigen Vereinsgeschichte und ingenieur 2010 zusammen mit spielen seit September in der Kristof Wilke erstmals Deut- besten Liga der Welt. Die TSG scher Meister im Zweier ohne setzt dabei konsequent auf junge, talentierte Akteure. Mit Steuermann. Erfolg: Zum dritten Mal wurde die TSG mit dem Gütesiegel Mannschaften: FSV Kroppach: Die Damen- „Exzellente Jugendarbeit“ des mannschaft des FSV Kroppach DHB ausgezeichnet. wird zum Serientäter. Mit nur wenigen Niederlagen vertei- Para-Dressurreiterinnen: digt das Team um Spitzenspie- Premiere bei den Weltreilerin „Dudu“ Jiaduo Wu souve- terspielen: Zum ersten Mal rän den Titel und holt bereits überhaupt sind bei den Weltzum dritten Mal in Folge den meisterschaften der Reiter Meisterpokal in den Wester- in Lexington/Kentucky die wald. Auch in der laufenden Wettkämpfe der behinderten Spielzeit führt der FSV – nach- und nicht-behinderten Reiter dem man sich mit den beiden parallel ausgetragen worden – deutschen Spitzenspielerin- und das mit überragendem Ernen, der erst 15-jährigen Anja folg des rheinland-pfälzischen Schuh und der Deutschen Trios der Para-DressurreiterinMeisterin Kirstin Silbereisen nen. Ihre Ausnahmestellung aus Koblenz verstärkt hat - die bestätigte erneut Hannelore Brenner. Die für den Reitclub Tabelle ungeschlagen an. Hofgut Petersau in FranFSV Mainz 05: Herbst 2010: kenthal startende Reiterin Deutschlands Fußballhaupt- belegte jeweils Platz eins in stadt heißt nicht etwa Mün- Kür und Pflicht. Ihre Vereinschen, Hamburg, oder Gelsen- kollegin Dr. Angelika Trabert kirchen, nein: Mainz ist in gewann Gold in der Kür. Britaller Munde. Noch vor der Sai- ta Näpel (IG Therapeutisches son als Abstiegskandidat ge- Reiten Rhein-Main) holte Silhandelt, machen sieben Siege ber in der Pflicht. Gemeinsam in den ersten sieben Spielen belegte das Trio zudem Platz (Einstellung des Bundesliga- zwei in der MannschaftswerStartrekords) aus dem selbst- tung.
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schauer und Fans bekommen kompakt alle Teams zu Gesicht. Die Bezirksligisten aus Immendorf, Metternich, Rot-Weiß Koblenz sowie der Rheinlandligist TuS Koblenz II werden mit von der Partie sein und von den Kreisligisten gejagt. Auch wenn die unterklassigen „Außenseiter“ zuletzt immer wieder für das ein oder andere unerwartete Resultat sorgte, war der Vorjahressieg von Germania Metternich alles andere als eine Überraschung. Auch diesmal zählt der BezirksligaZweite wieder zu den heißen Anwärtern auf Platz eins. Die Vorrundenspiele beginnen um 10 Uhr, ab 18 Uhr wird es dann im K.o.-System ernst. Der Eintritt kostet für Erwachsene 5 Euro, Jugendliche bis 18 Jahre zahlen nichts. VALLENDAR. Am Dienstag, 28. Dezember, findet in Vallendar (Sporthalle auf dem Mallendarer Berg) die zweite Auflage des Süwag-EnergieCups, bei dem insgesamt fünf starke B-Jugend-Handballmannschaften um den ersten Platz streiten. Überraschenderweise konnte im Vorjahr A-Jugend des TV Vallendar die Premiere in einem packenden Finale gegen VfR Wiesbaden für sich entscheiden. Diesmal ist der jüngere Jahrgang an der Reihe. Den Verantwortlichen ist es gelungen, ein im Vergleich zum Vorjahr noch stärkeres Teilnehmerfeld zu verpflichten. Neben dem Gastgeber aus Vallendar (Regionalliga West) kommen die hessischen Vertreter TSG Münster, HSG Baunatal (beide Regionalliga Ost) und die HSG Hanau (Oberliga Hessen) an den Rhein. Außerdem ist eine Auswahlmannschaft des Handball-Verbands Mittelrhein dabei. Die Vorrundenspiele beginnen um 9 Uhr. Das Endspiel wird gegen 16 Uhr angepfiffen werden.
KOBLENZ. Friedhelm Haas, Mitglied der behinderten Sportgruppe der Turn- und Sportfreunde Rot Weiß Koblenz, hat beim Internationalen Tischtennis-Ranglistenturnier im niederländischen Weert in seiner Schadensklasse den ersten Platz belegt. Friedhelm Haas verbindet nicht nur der Tischtennissport mit den Sportlern aus den Niederlanden, vielmehr haben sich aus vielen sportlichen Begegnungen unter Menschen mit Behinderung auch tiefe Freundschaften gefunden. Nicht zuletzt trifft man sich auch in Koblenz zu sportlichen Wettkämpfen. KOBLENZ. Der Deutsche Fußball-Bunde (DFB) hat die witterungsbedingt ausgefallenen Drittliga-Spiele der TuS Koblenz in Regensburg und Ahlen neu angesetzt. Die Begegnung in Ahlen soll am Samstag, 22. Januar, 14 Uhr, nachgeholt werden. In Regensburg muss das Team von Petrik Sander am Dienstag, 2. Februar, 19 Uhr, ran. KOBLENZ / REGION. Der Deutsche LeichtathletikVerband (DLV) hat seine Bestenlisten des Jahres 2010 veröffentlicht. In den Schüler-Altersklassen werden die 30, ab den Jugendklassen die 50 besten Ergebnisse der vergangenen zwölf Monate berücksichtigt. Darin sind insgesamt zehn Nennungen von Sportlern aus dem Raum Koblenz vorhanden. Gleich viermal ist bei den Schülerinnen 14 Celina Leffler vom
Sieg für Haas
20 Koblenzer Teams treten am 2. Januar gegeneinander an
KOBLENZ. Nur ein Tag nach Neujahr wird in Koblenz der erste Fußballtitel des Jahres 2011 verliehen: Beim City-Cup in der Sporthalle Oberwerth streiten am 2. Januar insgesamt 20 Koblenzer Mannschaften um die Hallen-Stadtmeisterschaft. Wie schon bei den vergangenen beiden Auflagen wird der City-Cup erneut an einem Tag ausgespielt, das heißt die Zu-
City-Cup eröffnet das Fußballjahr Starkes Handballturnier
TuS: Neue Termine
Shirley Fernan siegt in Basel
BASEL. Weit über 500 Athleten aus 15 Nationen konnten die Ausrichter, der Karate Club Rheinfelden und der Karate Club Laufenburg in Basel begrüßen. Shirley Fernan aus Bendorf, die für das Karate Dojo Mayen/Mendig an den Start ging, blieb auch zum Jahresabschluss weiter auf der Erfolgsspur. Die amtierende Deutsche Meisterin in der Masterklasse (Kata Einzel Frauen Ü50) hinterließ bei ihrem ersten internationalen Auftritt im Ausland erneut einen hervorragenden Eindruck und belegte mit ihrer Kata „Jin“ Platz eins. Marathon-Mannschaft des TuS Rot-Weiß Koblenz in der Besetzung Doll / Kirschey / Hondorf auf Platz 22 gelistet. Beim Heimspiel in Koblenz am 29. Mai ergaben die drei addierten Zeiten 8:22:00 Stunden. Hinzu kommt in der Männer-Bestenliste Philipp Müller. Der Diskuswerfer vom SV Urmitz erzielte am 19. Juni in Ingelheim 51,86 Meter, das ist die 18.-beste Weite des Jahres 2010. -rwe-
Talent des SSC Koblenz-Karthause ist unter Deutschlands Besten etabliert
SSC Koblenz-Karthause aufgeführt, die sich mit hervorragenden Leistungen unter den Besten Deutschlands etablieren konnte. Über 100 Meter nimmt sie mit 12,63 Sekunden den neunten Platz ein. Die selbe Platzierung steht für sie im Siebenkampf mit 3619 Punkten zu Buche. Hinzu kommt die 23. Position mit 2612 Zählern im Blockwettkampf Sprint/Sprung. Im Weitsprung schaffte Celina Leffler am 8. Mai in Neuwied 5,28 Meter, weil allerdings keine Windmessung zur Verfügung stand, kann diese Weite offiziell nicht berücksichtigt werden. Bei den Frauen sorgen die einheimischen Langstreckenläuferinnen für gute Resultate. Ines Keller vom TuS Rot-Weiß Koblenz wurde über 10.000 Meter 32. mit einer Zeit von 37:15:05 Minuten. Auf Rang 34 folgt Nicole Böhm vom BBC Koblenz-Horchheim (37:18:97). Das Trio Ueberholz / Schulz / Heidger (Meddy’s LWT Koblenz) schaffte es in der Marathon-Mannschaftswertung mit 11:48:19 Stunden auf den 27. Platz. Die Extremdistanz von 100 Kilometern absolvierten Antje Ueberholz und Sonja Heidger am 12. Juni in Biel in 11:19:26 beziehungsweise 12:44:59 Stunden, was ihnen die Stellen 21 und 30 beschert. Bei den Männern ist die
Leffler steht viermal in den Bestenlisten
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Gesundheitstipp vom Apotheker: Schnupfenmittel
W
Erkrankungen der oberen Atemwege sind häufig durch Bakterien und Viren verursacht. Während Bakterien bei dem meisten Patienten durch lokale Mechanismen abgewehrt werden, führen virale Infektionen der Schleimhäute zu einer Schwächung der Abwehr und begünstigen auf diese Weise die Ausbreitung einer bakteriellen Infektion. So folgt häufig auf einen viral bedingten Schnupfen eine bakterielle Stirn- und Nebenhöhlenentzündung, die nicht selten chronisch verläuft. Wesentliche Ursache hierfür ist die Engstellung des Abflussbereiches der Nasennebenhöhlen Form von Sprays, Tropfen oder Gelen, die durch eine Gefäßverengung der Schleimhautgefäße zu einer verminderten Sekretion und einem Abschwellen der Schleimhäute führen. Außerdem wird die Luftdurchgängigkeit verbessert. Durch die Anwendung abschwellender Präparate kann sich eine trockene Nase entwickeln. Mit dem Schleimhautschützenden Wirkstoff Dexpanthenol wird die zelluläre Stoffwechselleistung der geschädigten Nasenschleimhaut verbessert. Apotheker Gregor Nelles, Medico Apotheke, Koblenz und easyApotheke Koblenz 02605/19222 Rettungsleitstelle 0261 /19222 Rettungsleitstelle 02651/19222

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Infos zur Geburt
KOBLENZ. Was ist während der Schwangerschaft zu beachten? Warum ist die Integrative Wochenpflege so wichtig? Und welche Art von Geburt ist für mich die Richtige? Werdende Eltern haben verständlicherweise viele Fragen. Das Gemeinschaftsklinikum Kemperhof Koblenz bietet für sie daher am Mittwoch, 19. Januar, 19 Uhr, in der Bibliothek des Lehrkrankenhauses einen Infoabend an.
ir wünschen Ihnen von Herzen, dass Sie von der Weihnachtsfreude erfasst werden, ein paar Tage Gemütlichkeit mit viel Zeit zu Entspannung und Genuss, Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge und viele Lichtblicke im kommenden Jahr. Anja und Sumithra Idirimuni mit dem Team der St. Castormühle
Apotheker Gregor Nelles mit einer gestörten Nebenhöhlenbelüftung. Wichtigstes Ziel der Therapie ist die Normalisierung der Sekretbildung und Verbesserung der Nasenbelüftung, z.B. mit Otriven in Zahnärztlicher Notfalldienst: Einheitliche Rufnummer: 0180/5040308 zu den üblichen Telefontarifen. Unter www.bzk-koblenz.de genaue Auskünfte zum diensthabenden Zahnarzt. Samstag, 25. Dezember: Spay, Carsten Mand, Tel. 02628/2286
Notfalldienste
Für die Bereiche Koblenz, Rhens, Lahnstein, Untermosel, Weißenthurm und Bendorf/Vallendar gelten diese Notfalldienst-Nummern: Rettungsdienst und Notarzt Koblenz: 0261 / 19222 (DRK Rettungs- und Krankentransport) Zentrale Bereitschaftsdienstpraxis im Klinikum Kemperhof Koblenz, Koblenzer Straße 115-155, KO-Moselweiß, Tel. 0261 / 4040444. Kinderärztlicher Notdienst Tel. 01805 / 11 20 56 Augenärztlicher Notdienst 01805 / 112060 Kreis MYK + NR: 01805/ 112058 Apotheken-Notdienst 01805-258825 (0,14 €/ Min.). Eine Suche der Notdienstapotheken finden Sie auch auf www.lak-rlp.de.
Wolken, Kaltenengers, St. SeKoblenz bastian, Urmitz und UrmitzRhein: Notdienstzentrale Mayen Kemperhof, Telefon 0261/40 40 444. Krankenwagen Weißenthurm: Telefon 02637/19222. Weißenthurm
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Tierarzt: Im Notfall ist der zuständige Tierarzt unter der Rufnummer jedes niedergelassenen Tierarztes zu erfragen! EA-Gruppe Koblenz: Bogenstr. 53, Tel. 02621/ 610623, Treffen: jeden Do. 20 – 22 Uhr. Giftnotruf: in Mainz, Telefon 06131/19240. Koblenzer Frauenhaus Tel. 0261/ 9421020. Aids-Hilfe Koblenz: www.koblenz.aidshilfe.de Tel. 0261/16699 MS-Selbsthilfegruppe „EDfive“: Treff jd. 3. Fr. im Monat. Kontakt 0261/803738.
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Neue Kinderschwimmkurse ab Januar
MÜLHEIM-KÄRLICH. Das Freizeitbad Tauris in Mülheim-Kärlich bietet erstmals vom 22. Januar bis zum 26. März 2011 samstags ab 10:15 Uhr mehrere Kinderschwimmkurse für die Altersgruppe 4 bis 7 Jahre unter der Leitung von Alexandra Hilz an. Zu Beginn des Anfängerschwimmens steht die Wassergewöhnung im Mittelpunkt. Die Kinder sollen Spaß und Freude im Spiel und in der Bewegung im Wasser erleben. Von der Wassergewöhnung vergrößert sich der Fertigkeitsbereich zur Wasserbewältigung. Als Fernziel des Kurses ergibt sich die Wassersicherheit. Gegen Ende des Kurses besteht die Möglichkeit die Frühschwimmerprüfung „Seepferdchen“ zu machen. Anmeldungen und weitere Informationen unter Tel. 02632 490 116 und insbesondere unter www.aquafit-unger.de.
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Koblenz, Dr. Elisabeth Kah, Tel. 0261/9881890 Sonntag, 26. Dezember: Mülheim-Kärlich, Dr. Wolfgang Sachse, Tel. 02630/2332 Koblenz, Dr. Gunter Kluge, Tel. 0261/12457
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Notfall-Rufnummern Rettungswache
Andernach und Umgebung e.V.: Bereitschaftsdienst für Andernach, Bad Breisig, Brohltal, Pellenz, Weißenthurm und Kettig mit Sitz im Erdgeschoss des St. Nikolaus Stiftshospital, Hindenburgwall 1, 56626 Andernach. Die Bereitschaftspraxis ist erreichbar unter: 01805-112 075. Löf Mülheim-Kärlich, Bassenheim,
» Tierschutzverein Koblenz - In der Höll 1 - 56073 Koblenz - Telefon: 0261-40638-0 - www.tierheim-koblenz.de » Tierschutzverein„Ludwigshof“ Neuwied - Im Aubisch - 56567 Neuwied - Telefon: 02631/55356 - www.tierheim-neuwied.de » Tierschutzverein Andernach - Augsbergweg 62 - 56626 Andernach - Telefon: 02632 - 44 343 - www.tierheim-andernach.de » Tierschutzverein Mayen - In der Pluns - 56727 Mayen - Telefon: 0 26 51 - 77 43 8 - www.tierheim-mayen.de
Wir suchen ein liebevolles Zuhause
Sly
Sly ist souverän und der Chef der kleinen Truppe. Er hat ein sehr gutes Sozialverhalten, ist verspielt hat aber auch vernünftig. Sly hat ein ausgeglichenes Temperament, liebt lange Spaziergänge und kleine Trainigseinheiten. Er ist kein fordernder Hund sondern genießt einfach die menschliche Zuneigung. Trotzdem sollte auch er nicht nur dreimal kurz um die Ecken geführt werden, sondern zu Menschen kommen, die einen intelligenten Hund zu schätzen wissen . (Tierheim Koblenz)
Hermann
Hermann, genannt Hermy, kam als Fundtier ins Tierheim. Er war abgemagert und in keinem guten Zustand. Gleich war klar, Hermann muss schon sehr alt sein. Der Kater ist mindesten 13-15 Jahre alt. Am meisten freut sich der taube und blinde Hermann über leckeres Essen, gemütliche Decken und vor allem – Besuch von seinen Bezugspersonen. Wenn man Hermy über sein Köpfchen streichelt „springt“ er ganz aufgeregt auf und begrüßt seinen Besuch lauthals. (Tierheim Koblenz)
Franzi
Norka, Kitty und Franzi kamen aus einem Tierheim in Polen, wo leider sehr schlimme Zustände herrschen. Die Kurzhaar-Dackel-Dame ist eine superliebe und süße Hündin, lebendig und gefühlvoll für die Menschen. Franzi ist zwar schon 10 Jahre alt, aber dennoch wünscht sie sich ein neues Zuhause bei lieben Menschen, die mit ihr spazierengehen und gut für sie sorgen. Sie verträgt sich gut mit Artgenossen. (Tierheim Mayen)
Negri
Negri ist eine bezaubernde Hündin, die wie ein kleines, großes Bärchen ist. Sie kommt aus einem städtischen Tierheim in Spanien, wo sie keinerlei Vermittlungschancen hatte. Negri nimmt jeden Menschen direkt mit ihrem Charme ein. Unglaublich, dass sie in Spanien niemals ein Zuhause gefunden hätte. Negri wäre am liebsten Einzelhund, wobei sie mit gut sozialisierten Rüden auch klar kommt. (Tierheim Mayen)
Prue
Prue ist genau wie ihre Schwester Piper eine aufgeschlossene, witzige, total liebe aber auch rotzfreche kleine Hündin. Sie fürchtet sich vor Nichts und Niemandem und freut sich nun auf ein abwechslungsreiches Leben bei einer lieben Familie. Wer Prue adoptiert, wird sicher nie wieder Langeweile haben. Prue ist eine Mischlingshündin und wurde im August diesen Jahres geboren. Sie wurde im Andernacher Tierheim abgegeben. (Tierheim Andernach)
Pitsu
Pitsu wurde wegen Allergie der Besitzer im Tierheim abgegeben. Die kleine Häsin ist ein Löwenkopf-Mix und gerade einmal ein dreiviertel Jahr alt. Ihr junges Leben möchte sie natürlich nicht im Tierheim verbringen. Nun wartet sie auf ein neues Zuhause mit Kaninchengesellschaft und viel Auslauf. Denn am liebsten möchte sie im Sommer grünes Gras mümmeln und sich ein wenig die Sonne aufs plüschige Fell scheinen lassen. (Tierheim Andernach)
Jake
Jake, der Rentner, ist ca. 8-10 Jahre alt. Man fand ihn an einer Laterne angebunden. Offensichtlich war er einmal ein Arbeitstier und wurde, als es ausgedient hatte, „weggeworfen“. Er ist ein Schatz, der dankbar ist für jede Zuwendung. Leider hat er Arthrose in beiden Vorderbeinen, kann also nicht mehr belastet werden. Das heißt: langsame Spaziergänge und ein warmes Plätzchen am Ofen. Das hat er verdient. (Tierheim Neuwied)
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OB grüßt das Lufthansa Patenflugzeug „Koblenz“
KOBLENZ. Lufthansa-Chefpilot Jürgen Raps hat Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig angeschrieben und wünscht den Koblenzern eine frohe Weihnachtszeit und alles Gute im neuen Jahr. Das Patenflugzeug, ein Airbus mit Namen „Koblenz“ hat zahlreiche Passagiere wohlbehalten ans Ziel gebracht. Für die frohe Kunde und die guten Wünsche hat Stadtchef Hofmann-Göttig sich beim Chefpiloten bedankt. In seinem Antwortschreiben geht der OB auch auf eine Schilderung ein, wie die Lufthansa die Wirtschaftskrise überstanden hat. Dies würde er auch unserer Stadt attestieren können. „Allerdings haben Kommunen nicht die Möglichkeiten von Unternehmen, um Krisen zu bewältigen. Die Schere zwischen Einnahmen und Pflichtaufgaben und damit Pflichtausgaben geht immer weiter auseinander“ so der Oberbürgermeister. Der OB sieht aber auch das Positive, und gibt einen Ausblich auf die im kommenden Jahr stattfindende Bundesgartenschau. Mit guten Wünschen für die Lufthanseaten und das Patenflugzeug „Koblenz“ schließt das Schreiben Hofmann-Göttigs an den Lufthansa-Chefpiloten.
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Schnee auf dem Autodach
(dapd). Nach den Schneefällen der vergangenen Tage sieht man immer wieder Autos, die mit einer dicken Schneeschicht auf dem Dach umherfahren. Wer damit von der Polizei erwischt wird, zahlt 25 Euro Verwarnungsgeld, warnt der Automobilclub KraftfahrerSchutz (KS) in München. Ergebe sich eine „erhebliche Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit“, könnten sogar 80 Euro und drei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei fällig werden. Nach Angaben des KS hat der Fahrer die Verkehrssicherheit seines Wagens sicherzustellen. Dazu gehöre, Schnee und Eis vom Autodach zu entfernen. Beim Bremsen könnte die „Schneekapuze“ auf die Frontscheibe rutschen und dem Fahrer die Sicht nehmen. Bei Beschleunigung könnte sich der Schnee auf die Heckscheibe legen oder den nachfolgenden Verkehr behindern. Vielfach zu beobachten sind zudem Autos, die nur mit freigekratzten Gucklöchern unterwegs sind. Auch das ist ein Verstoß gegen Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung und kann zu einem Verwarnungsgeld führen. Die Polizei könne solche Autofahrer anhalten und ihnen die Weiterfahrt erst dann erlauben, wenn der Schnee vom Dach gefegt und alle Scheiben eisfrei sind, betont der Autoclub.
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Bahnlärm an Gleisen auf Minimum reduzieren
Bundesverkehrsministerium antwortet Oberbürgermeister Peter Labonte
germeister Peter Labonte, der sich bereits zuvor in dieser Angelegenheit schriftlich an die Deutsche Bahn AG, die DB Netz AG und an das Eisenbahn-Bundesamt wandte, sich in einem Schreiben vom 20.08.2010 an Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer zu wenden. Labonte schilderte in dem Brief die besonders brisante Situation im Bereich der Stadt Lahnstein, wo ein Umschlagplatz in Wohngebietsnähe für die im Umkreis benötigten Baumaterialien derart tosenden Lärm erzeugte, dass die Situation nicht mehr hinnehmbar sei. Bei nächtlichen Bauarbeiten wurden in diesem Bereich annähernd 100 Dezibel gemessen. Lahnsteins Oberbürgermeister appellierte an den Minister, sich für die Durchführung von SchienenLAHNSTEIN. Bahnlärm erhitzt zunehmend die Gemüter der rechts- und linksrheinischen Anlieger im Mittelrheintal. Akustisch erleben wir mit vier Bahnlinien eine Katastrophe. Mehre hundert Züge rattern täglich mit einem gewaltigen Lärmpegel durch das UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal und mitten durch unsere Städte und Gemeinden. Der Schienenverkehr ist nach dem Straßen- und Flugverkehr der größte Lärmverursacher in Deutschland. Das Ohr schläft nie. Wenn zum regulären Bahnbetrieb auch noch nächtliche Lärmbelästigungen durch Bauarbeiten an den Gleisen hinzukommen, strapaziert dies die Nerven der Menschen bis an die Grenzen der Belastbarkeit. Dies war Anlass für Oberbürstimmten Tageszeiten erlaubt ist. Diese Regelung gilt nicht für Schienenwege der Eisenbahnen des Bundes, wenn die Arbeiten den Bahnbetrieb behindern würden.“ Im Klartext bedeutet dies: „Da der Eisenbahnbetrieb auch während der Bauzeit in vollem Umfang erhalten werden soll, ist es unvermeidlich, dass ein Teil der Bauarbeiten in Zugpausen an Sonn- und Feiertagen und auch in der Nachtzeit durchgeführt werden muss. In diesen Fällen haben das genehmigte Bauvorhaben und die damit verbundenen Bauarbeiten Vorrang vor den schutzwürdigen Belangen Dritter. Trotz des Einsatzes modernster Baumaschinen sind Lärmbelästigungen während der Bauarbeiten nicht zu vermeiden.“ Mehr zum Thema lesen Sie auf www.koblenzerleben.de im Bereich Mobilität.
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Übersicht der Koblenzer Baustellen
KOBLENZ. Überall in Koblenz wird derzeit gewerkelt und gebaut, damit die Stadt zur BUGA 2011 ein echtes Schmuckstück ist. Leidtragende sind im Moment oftmals die Autofahrer. Bei den vielen Baustellenschildern und Umleitungen kann schon einmal Frust aufkommen. Für alle, die sich Baustellentechnisch auf dem Laufenden halten wollen empfiehlt sich die Übersicht auf www.koblenzbaut.de, auch auf www.koblenzerleben.de (im Bereich Mobilität) gibt es stets aktuelle Verkehrsmeldungen.
bauarbeiten durch die Deutsche Bahn AG ausschließlich am Tage einzusetzen. In dem kürzlich eingegangenen Antwortschreiben aus dem Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung heißt es unter anderem, dass der Betrieb von Geräten und Baumaschinen nur zu be-
Pannenfrei durch den Winter kommen
REGION. Sobald der Winter das Land fest im Griff hat, sind Pannenfahrzeuge ein häufiger Grund für Verspätungen und Staus. Denn nach wie vor gehen viele Autofahrer schlecht vorbereitet in die kalte Jahreszeit und müssen dann zum Beispiel wegen einer defekten oder leeren Batterie die Pannenhilfsdienste in Anspruch nehmen. Wer gut vorbereitet in den Winter startet, der kann das Pannenrisiko deutlich vermindern und die Folgen des Liegenbleibens erheblich abmildern. Goodyear und BobNationaltrainer Christoph Langen geben die wichtigsten Tipps für das Verhalten im „Fall der Fälle“. Bei einer Reifenpanne können RunOnFlatWinterreifen von Goodyear Abhilfe schaffen. Mit ihnen ist
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Mit besonderem Charme, Intelligenz und Aufmerksamkeit geben die Assistenzhunde den Kindern und Erwachsenen mit Behinderung ein ganz neues Lebensgefühl und Selbstbewusstsein.
Hunde erleichtern das Leben von Menschen mit Behinderung
Verein VITA Assistenzhunde veranstaltete zum 10. Geburtstag große Charity-Gala - Unterstützung ist immer gefragt
gegnen, fragen Janina nicht mehr nur nach ihrer Krankheit oder reagieren befangen, sondern sie freuen sich mit ihr über die fröhlich wedelnde Assistenz und bewundern ihr Können, freuen sich an der Lebensfreude der beiden, die sie ausstrahlen. Kinder und Erwachsene mit Behinderung erfahren durch ihren Assistenten auf vier Pfoten ein neues Lebensgefühl, gewinnen Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein, erfahren Sicherheit. So ist das glückliche Strahlen im Gesicht eines Kindes, das im Rollstuhl sitzt eine besondere Motivation für den Verein VITA , der diese wertvollen Begleiter ausbildet, bundesweit Bewerber betreut und vor zehn Jahren von Dipl. Soz. Päd. Tatjana Kreidler gegründet wurde. Zu diesem Anlass und weil aufgrund des großen Bewerberandrangs die Kapazitäten schon lange nicht mehr ausreichen, wurde jüngst die VITA-Charity-Gala veranstaltet. Ein glanzvolles Event im Kurhaus Wiesbaden, unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen. Ermöglicht wurde die Gala durch engagierte Sponsoren. Zahlreiche Prominenz darunter Gudrun Landgrebe und viele Gäste erfreuten sich an dem wunderschönen Abend, den Auftritten von Opernstar Deborah Sasson, Tenor Björn Casapietra, Musical Star Bernie Blanks und Pianist Joja Wendt. Durch den Abend führten die ZDF-Moderatorinnen Susanne Conrad und Dunja Hayali. Besonders erfolgreich wurde die Gala durch die Unterstützung von Schäfer Automobile aus Limburg. Gemeinsam mit Schäfer Kalk und Insight Health wurde der Tombola ein MINI Camden beigesteuert. Zudem organisierte man mit einer großen Flotte von BMW-Limousinen den VIP-Shuttle vor dem Kurhaus. Ein wunderschönes Bild bot sich bereits dar, als die Fahrzeuge die Gäste vor dem Kurhaus vorfuhren. Das Kurhaus selbst wurde inszeniert und festlich geschmückt durch Erhard Priewe, der als Sponsor und Organisator die Gala zu einem besonderen Event machte, das alle Gäste begeisterte. Durch den Erlös der Gala ist ein Anfang gemacht, die zukünftige Arbeit von VITA voranzubringen, aber es ist noch weitere Anstrengung nötig, das neue Ausbildungszentrum, das im Rhein-MainGebiet geplant werden soll, auf die Beine zu stellen. Hier sucht der Verein noch dringend Unterstützung, denn letztendlich soll noch vielen Menschen mit Behinderung dieses große Glück ermöglicht werden. REGION. Vierbeiner können mehr, als man ihnen häufig zutraut: Das gilt in besonderem Maße für ausgebildete Assistenzhunde des gemeinnützigen Vereins „VITA e.V. Assistenzhunde“. Die Hunde sind im Alltag eine große Stütze für Kinder und Erwachsene mit Behinderungen. „Die Jessi gibt mir eine solche Power“, freut sich Janina Münch (27) über ihre Hündin, die seit letztem Sommer an ihrer Seite lebt, ihr hilft und sie zum Lachen bringt. Dabei ist die Verbindung eine ganz Besondere, denn Janina sitzt im Rollstuhl und Jessi ist eine ausgebildete Assistenzhündin von dem gemeinnützigen Verein VITA e.V. Assistenzhunde, der unter internationalem Dachverband mit entsprechenden Qualitätsstandards arbeitet. Die zweijährige Golden Retriever Hündin versteht es, geschickt, klug und mit besonderem Charme, ihre Besitzerin im Leben zu unterstützen. Sie hebt Gegenstände auf, holt verschiedenes und öffnet Türen, auch im übertragenen Sinne. Denn die Menschen, die den beiden be-
Kontakt
Hilfe durch Spenden wird dankbar entgegengenommen unter dem Spendenkonto: Deutsche Bank BLZ: 500 700 24, Konto Nr: 3010915, Kontoinhaber Vita e.V. Assistenzhunde. Kontakt: VITA e.V. , Karlshof 1a, 53547 Hümmerich, info@vita-assistenzhunde. de, Beratungsstelle: Telefon: 06142/1617179. Weitere Eindrücke, Filme und viele Informationen sehen Sie unter www.vitaassistenzhunde.de.
Impressionen einer tollen Charity-Gala: In Anwesenheit zahlreicher Prominenter stand bei dem glanzvollen Event in Wiesbaden die Arbeit von „VITA“ im Mittelpunkt. Sponsoren unterstützten die Veranstaltung. Schäfer Automobile aus Limburg steuerte gemeinsam mit Schäfer Kalk und Insight Health der Tombola einen MINI bei.
Bürgerinfo
KOBLENZ. Der Kirchenchor St. Franziskus lädt am Mittwoch, 29. Dezember, zu einem offenen Singen in der Weihnachtszeit ein. Ab 16 Uhr können alle Interessierten die Spaß am Gesang haben, in der der Pfarrkirche St. Franziskus, Koblenz-Goldgrube, gemeinsam ein paar schöne musikalische Stunden verbringen.
Offenes Singen in der Weihnachtszeit
Jahresabschlusskonferenz von TV-Mittelrhein und WW-TV
Regionale TV-Sender stellen Weichen für Geschäftsjahr 2011
URBAR. Kürzlich fand die Jahresabschlusskonferenz von TV-Mittelrhein und WWTV statt. Beides sind zwar getrennte Gesellschaften, aber der geschäftsführende Hauptgesellschafter Bernhard Ehl, hatte – auch als Hausherr – zu einer gemeinsamen Gesellschafterversammlung ins Medienhaus nach Urbar eingeladen. Unter dem Weihnachtsbaum und bei einem guten Christstollen konnte man die Ereignisse des abgelaufenen Jahres in aller Ruhe, gemeinsam, Revue passieren lassen. Darüberhinaus wurden selbstverständlich konkrete Weichen für das kommende Jahr gestellt. So wurden beispielsweise in für die Führungsmannschaft folgende Entscheidungen getroffen. In der Geschäftsführungsebene neu hinzu kommt Herr Sven Hoenner. Er wird zukünftig gemeinsam mit Frank Ackermann die operative Geschäftsführung für TV-Mittelrhein und WW-TV wahrnehmen. Die Chefredaktion wird von Björn Barz und Antoine Kurschilgen als Stellvertreter übernommen. Das Führungsteam wird begleitend durch einen ehrenamtlichen Beirat ergänzt, der aus den drei Mitgesellschaftern Kurt Schwaderlapp (WW-TV), Joachim Palm (TV-Mittelrhein) und Prof. Dr. Haymann (Wirtschaftsprüfer) besteht. Somit gibt es nun erstmals ein Team, das die durchgängige Verantwortung für beide Sender trägt. Die einzelnen Geschäftsfelder Organisation und Verwaltung, Vertrieb und Redaktion sind dabei allerdings klar voneinander abgegrenzt. Das neue Führungsteam, kann sich dabei aber nicht nur auf die volle Unterstützung der Gesellschafter verlassen, sondern auch auf ein hoch qualifiziertes und motiviertes Team von rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In den letzten Jahren ist es den beiden regionalen Fernsehsendern TV-Mittelrhein und WW-TV gemeinsam gelungen, eine einer hervorragende, mediale Plattform im nördlichen Rheinland-Pfalz zu installieren, die in allen Bevölkerungsgruppen Akzeptanz und Anerkennung findet. Getreu dem eigenen Anspruch „Region Aktuell“, will man sich in Zukunft in den einzelnen Regionen noch breiter aufstellen um die dort lebenden Menschen, deren Vereine, Institutionen und Betriebe vorzustellen. Eben ganz nach dem Motto „Fernsehen ganz nah!“.
Langjährige Sängerinnen & Sänger geehrt
KOBLENZ. Der Kirchenchor St. Nikolaus Arenberg ehrte an seinem Patronatsfest während der Nikolausfeier seine langjährigen Sängerinnen und Sänger. Dechant Eugen Vogt überreichte Urkunden und Ehrennadeln. Frau R. Huwe erhielt für 50 Jahre Chorgesang ein Schreiben des Generalvikars. Für 40 Jahre wurden A. Mogendorf, G. Tietze, M. Isbert, R. Göddertz und U. Limburg mit Urkunden und Broschen geehrt. Weiterhin erhielten M. Berg und H. Potter für 25-jährigen Chorgesang silberne Ehrennadeln und Urkunden. Für 10 Jahre Chorgesang wurden G. Rüttgers, H. Kreuter und T. Hess geehrt. KOBLENZ. Zum 1. Januar 2011 wird in Koblenz ein neuer Mietspiegel in Kraft treten. Er gibt Auskunft über den durchschnittlichen Mietpreis von nicht preisgebundenen Mietwohnungen in der Rhein-Mosel-Stadt. Der neue Mietspiegel ist gegen eine Schutzgebühr von 3 Euro beim Ordnungsamt, im Bürgeramt und Bauberatungszentrum erhältlich. Darüber hinaus kann er im Internet als PDF-Datei zu einem Preis von 2 Euro unter www.koblenz.de angefordert werden. Auskunft zum Mietspiegel erteilen Ihnen die Mitarbeiter der Statistikstelle, Tel. 0261/ 129 1247.
Neuer Mietspiegel für Koblenz
Wallstraße 9 | 56410 Montabaur fon 0 26 02/9 99 39-0 | fax 9 99 39-29 info@a-m-smoebel.de www.anders-gewohnt.de
Informationen aus dem Koblenzer Stadtrat · Dezember 2010
Vorwort
KoblenzLiberal
Koblenz für die Zukunft fit machen
FDP-Ratsfraktion will Potenzial der Stadt ausschöpfen
ie Koblenzer Liberalen möchten mit ihren Anträgen und Anfragen in den Rat der Stadt Koblenz das künftige, zukunftsfähige Handeln nachhaltig prägen. Die FDP-Fraktion will keine weiteren, kostspieligen Bauten für die Stadt; sie will die Stadt fit machen für die Zukunft. Daher beschäftigten sich die Anträge und Anfragen mit den Möglichkeiten, die Ausgaben zu reduzieren, interkommunal mit anderen Städten und Kreisen zusammenzuarbeiten, um Kosten einzusparen und sich auf eine älter und kleiner werdende Gesellschaft einzustellen. Die Fraktion will aber auch, dass sich die Parksituation nach dem Wegfall von Parkplätzen verbessert und macht dazu Vorschläge. Und gerade berufstätige Eltern werden es unterstützen, dass sich die FDP für ein System zur Verwaltung von Kindertagesstättenplätzen stark macht. Über allem schwebt in dieser Zeit natürlich das Damoklesschwert der schlechten Finanzlage. Alles, was der Rat künftig beschließt, muss eingehend auf Finanzierbarkeit und Nachhaltigkeit geprüft werden – bedauerlicherweise kehrte diese Einsicht nicht rasch genug bei allen ein. In der Vergangenheit sind viele Fehler gemacht worden, deren Folgen die Einwohner der Stadt noch jahrelang ertragen müssen. Doch gerade, weil sich die Situation jetzt so dramatisch darstellt, sollen die innovativen Beiträge der FDP-Fraktion die Stadt zukunftsfähiger machen.
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Liebe Koblenzerinnen und Koblenzer! Unsere Stadt besteht nicht nur aus dem Zentralplatz und der Bundesgartenschau. Die Bewohner aller Stadtteile unserer Stadt sind interessiert daran, dass die Verkehrssituation entlastet wird, endlich eine vernünftige Parkraumbewirtschaftung eingeführt wird, die Brücken sicher sind, ganztägige Betreuungsplätze für Kinder gewährleistet werden und vieles mehr. Dies ist eine musterhafte Aufzählung für die zahlreichen Anforderungen an die Stadtverwaltung, deren originäre Aufgabe es ist, so sparsam wie möglich mit den Steuergeldern umzugehen. Und hier ist es allerhöchste Zeit für eine Kurskorrektur, denn wenn die Verwaltung so weiter wirtschaftet, ist das Eigenkapital der Stadt in 8 Jahren aufgezehrt. Ein intelligentes Sparkonzept muss her und mit dem neuen Oberbürgermeister an der Stadtspitze mehren sich die Anzeichen, dass ein Mentalitätswechsel an der Spitze der Verwaltung einkehren könnte. Es ist noch Hoffnung da! Anfang des Jahres hat die FDP in der Rede zum Haushalt 2010 den Vorschlag gemacht, den Arbeitskreis „Schwarze Null“ ins Leben zu rufen. Wertvolle Monate sind inzwischen vergangen. Damals hatte der Alt-Oberbürgermeister die Einführung eines solchen Arbeitskreises noch skeptisch gesehen. Der neue Oberbürgermeister erklärte die Haushaltsführung zur Chefsache und rief nun das von uns vorgeschlagene Gremium zusammen und hat dazu bereits als externe Sachverständige neben dem Spezialisten vom Deutschen Städtetag Professor Dr. Gunnar Schwarting verschiedene Vertreter der heimischen Wirtschaft angesprochen, die sich zu einer Zusammenarbeit bereit erklärten. Ganz wichtig ist hierbei, dass das Potential der 2.200 Mitarbeiter der Stadt in den Prozess mit integriert werden - mit einem Mitarbeiter-Vorschlagswesen. Das größte Hemmnis für eine erfolgreiche Umsetzung der Ideen der Beschäftigten, sind nach wie vor die Führungskräfte in der Verwaltung, die zu wenig Wert auf das Wissen ihrer Mitarbeiter legen. Neben der Verbesserung der Einnahmen auf der einen Seite muss aber auch auf der anderen Seite erheblich auf die Ausgabenbremse getreten werden. Und das geht nur gemeinsam. Es ist Zeit, zu handeln! Jetzt! Konkret heißt das für die Koblenzerinnen und Koblenzer, dass es manch liebgewordene Leistung der Stadt in Zukunft nicht mehr oder nur noch in reduzierter Form geben wird und dass es in manchen Bereichen unbequemer wird und dabei mehr Eigeninitiative und mehr eigene Beteiligung gefordert wird. Denn wie sagte schon Johann Wolfgang von Goethe: „Man verliert nicht immer, wenn man entbehrt!“ Ihre Birgit Hoernchen Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion
Auf der einen Seite muss sich die Stadt bemühen, die Grundlage ihrer Steuereinnahmen, zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Stadt attraktiv sein, mehr Menschen müssen hier einkaufen, die Geschäftsleute ideale
Ausgaben müssen reduziert werden!
Bedingungen vorfinden, wenn sich weitere Unternehmen in Koblenz ansiedeln. Auch wenn im Nachtragshaushalt 2010 die Zahlen schon wieder ein wenig besser aussehen als noch während der Finanz- und Wirtschaftskrise, ist die Stadt Koblenz noch weit von einstigen Hoch-Zeiten entfernt. Doch die FDP-Fraktion machte immer wieder darauf aufmerksam, dass gleichzeitig auch an der Ausgabenschraube gedreht werden muss. Und da gibt es eine große Zahl an Möglichkeiten. Nach den Vorschlägen der FDP-Ratsfraktion bestätigte der neue Koblenzer Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, dass er bereits Gespräche mit externen Fachleuten und Wirtschaftsbossen von Koblenzer Unternehmen geführt habe. Denn Streichungen an den Ausgaben der Stadt müssen mit geballtem Sachverstand erörtert werden. Dass Unternehmenslenker ihre Zustimmung zur Zusammenarbeit signalisiert haben und bereits im 1. Treffen ihre Vorschläge unterbreitet haben, ist für die Fraktionsvorsitzende Birgit Hoernchen „ein Zeichen, dass es mehr Menschen in der Stadt gibt, die sich Sorgen machen und die Ärmel hochkrempeln wollen, etwas zu ändern.“ Das Ziel der FDP scheint also näher zu rücken: Ein Arbeitskreis zur Haushaltskonsolidierung kann gebildet werden. Beispiele aus anderen Städten gibt es bereits. Mal heißen die Zusammenstellungen der Streichungen „Schmerzensliste“, mal „Tränenliste“, etwa in Duisburg oder in Esslingen. Gemeinsam ist ihnen die Einsicht, dass die Ausgaben künftig reduziert werden müssen. Peter Kaiser, stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Rat, macht klar: „Ohne Streichungen, die weh tun, geht es nicht.“ Künftig sei das volle Angebot der Stadt nicht mehr möglich, will man nicht eines Tages im Schuldensumpf ertrinken.
Die Zeiten der Alleingänge sind vorbei
Starke Region durch kommunale Zusammenarbeit!
m Koblenz herum gibt es große Ballungszentren mit Alleinstellungsmerkmalen in den jeweiligen Regionen, etwa Frankfurt am Main oder den Großraum Köln-Bonn. Koblenz liegt zwischen solchen Metropolen und muss sich behaupten. Dazwischen befinden sich kleinere Städte, Verbandsgemeinden oder ländlich geprägte Gebiete. Um die Entwicklung der Region voranzutreiben, damit sie schlicht den Anschluss nicht verpasst, ist es aus Sicht der FDP-Koblenz unumgänglich, die regionale Zusammenarbeit intensiv zu verstärken. Mittendrin stünde Koblenz als Oberzentrum. Dem steht bis jetzt oft genug im Weg, dass noch viele Kommunen untereinander konkurrieren, also gegenteilig handeln. So sollte beispielsweise ein regionales Tourismusprogramm aufgelegt und beworben werden. Kann zum Beispiel eine Gemeinde aufgrund der schlechten Finanzlage ein Infrastrukturprojekt nicht sinnvoll alleine verwirklichen oder sind gar in den Nachbargemeinden ausreichende Kapazitäten vorhanden, erscheint es als eine Frage des gesunden Menschenverstandes, eine Kooperation in der Region anzustreben. Kommunale Alleingänge sind gerade in finanziell schwierigen Zeiten nicht plausibel begründbar. So macht es auch keinen Sinn, ein neues Schwimmbad für Koblenz zu fordern, wenn das „Tauris“ in Mülheim-Kärlich quasi vor der Tür und mindestens drei Thermalbäder in unmittelbarer Nachbarschaft liegen. Es macht auch keinen Sinn, für das enge Rheintal einen Hochgeschwindigkeitszug zu fordern, da der ICE-Bahnhof der Region in Montabaur liegt. Der Flughafen Hahn ist im Grunde der Flughafen dieser Region und sollte auch so benannt und
Weniger ist manchmal eben doch mehr
Schilderwald in Koblenz?!
in Rentner, der sich nicht alles gefallen lassen wollte, befand sich im Rechtsstreit mit der Stadt Koblenz. Wegen der Unübersichtlichkeit des Schilderwaldes legte er Widerspruch gegen einen Bußgeldbescheid ein. Auch wenn es sich beim Bußgeldbescheid um die Summe von 15 Euro handelt, offenbart die Angelegenheit ein Problem in der Stadt: Es gibt zu viele Verkehrsschilder, die Übersicht ist in einigen Ecken der Stadt längst verloren gegangen. Das griff Ratsmitglied Dr. Friedhelm Pieper für die FDP-Fraktion auf und forderte die Verwaltung auf, „den Verkehrsschilderwald einzudämmen und vor allem beim Aufstellen neuer Schilder die Plausibilität und die Wahrnehmungseffizienz für den Autofahrer im Auge zu behalten“. Im Falle der Oberen Löhr rechnete Dr. Pieper vor: „Nach der Dokumentation des Rentners stehen dort auf 50 Metern zehn Verkehrszeichen mit 17
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beworben werden. In dem Zusammenhang ist dann aber auch ein gut ausgebautes regionales Nahverkehrssystem sehr wichtig, um alle Anlaufpunkte leicht erreichen zu können. Die Ratsfraktion der FDP Koblenz hat bereits mittels einer Anfrage eine Auflistung von der Verwaltung erarbeiten lassen, in welchen Bereichen bereits intern kommunal zusammen gearbeitet wird. Diese Aufzählung wurde nun der kompletten Verwaltung zur Verfügung gestellt. Die Liberalen werden sich auch in Zukunft weiter verstärkt dafür einsetzen, dass die Zusammenarbeit in der Region aufgenommen wird bzw., sofern in einzelnen Bereichen bereits angelaufen, verstärkt wird. Die sich daraus ergebenden Synergieeffekte sind für die beteiligten Kommunen in einer Zeit der verschuldeten und auch überschuldeten Haushalte von immenser Wichtigkeit. Gleichzeitig stärkt dies das Zusammenwachsen der Kommunen in der Region zu einer starken Region mit Koblenz als Oberzentrum, die sich im Wettbewerb der Regionen behaupten kann. Aus Sicht der FDP-Fraktion sind die Zeiten der Koblenzer Alleingänge vorbei! Sollte die Zusammenarbeit in der Region nicht ausgebaut werden, fällt der Blick in die Zukunft nicht schwer, weiß man, dass durch die von Innenminister Karl Peter Bruch angekündigte Aufwertung der Nachbargemeinden Mülheim-Kärlich und Weißenthurm zu einem Mittelzentrum künftig auch Aufgaben auf diese Körperschaften übertragen werden, die noch überwiegend von Koblenz aus erledigt werden. Die Konsequenzen daraus könnten geringere Zuweisungen und damit verbunden eine Reduzierung des Personals und der Räumlichkeiten sein.
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Dr. Friedhelm Pieper
Zusatzinformation. Wie schnell man mit dem Auto 50 Meter zurückgelegt hat, weiß jeder. Und eben in dieser kurzen Zeit, soll man all diese Informationen verarbeiten?“ Die FDPFraktion findet es „bedenklich“, dass auch der Richter im genannten Rechtsstreit den Schilderwald kritisierte! Aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde sei die bestehende Beschilderung in der Oberen Löhr korrekt, befand jedoch Baudezernent. Und die Erforderlichkeit, die bestehende Beschilderung zu ändern, wurde nicht gesehen. Zudem habe der Stadtrat kein Mitbestimmungsrecht, da die Beschilderung zu den Selbstverwaltungsaufgaben einer Kommune gehöre. Wenn die Zahl der Verkehrsschilder überprüft wird, soll dies im Rahmen dienstlicher und personeller Möglichkeiten geschehen. Immerhin konnte die FDP-Fraktion sich mit dem Baudezernenten in der Stadtratsitzung darauf einigen, dass die Verwaltung mit Hilfe des ADAC Mittelrhein prüft, wo Schilder im Stadtgebiet reduziert werden können.
KoblenzLiberal · Informationen aus dem Koblenzer Stadtrat · Dezember 2010
Koblenz spart auf Vorschlag der FDP-Fraktion:
Arbeitskreis zur Haushaltskonsolidierung kommt
Birgit Hoernchen: Und das sollte möglichst gemeinschaftlich in diesem Arbeitskreis erarbeitet werden. Da geht es dann nicht um Wahlversprechen der Parteien, sondern um das gemeinsame Arbeiten an der Zukunft der Stadt. Und da sollten sämtliche Politiker eine Sprache sprechen und an einem Strang ziehen. Auch eine gute Medienarbeit der Verwaltung ist da gefragt, um den Bürger/innen die teilweise schmerzhaften Einsparungen zu erläutern. KoblenzLiberal: Also bevor entschieden wird, soll ohne politische Grabenkämpfe gemeinsam gearbeitet werden, auch gemeinsam mit wirtschaftlichem und juristischen Sachverstand, wie bereits in Ihrer Haushaltsrede für das laufende Jahr gefordert wurde?
Peter Kaiser Birgit Hoernchen
KoblenzLiberal: Über die Sozialkosten hinaus hat Koblenz aber auch große Projekte laufen. Peter Kaiser: Da sind fragwürdige Projekte dabei. Daran hat sich die Stadt einfach übernommen. Beim Schienenhaltepunkt haben sich die Kosten inzwischen verdoppelt... KoblenzLiberal: Über das Gremium hinaus, das Sparvorschläge zur Haushaltskonsolidierung erst noch erarbeiten muss, hat die FDPFraktion schon Vorschläge erarbeitet, die der Stadt Geld sparen. Birgit Hoernchen: Stichwort Kommunale Zusammenarbeit. Ein Beispiel: Wir plädieren für die Möglichkeit, anstatt ein neues Schwimmbad für 20 Mio. Euro direkt in Koblenz zu bauen, sich mit den Kommunen im Umland zusammenzutun, um gemeinsam ein Schwimmbad zu betreiben. Schon die Reservierung eines Geländes am Moselbogen für den etwaigen Standort eines eigenen Bades kostet die Stadt im Jahr 50.000 Euro. KoblenzLiberal: Braucht Koblenz unbedingt ein eigenes Tierheim? Birgit Hoernchen: Wir brauchen kein eigenes in unserer Stadt. Auch hier kann man wie beim Schwimmbad mittelfristig denken: Man kann sich mit den umliegenden Kommunen überlegen, gemeinsam etwas neues zu bauen, von dem dann beide Seiten profitieren und zugleich Geld einsparen, im Vergleich zu einem Alleingang. Mit weniger Ressourcen effektiver verwalten: kommunale Dienstleistungspartnerschaften durch „Shared Services“. Mit gemeinsam abgestimmtem Handeln kann man interkommunal über die Stadtgrenze hinaus zusammenarbeiten. Das läuft ja in einigen Bereichen schon sehr gut in unserer Region. Wir hatten dazu gerade eine Anfrage im Rat gestellt. Peter Kaiser: Darüber, dass wir beispielsweise für die dynamische Fahrgastinformation viel Geld ausgeben, bin ich auch nicht so glücklich. Ein weiteres Feld ist der Personalschlüssel: Das Personal wächst ständig… Birgit Hoernchen: …bei konstant bleibender Bevölkerungszahl, … KoblenzLiberal: ...die bei der demographischen Entwicklung noch abnehmen wird. Die Stadtverwaltung wird mit weniger Personal auskommen müssen.
Birgit Hoernchen: Das ist der Punkt, auf den wir hinauswollen: Ein Personalentwicklungskonzept über fünf bis zehn Jahre, bei dem wir die Ämterstruktur auf den Prüfstand gestellt sehen wollen. Mit externer Begleitung und genauer Prozessanalyse soll das Ziel verfolgt werden, mittelfristig Personal einzusparen, wo es möglich ist. Peter Kaiser: Beispielhaft könnte man beim Bauamt ansetzen. Hier muss analysiert werden, was wir haben, was wir brauchen, was wir wollen. Die Aufgabenbeschreibung muss diskutiert werden. Denn gerade in diesem speziellen Fall wissen wir schon jetzt, dass die Aufgaben geringer werden, wenn die vielen Bauprojekte in Koblenz abgearbeitet sind. Birgit Hoernchen: Und für neue Bauprojekte haben wir dann ohnehin kein Geld mehr. Birgit Hoernchen: Wir gaben damals diesem Arbeitskreis den Arbeitstitel „Schwarze Null“ – auf diesen Namen bestehen wir natürlich nicht, sehr wohl aber auf die Zusammensetzung und die Zielsetzung: 1. Es wird ein zeitlich nicht befristeter Arbeitskreis (AK) eingerichtet. Aufgabe soll es sein, kontinuierlich Sparmöglichkeiten zu erarbeiten. 2. Ziel ist die Einsparung von mittelfristig 25 Mio. Euro. 3. Der AK setzt sich zusammen aus Mitgliedern des Stadtvorstands, maßgeblichen Vertretern aller Ämter, Eigenbetriebe und Repräsentanten der Ratsfraktion sowie nach Bedarf externem wirtschaftlich und rechtlich kompetenten Sachverstand. 4. Der AK tagt zunächst intensiv, um die akuten Probleme der Stadt zu bewältigen und danach in regelmäßigen Abständen. 5. Darüber hinaus sind nach und nach alle Ämter und Einrichtungen der Stadt eingehend und umfassend unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten zu untersuchen. Organisationsstrukturen und Arbeitsabläufe werden auf Grundlage dieser Untersuchung optimiert.
KoblenzLiberal sprach mit der Fraktionsvorsitzenden Birgit Hoernchen und Peter Kaiser, ihrem Stellvertreter in der Fraktion und Parteichef der Koblenzer FDP. KoblenzLiberal: Der Arbeitskreis „Schwarze Null“, von der FDP-Fraktion mehrfach in den Rat eingebracht, um die Ausgaben der Stadt zu reduzieren, scheint jetzt Wirklichkeit zu werden. Birgit Hoernchen: Ja, der Oberbürgermeister überraschte uns damit, dass er unseren Vorschlag annimmt. Der alte OB wollte unseren Antrag zur Einrichtungen des Arbeitskreises mal im Haupt- und Finanzausschuss diskutieren, was aber nie richtig realisiert wurde. Nun eröffnet der neue OB, Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig den Mitgliedern im November, dass er den Vorschlag der FDP aufgreift und inzwischen bereits erste Gespräche mit Unternehmern aus der Stadt Koblenz geführt habe. Zu einer ersten Sitzung hat er bereits für Dezember eingeladen. KoblenzLiberal: Die FDP-Fraktion gab ja auch eine Summe vor, die jährlich eingespart werden soll. Birgit Hoernchen: Wir hatten in unserer Rede zum Haushalt 2010 gefordert, dass wir 25 Millionen Euro mittelfristig einsparen wollen. KoblenzLiberal: Woher kommt diese Summe? Peter Kaiser: Die Zahl kam zustande, weil wir erst einmal eine Diskussionsgrundlage schaffen wollten mit jährlich zehn Prozent Einspar-
potenzial. Es gibt Beispiele deutscher Städte, die Streichlisten einführten, Negativbeispiele von Städten, die kurz vor dem Bankrott stehen, aber auch Positivbeispiele von Städten, die sich für die Zukunft rüsten. Die Stadt Esslingen als Positivbeispiel reduzierte mit dem Einbruch der Gewerbesteuereinnahmen während der Finanzkrise das jährliche Defizit um zehn Prozent des Gesamtvolumens. KoblenzLiberal: Einsparungen können aber auch weh tun. Peter Kaiser: Ja. Wichtig ist uns die Einsicht, dass wir die gewohnten Leistungen der Stadt künftig nicht mehr im vollen Umfang erfüllen können. Streichungen werden nicht spurlos an uns vorübergehen, dafür sind die Betriebe zu groß. Birgit Hoernchen: Und das kann auch heißen, dass zunächst erst mal keine neuen kostenintensiven Projekte angegangen werden wie z. B. ein Hallenbadneubau oder der Sportpark Oberwert. KoblenzLiberal: Wie könnte die Arbeit in dem Arbeitskreis „Schwarze Null“ aussehen? Peter Kaiser: Das könnte von der Verwaltung vorbereitet werden. Beispiel: Wir schließen ein Schwimmbad. Oder wir verabschieden uns von einer Sparte des Stadttheaters. Das bringt der Stadtkasse den Betrag X. Negative Folgen sind dann auch zu benennen. So kann man sich eine Schmerzensliste erarbeiten, um erst einmal relevante Punkte zu haben.
Birgit Hoernchen: Ja und der OB nannte uns jetzt auch Namen von Persönlichkeiten, die unentgeltlich mitarbeiten wollen. Das ist für uns das Zeichen, dass es nicht nur die FDP ist, die sich Sorgen um die Zukunft unserer Stadt macht. KoblenzLiberal: Wie steht Koblenz überhaupt finanziell da? Es muss ja einen triftigen Grund geben, wenn die Forderungen nach Einsparungen aufkommen und dann auch aufgegriffen werden. Peter Kaiser: Wenn wir so weiter wirtschaften in Koblenz, ist das Eigenkapital in wenigen Jahren aufgebraucht. Birgit Hoernchen: Es ist allerhöchste Zeit für eine Kurskorrektur. Wenn die Stadtverwaltung so weiter macht, sind wir in acht Jahren pleite. KoblenzLiberal: Es geht ja auch um die Zinslast. Noch sind die Zinsen gering. Peter Kaiser: Das lässt sich nicht steuern. Niemand weiß, wie sich das entwickeln wird. Wenn die Zinsen steigen, werden die Probleme schnell größer. KoblenzLiberal: Ein Teil des Problems der schlechten Finanzlage ist aber auch nicht hausgemacht. Peter Kaiser: Die Kommunen sind unterfinanziert, eine Reform der Kommunalfinanzen unabdingbar. Denn die Entwicklungen sind dramatisch. Wir haben eine grundsätzliche strukturelle Unterfinanzierung aufgrund der sozialen Kosten. Birgit Hoernchen: Aber an diesem Punkt kann man von der Kommune aus nur wenig machen.
Pendler: Wo soll man in Koblenz noch parken?
Parkraummanagement soll täglichen Kampf um Parkplätze entschärfen
durchzuführen. Darüber hinaus soll eine entsprechende Melde- und Suchmöglichkeit von PKW-Dauerstellplätzen als weitere Serviceleistung auf der Internetseite der Stadt Koblenz eingerichtet oder zumindest von hier aus auf die entsprechende Seite verwiesen werden. Um den Antrag in der Novembersitzung des Rates zu untermauern, recherchierte die FDP-Fraktion im Vorfeld: Die Koblenz-Stadtmarketing GmbH und das Amt für Wirtschaftsförderung wurden um Auskunft gebeten, wo noch Dauerstellplätze in der Innenstadt zu mieten sind. Neben bekannten Adressen wurde dabei auch die Tiefgarage am Zentralplatz genannt… Das Ergebnis der Stellplatzanfrage bei den noch real existierenden Garagen, war ernüchternd, entweder sind keine Dauerplätze mehr vorhanden, es werden über die Zeit der Bundesgartenschau 2011 keine freien mehr dauerhaft vermietet oder die Dauerplätze sind für viele Arbeitnehmer schlicht sehr teuer. Die FDP-Fraktion weiß, dass aber auch außerhalb der bekannten Hoch- und Tiefgaragen weitere Plätze vermietet werden und ist sicher, dass es noch weitere gibt. Doch wie werden diese vermittelt? Gibt es Wartelisten? An wen kann man sich überhaupt wenden? Die Essenz der Überlegungen: Es ist gar nicht so einfach, an die Adressen von Stellplatzvermietern zu kommen. Eine Koordination wäre wünschenswert. Also: Ein Kataster muss her! Im Antrag der FDP-Fraktion heißt es: „Diese Aufgabe eines einfachen und wirtschaftlichen Parkraummanagements sollte sinnvollerweise bei der Wirtschaftsförderung Koblenz oder der Koblenz-Stadtmarketing GmbH angesiedelt sein.“ Eine solche Melde- und Suchmöglichkeit von Pkw-Dauerstellplätzen als weitere Serviceleistung der Stadt Koblenz hätte gleich mehrere Vorteile: Dauerparker können leichter einen bezahlbaren Parkplatz finden, Platzvermieter können schneller ihren Parkplatz vermieten und Geld verdienen, Koblenzer, die an günstigen Plätzen parken, müssen nicht mehr so oft mit Dauerparkern um die wenigen Plätze kämpfen. Einstimmig stimmte der Rat dem Vorschlag zu, dass im Internet eine entsprechende Suchmöglichkeit für Dauerparkplätze eingerichtet wird. Wer letztendlich mit der Aufgabe betraut wird (Amt für Wirtschaftsförderung oder die Koblenz-Stadtmarketing GmbH) wird noch im Wirtschaftsförderungsausschuss weiter beraten. eden Tag pendeln zehntausende Arbeitnehmer und Unternehmer in die Stadt, um hier zu arbeiten. Das füllt die Stadt mit Leben und hilft im großen Maße, das Oberzentrum Koblenz am Laufen zu halten, hier Waren zu produzieren, Waren zu verkaufen, Dienstleistungen anzubieten. Doch viele ahnen nicht, welchen Kampf täglich unzählige Pendler ausfechten müssen, um einen Parkplatz zu finden. In der Stellungnahme der Verwaltung zum FDP-Antrag auf Einrichtung von Anwohnerparkplätzen bestätigte das Tiefbauamt, dass zahlreiche Parkstände im öffentlichen Straßenraum dauerhaft entfallen und die ersatzweise geschaffenen Parkmöglichkeiten in der Schloss-Garage nicht zu vergleichbaren Bedingungen nutzbar sind – für die Besucher der Stadt scheinen lt. Auskunft der Verwaltung ausreichend Parkplätze vorhanden zu sein. Um etwas gegen diese unzureichende Stellplatzsituation zu unternehmen, hat die FDP-Fraktion im Koblenzer Stadtrat Initiative ergriffen und beantragt, entweder das Amt für Wirtschaftsförderung oder die Koblenz-Stadtmarketing GmbH mit der Aufgabe zu beauftragen, ein einfaches und wirtschaftliches Parkraummanagement für die Koblenzer Innenstadt
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KoblenzLiberal · Informationen aus dem Koblenzer Stadtrat · Dezember 2010
„Verträge nur noch mit Klausel“
Wird Sparen durch Verträge wirklich unmöglich?
ch nehme die Kostensteigerung bei der Erweiterung des Stadttheaters und beim Schienenhaltepunkt zum Anlass, die Frage zu stellen: Was werden eigentlich für Verträge gemacht? Egal welche Groß-Projekte (Schienenhaltepunkt Mitte, Theater, Rhein-Mosel-Halle und Kulturbau) auch begonnen werden, Kostensteigerungen müssen ohne Wenn und Aber hingenommen werden, Einsparungen durch Verzicht auf bestimmte Leistungen aber dürfen nicht vorgenommen werden. Dies verhindern vertraglich festgelegte Vertragsstrafen. Wer handelt solche Verträge aus? Welche Mehrheiten im Stadtrat stimmen solchen Verträgen zu? Hier muss ein Umdenken stattfinden! Hier muss besser verhandelt werden! Es muss möglich sein, dass Kostensteigerungen durch Einsparungen durch Verzicht auf bestimmte Leistungen an anderer Stelle des Projektes kompensiert oder zumindest reduziert werden können. Es muss auch die Frage erlaubt sein, ob es nicht auch einmal sinnvoll ist, 200.000 oder 300.000 Euro Vertragsstrafe zu zahlen, um dann letztendlich aber 800.000 Euro einzusparen. Hier spreche ich ganz gezielt den Kulturbau auf dem Zentralplatz an, der seinen Zweck ganz sicher auch ohne einen Panoramaaufzug und ohne eine begehbare Dachterrasse erfüllen wird. Ich jedenfalls werde nur noch Verträgen zustimmen, die eine Klausel enthalten, steigende Baukosten durch Verzicht auf bestimmte Leistungen reduzieren oder gar kompensieren zu können.
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Michael Bordelle
System zur Verwaltung von Kita-Plätzen angeregt
Eltern sollen leichter Platz für den Nachwuchs finden
ir freuen uns, dass die Verwaltung die Idee aufnimmt“, konnte der stellvertr. Fraktionsvorsitzende Peter Kaiser nach der Novembersitzung berichten. „Die Verwaltung ist gerne bereit – im Laufe des nächsten Jahres sollen Gespräche mit den Trägern geführt werden.“ Beantragt hatte die FDP-Fraktion, ein System zur Verwaltung von Kita-Plätzen einzurichten. Dies soll nach dem Willen der Liberalen ein zentrales, internetbasiertes Übersichtssystem für Kinderbetreuungsplätze sein, in dem Eltern schnell und leicht sehen können, wo und ab wann freie Plätze in den jeweiligen Einrichtungen zur Verfügung stehen und sich in Wartelisten eintragen. Diese Internetseiten sollen darüber hinaus als Informationsquelle dienen zu Anschrift,
In dem Zusammenhang noch ein Satz zu Landes- beziehungsweise Bundeszuschüssen: Wann immer ich höre, wir bezahlen das ja nicht alles, wir bekommen ja Zuschüsse, frage ich mich, was in den Köpfen derjenigen, die dies sagen, vorgeht. Egal ob Bundesmittel, Landeszuschüsse oder Gelder aus dem Stadthaushalt – es gibt viele, die uns mit diesen Begriffen Sand in die Augen streuen und uns so glauben machen wollen, es ist ja nicht unser Geld. Es ist unser Geld! Es sind und bleiben immer unser aller Steuergelder! Wann immer wir also Zuschüsse „zurückgeben“, haben wir als Steuerzahler gespart.
„W
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Interessensschwerpunkte und Erziehungsinhalte der Kinderbetreuungsstätten und noch Stellenangebote aufnehmen. Zusätzlich sollten auch die Plätze der privaten Kinderbetreuungsstätten aufgelistet sein. Die Internetseite der Stadt Koblenz gibt derzeit allgemeine Auskunft zu den Einrichtungen für Kinder. Aber es ist noch so geregelt, dass interessierte Eltern sich selbst telefonisch bei den jeweiligen Einrichtungen informieren müssen. Das hat einige Nachteile, listet die FDP-Fraktion auf: Die Einrichtungen haben einen großen zusätzlichen Aufwand, die Anfragen selbst zu beantworten, da diese in der Regel während der normalen Öffnungszeiten eingehen. Da die Eltern die verschiedenen Kindergärten und Kindertagesstätten selbst
abklappern müssen, kann das je nach Stadtteil und Platzangebot länger dauern und recht umständlich sein. Um das eigene Kind rasch unterbringen zu können, lassen Eltern sich bei jeder nahe gelegenen Einrichtung auf die Warteliste setzen. Ob sie sich aber mit dem Erhalt eines Platzes auch überall wieder austragen lassen, ist fraglich. Daher kann die Aktualität der jetzigen Listen angezweifelt werden. Um Kosten und Aufwand zu minimieren, machte die FDP-Fraktion gleich noch weitere Vorschläge: Die Verwaltung könnte sich zum Erfahrungsaustausch mit den Städten Leipzig und Berlin, die solche Verfahren bereits nutzen, in Verbindung setzen. Um Kosten zu sparen, könnten diese Städte angefragt werden, ob eine kostengünstige Übernahme der Software möglich wäre.
Unser Koblenz soll schöner werden
D
ie Bundesgartenschau bedeutet für die Stadt Koblenz eine große Chance: Auch wenn derzeit nahezu jeder genervt ist angesichts der allgegenwärtigen Baustellen, werden diese, mit Ausnahme der Großbaustelle auf dem Zentralplatz, spätestens Mitte April verschwunden sein und die Stadt an vielen Ecken im neuen Glanz erstrahlen. Die Bundesgartenschau an sich kann einen großen Imagegewinn für die Stadt bedeuten und ist die Möglichkeit, sich einem sehr großen Tourismusbereich näherzubringen. Gelingt dies, ist der Nutzen nachhaltig, wenn beispielsweise die Menschen sich nach einem Besuch der Buga entschließen, hier Urlaub zu machen. Nicht umsonst hängt sich die gesamte Region an die Bundesgartenschau, weil auch die Städte und Gemeinden im Umland diese Chance für sich nutzen wollen. Die Rechnung ist ganz einfach: Jeder Urlauber gibt Geld aus. Das bedeutet Einnahmen, Arbeitsplätze und Steuergelder. Und diese Gelder kann auch Koblenz sehr gut gebrauchen. Aber nicht alleine neue Straßen und Plätze, viele Blumenbeete und Aktionsflächen sollen die Besucher der Stadt in ihren Bann ziehen – es geht um das Gesamtbild der Stadt. Und dazu kann jeder seinen Teil beitragen. Daher beantragte die FDP-Fraktion im Koblenzer Stadtrat, dass die Verwaltung in Anlehnung an das Programm „Unser Dorf soll schöner werden“ einen Aufruf an die Koblenzer Bürger verfasst, während der Buga die Häuserfronten mit blühenden Blumen zu verschönern. Dazu sollten nicht nur Privathaushalte, sondern auch z. B Koblenzer Institutionen, Unternehmen, Werbegemeinschaften oder Vereine animiert werden. Und das muss sich nicht nur auf den Innenstadtbereich beschränken. Darüber hinaus könnte man Flagge zeigen als Unterstützer der Buga. Besucher einer Olympiastadt kennen das und zu Zeiten von Fußball-Weltmeister- oder Europameisterschaft ist es normal: Das Event wird mit einem „Wir-Gefühl“ von innen nach außen hin unterstützt, die Besucher fühlen sich willkommen. Jeder Bürger zeigt Flagge. Warum sollte das nicht auch in Koblenz während der Bundesgartenschau so sein? Daher beantragte Birgit Hoernchen für die FDP-Fraktion, per Aufruf durch die Verwaltung, die Koblenzer Bürger zur Beflaggung während der Buga-Zeit zu animieren.
Flagge zeigen zur Buga
Vorschlag der FDP-Ratsfraktion: „Koblenzer Bürgerkonto“
Weitere Serviceleistung der Verwaltung ab 2011
In der Septembersitzung des Stadtrates regte die FDP-Fraktion an, dass die Koblenzer Stadtverwaltung mit der Stadt Hückeswagen Kontakt aufnimmt, um mit den dort gemachten Erfahrungen Möglichkeiten und Kosten zur Einführung eines „Koblenzer Bürgerkontos“ zu prüfen und gegebenenfalls entsprechende Vorbereitungen zu treffen. Der Weg zu mehr Dienstleistungs- und Kundenorientierung der städtischen Verwaltung wird durch Schaffung von eGovernmentAnwendungen unterstützt. Mit der Einführung des Koblenzer Bürgerkontos könnte eine weitere Serviceleistung entwickelt werden. Mit der Bereitstellung von internetgestützten Selfservice-Funktionen - insbesondere aus dem Bereich der Steuern und Abgaben wird Bürgern, Unternehmen, Steuerberatern, Wohnungsbaugesellschaften usw. ermöglicht: • elektronisch Bescheide (Grund-, Gewerbesteuer, etc.) einzusehen • auf die Zustellung von Papierbescheiden zu verzichten
„Keine Angst –
der Hund beisst nicht!!!“
• aktuelle und historische Kontenstandsanfragen zu stellen • Zahlungen (z. B. mittels Lastschriften oder Kreditkarte) zu veranlassen und nachprüfen zu können • offene Forderungen mit evtl. vorhandenem Guthaben aufzurechnen • persönliche Daten, wie Anschrift, Bankverbindung, Telefonnummer, Email-Adresse usw. zu pflegen • Korrespondenz unmittelbar zu den einzelnen Forderungen integriert zu führen und zu verwalten Mit der Einrichtung dieses Systems sparen Verwaltung, Bürger und Unternehmen Zeit und Geld und können per Internet ihre Finanzdaten einsehen und bearbeiten. Aufgrund der Datenaktualität kommen Nachfragen und -forderungen viel seltener vor, die Firmen erhalten Planungssicherheit und Kostentransparenz. Antwort- und Bearbeitungszeiten sind wesentlich kürzer. Der Vorschlag der Koblenzer Liberalen wird von der städtischen Verwaltung begrüßt. Aufgrund einer erneuten Umstellung des EDV-Systems können entsprechende Vorbereitungen erst im nächsten Jahr vorgenommen werden. Wenn Fußgänger auf Hunde treffen, gibt es oft Konflikte. Spätestens seit der Einführung der generellen Anleinpflicht in der Stadt Koblenz ist der Bedarf ganz offensichtlich. Genaugenommen gibt es in Koblenz nirgendwo „freie“ Flächen für Hunde. Aber es gibt einige Ecken, wo das Ordnungsamt die Augen zudrückt und nicht kontrolliert, solange keine Vorfälle gemeldet werden. Geduldet wird die nur mit dem Auto über die Panzerstraße erreichbare Schmidtenhöhe sowie eine Fläche an der Südbrücke auf dem Oberwerth – beides weit außerhalb... Insgesamt sieht die FDP auch rechtliche Probleme: In der Koblenzer Gefahrenabwehrverordnung wird ein Leinenzwang für alle Hunde in städtischen Wohngebieten und Parkanlagen vorgegeben. Anderseits fordert die Tierschutzverordnung, dass ein ausreichender Auslauf für Hunde im Freien gewährleistet wird. Ein grobes Missverhältnis, das sich durch weitere Freilaufmöglichkeiten verbessern lässt. Doch die Stadt sieht sich im Einklang mit den Gesetzen. Die vergleichbare Verordnung einer Verbandsgemeinde, sei vom Oberverwaltungsgericht in Koblenz überprüft worden. Ergebnis: Sie verletzte kein höherrangiges Recht. Im Übrigen entspreche die Koblenzer Verordnung einer Musterverordnung des rheinland-pfälzischen Städtetags. Rechtlich einwandfrei oder nicht - unbefriedigend ist die Situation für die FDP allemal.
KoblenzLiberal · Informationen aus dem Koblenzer Stadtrat · Dezember 2010
Sicherer und autofreier Schulweg auf der Karthause
Fußgängerzone im Bereich des Schulzentrums
Sauberes Koblenz
ie Stadt lebt auch davon, dass jedes Jahr unzählige Touristen die Metropole zwischen Rhein und Mosel besuchen. Das soll sich mit der Bundesgartenschau und darüber hinaus noch verstärken. Doch die Stadt sollte auch als Visitenkarte sauber gehalten werden – ein Umstand, für den auch die Bürger mitverantwortlich sind. Daher beantragte die FDP-Fraktion, dass die Bürger der Stadt Koblenz im Rahmen eines Aufrufs durch die Stadtverwaltung und / oder des Eigenbetriebs Koblenz Touristik und / oder der Bundesgartenschau Koblenz 2011 GmbH aufgefordert werden, die Stadt sauber zu halten. Zudem solle, so die FDP-Fraktion, das Ordnungs- und Umweltamt verstärkt Aufklärungsarbeit zur Sauberhaltung der Stadt leisten. In der Ratssitzung nannte Birgit Hoernchen als Beispiel die Fußgängerzone in Koblenz: „Während am einen Ende die Löhrstraße noch aufwändig gepflastert wird, ist am anderen Ende bereits alles mit Kaugummiflecken verschmutzt!“
D
„Don’t litter!“
(Nicht wegwerfen, ferkeln, verstreuen) Keine amerikanische Meile Highway ohne ein Schild mit dieser Ermahnung. Wer einmal die schier endlosen Sumpf- und Strandzufahrten in Florida befahren hat, weiß: Hier herrscht der Sauberkeitskult. Einen Straßendienst braucht der Sonnenscheinstaat nicht. Warum? Weil jeder Quadratzentimeter von einer Schulklasse, einer Firmenbelegschaft oder einem Seniorenverein besenrein und müllfrei gehalten wird. Die FDP-Fraktion regt an, dass die Verwaltung in Form eines Aufrufs an das Sauberkeitsbewusstsein der Bürger appelliert. Wie in Florida könnten Vereine, Schulklassen, Seniorenvereinigungen, Firmenbelegschaften etc. dazu beitragen, dass sich unsere Stadt – spätestens zur Bundesgartenschau sauberer präsentiert.
I
mmer wieder wurde Ratsmitglied Torsten Schupp von besorgten Eltern angesprochen, wann denn endlich mal etwas geschieht mit dem Verkehr im Schulzentrum auf der Karthause. Eltern haben mittlerweile Angst, ihre kleinen Kinder in dieser eigentlichen Fußgängerzone alleine laufen zu lassen, weil dort ein extremer Autoverkehr herrscht. Ganz zu schweigen von der Gefahr, die für kleine Kinder dort ausgeht, und davon gibt es in diesem Bereich eine ganz Menge, da sich in diesem Gebiet drei Kindergärten und eine Grundschule befinden, geht es hier auch um die Bewohner des Blinden- und Altenheim, die nicht mehr gefahrlos in diesem Bereich spazieren können. Parkende Autos versperren den blinden, sehbehinderten und alten Menschen den Weg. Aber auch die Feuerwehr hätte ein Problem, wenn einmal die Realschule brennen sollte, da sie mit ihren breiten Feuerwehrfahrzeugen erst gar nicht mehr zum Feuer gelangen könnten. Anfang der 2000er Jahre wurde auf Initiative der FDP der Bereich zwischen Bundesarchiv und EKZ Süd, mit Ausnahme der Lehrerparkplätze vor der Realschule, zur Fußgängerzone umgewidmet. Auch die Schranke
zu den Lehrerparkplätzen wurde zu dieser Zeit stets geschlossen. Dies hatte den Vorteil, dass die Fußgänger ohne Probleme und auf irgendwelche Autos achten zu müssen, diesen Bereich begehen konnten. Im Bürgerbüro in der Meißener Straße 4 konnte man bei der damaligen Quartiersmanagerin Frau Schnütgen einen Schlüssel für die Schranken gegen Unterschrift ausleihen, um so z. B. seinen Umzug durchzuführen. Mit der Fertigstellung des „JuBüz“ wurde das Bürgerbüro am alten Standort geschlossen. Seit dem wird nicht mehr auf Einhaltung der Fußgängerzone geachtet und so kommt es seither immer häufiger vor, dass Autos im Fußgängerbereich fahren und vor der Türe ihres Hauses parken. An „Spitzentagen“ zählte FDP-Ratsmitglied Torsten Schupp 16 Autos allein im Bereich vor den drei Hochhäusern in der Zwickauer Straße. Leider sind sämtliche Absperrungen von damals verschwunden. Es fehlen die Schranken an der Rampe zur Realschule, an der Einfahrt von dem Wendehammer an der Hedwigskirche, die Schranke Zwickauerstraße, Poller Aula Gymnasium usw. All diese Vorrichtungen, die das Einfahren in diesen Bereich verhindert haben, sind verschwunden. Aus diesem Grund
Torsten Schupp
hat die FDP-Fraktion auf Initiative von Ratsmitglied Torsten Schupp einen Antrag im Stadtrat gestellt, in dem die Verwaltung zunächst einmal den Auftrag erhält, die vorbereitenden Schritte und Maßnahmen in die Wege zu leiten, um aus dem Weg zwischen Bundesarchiv und EKZ-Süd eine reine Fußgängerzone / einen reinen Fahrradweg zu machen. Die Ergebnisse werden in der Sitzung des nächsten Stadtrats ggf. im Fachbereichsausschuss des Baudezernats zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Ziel ist es, eine zeitnahe Realisierung des Fußgängerbereiches umzusetzen. Und zeitnah heißt für die FDP-Fraktion innerhalb von maximal einem Jahr.
Nordtangente kommt stückchenweise
Bürger warten seit fast 50 Jahren
Das FDP-Team wünscht frohe Weihnachten
Von links nach rechts: Peter Kaiser, Torsten Schupp, Birgit Hoernchen, Michael Bordelle, Dr. Friedhelm Pieper
FDP-Fraktion unterstützt den Breitensport
Keine prestigeträchtigen Lösungen – Neue Ideen und Wege zur Errichtung neuer Sportstätten
G
erade in dieser Zeit, in der die Europabrücke zu einem schmalen Nadelöhr geworden ist, zeigt sich, dass in Koblenz eine Ausweichstrecke überaus dringend erforderlich ist, wo doch schon in normalen Verkehrszeiten, wenn die Brücke vierspurig befahrbar ist, es oft kaum noch vorwärts geht. Lösung: Die Nordtangente muss endlich her! Dass der Rat der Stadt Koblenz in diesem Jahr dafür die Weichen stellte und ans Land appellierte, dies im kommenden Doppelhaushalt zu berücksichtigen, deutet auf ein Ende der langen Wartezeit hin.
Die FDP-Fraktionsvorsitzende Birgit Hoernchen erklärte am Tag der Ratsentscheidung, die Einwohner von Metternich, Rübenach und Lützel würden seit 1961 auf eine Verkehrsentlastung ihrer Stadtteile warten. Die Frustration der betroffenen Bürger sei groß und mit der Entscheidung zum stufenweisen Neubau der L52 setze man endlich nach fast 50 Jahren ein Zeichen. Die „abgespeckte“ Version werde seit 2006 immer wieder von den Metternicher Heimatfreunden und der Bürgerinitiative Lebenswertes Rübenach e. V. favorisiert. Auch der FDP-Ortsverband Nord West unterstütze diesen Vorschlag.
I
m September 2008 brachte die FDP-Ratsfraktion den Antrag zum Grundsatzbeschluss für den Neubau einer Fußball- und Veranstaltungsarena für die TuS Koblenz in den Stadtrat ein und positionierte sich damit deutlich. „Wenn wir heute immer noch keinen Schritt weitergekommen sind“, sagt der sportpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Michael Bordelle, „so liegt das ausschließlich an den handelnden Personen innerhalb der TuS GmbH. Wir stehen nach wie vor zu unserer damaligen Aussage und Entscheidung: Herstellung der Infrastruktur: Ja! Eine Beteiligung am Bau oder an der Betreibung der Arena: Nein!“
Ungeachtet dessen sieht man aber die Notwendigkeit, das Stadion Oberwerth zu sanieren – dies jedoch mit Blick auf den Breitensport, nicht für eine bestimmte Veranstaltungsart und ohne prestigeträchtige Lösungen. Das Hauptaugenmerk der FDPFraktion liegt auf dem Breitensport und der Unterstützung der Vereine und der ehrenamtlich dort Engagierten. Bordelle: „Gerade hier, wo die Förderung von Gemeinschaft und Integration gelebt wird, gilt es, zu unterstützen und zu fördern. Hierzu müssen die finanziellen als auch die personellen Ressourcen innerhalb der Verwaltung noch besser gebündelt und ausgerichtet werden.“
Deshalb will die FDP-Ratsfraktion auch weiterhin alle Anstrengungen des Sportund Bäderamts der Stadt Koblenz unterstützen, allen Vereinen ausreichende und vernünftige Sportstätten zur Verfügung zu stellen. Um die notwendigen Baumaßnahmen im Griff zu halten, wollen die Liberalen auch auf neue Ideen und Wege setzen. So könnte man auf Sponsoring bei der Errichtung von Sportstätten setzen und natürlich auch (Stichwort Kommunale Zusammenarbeit) auf Kooperationen mit Nachbargemeinden und Gebietskörperschaften bei Großprojekten.
Impressum Herausgeber FDP Stadtratsfraktion Koblenz Gymnasialstraße 1 56068 Koblenz V.i.S.d.P. Birgit Hoernchen Redaktionelle Mitarbeit Michael Bordelle, Maximilian Dietz, Birgit Hoernchen, Volker Hofstetter, Peter Kaiser, Claudia Kriebs, Rüdiger Neitzel, Hans-Jürgen Schäfer, Torsten Schupp, Wolfgang Pape, Dr. Friedhelm Pieper www.FDPFraktion.de Kontakt Fraktion.FDP@Stadt.Koblenz.de Tel. 0261 129-1081 Fax 0261 129-1080
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