Nach 15-monatiger, intensiver Ausbildung haben jetzt sieben Feuerwehrangehörige die Prüfung zum Rettungstaucher bestanden. In dieser Zeit haben die gesamten Rettungstaucher der Freiw. Feuerwehr...
2011 war für die Limburger Volksbank ein gutes Jahr
Eine überaus positive Jahresbilanz 2011 für die Vereinigte Volksbank Limburg eG konnten der Vorstandsvorsitzende Klaus Merz und Vorstand Alfred Ullner am Freitag bei der Bilanzpressekonferenz präsentieren.
"Das Jahr 2011 war für die gesamte Finanzbranche ein herausforderndes Jahr. Ansätze der Normalisierung aus dem Jahr 2010 waren schnell verflogen und die Krise um die Staatsschulden, ausgehend von Griechenland, überlagerte alle Themen. Es ist offensichtlich, dass es ein „Weiter so!“ nicht geben kann. Haushaltsdefizite in unterschiedlicher Dimension haben über Jahrzehnte einen Schuldenberg wachsen lassen, den künftige Generationen abtragen müssen. Das Vertrauen der Märkte und der Investoren in die Fähigkeit der Politik, Reformen durchzusetzen, ist geschwunden. Deutschland, als potentiellstes und wettbewerbsfähigstes Land der EU kann nicht alle Lasten schultern, wird aber am Ende, eben wegen seiner Leistungsfähigkeit den größten Anteil übernehmen müssen. Offen ist, ob das über die Beteiligung am ESM, dem sogenannten ständigen Rettungsschirm geht, oder aber über die notwendige Rekapitalisierung der Banken im Falle einer ungeordneten Insolvenz Griechenlands. In jedem Fall ist klar: Wir alle werden uns ändern müssen, wenn wir wollen, dass wir unser Wohlstandsniveau annähernd erhalten wollen.
Für die Verteilung weiterer Wohltaten staatlicherseits ist aus unserer Sicht kein Raum. So schwierig es um die Staaten bestellt war, so gut ging es der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr. Ein BiP-Wachstum von 3 % und sinkende Arbeitslosigkeit sind die Belege für die Stärke des deutschen Wirtschaftswandels", so Merz in seiner Enleitung.
Bilanzsumme stieg auf 585 Millionen Euro
"Auch in unserem unmittelbaren Geschäftsgebiet war die Entwicklung aus unserer Sicht positiv. Wir profitieren maßgeblich von der hohen Zentralität und Attraktivität Limburgs. Die sehr gute Verkehrsanbindung mit A3, B49 und ICE-Bahnhof tut ihr übriges. In diesem Umfeld ist es der Vereinigten Volksbank eG Limburg gelungen einen soliden Wachstumspfad weiter fort zu setzen:
Die Bilanzsumme stieg um 3,6 % auf 586 Mio. €.
Unser Wachstum bewegte sich damit auf dem Niveau vergleichbarer Genossenschaften. Deutlich zugelegt hat das Kreditvolumen, welches um 25 Mio. € auf 438 Mio. € stieg. Dieses Wachstum ist überdurchschnittlich und belegt eindeutig, dass es so etwas wie eine Kreditklemme bei uns, wie auch bei anderen Genossenschaftsbanken, nicht existiert. Erfreulich für uns ist, dass wir selbst bei härtesten Wettbewerbsbedingungen die Einlagen nochmals leicht steigern konnten. Die Kundeneinlagen belaufen sich nunmehr auf 404 Mio. €.
Neben dem in unserer Bilanz direkt abgebildeten Kundengeschäft managen wir für unsere Kunden noch Kredite von rd. 178 Mio. € bei Verbundunternehmen wie der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der DG Hyp, der Münchner Hypothekenbank und bei Konsortialbanken.Im Einlagengeschäft verwalten wir für unsere Kunden außerhalb unserer Bilanz in Wertpapierdepots, Fondseinlagen, Bausparguthaben etc. ein zusätzliches Volumen von rund 239 Mio. €. Unser gesamtes betreutes Kundenvolumen Aktiv und Passiv, innerhalb und außerhalb der Bilanz beläuft sich aufh T€ 1.264 und nahm gegenüber dem Vorjahr um 3,6 % zu.
Sehr zufrieden sind wir auch mit unserem Betriebsergebnis vor Bewertung, welches mit 7,6 Mio. € um rund 16 % zugelegt hat. Unsere Kreditrisiken sind im gleichen Zeitraum gesunken. Wir werden demnach unser Eigenkapital im Jahr 2011 deutlich stärken können. Dadurch sind wir in der Lage zukünftige Eigenkapitalanforderungen aus dem sogenannten Basel III ohne Schwierigkeiten zu erfüllen", so Merz und Ullner.
Tief in der Region verwurzelt
"Die Bank mit ihrer 151-jährigen Geschichte ist tief in der Region verwurzelt. Rund 700 neue Mitglieder konnten wir im Jahr 2011 gewinnen. Damit sind fast 15.000 Menschen aus der Region Eigentümer der Vereinigten Volksbank eG Limburg. Wir beschäftigen zum 31.12.2011 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darunter sind 18 Auszubildende, von denen 8 im Januar ihre Abschlussprüfungen erfolgreich abgelegt haben. Von diesen wurden fast alle in ein Anstellungsverhältnis übernommen, darunter eine IT-Kauffrau", betonten die Volksbank-Vorstände.
Herausforderungen 2012
"Wir streben erneut eine weitere und deutliche Verbesserung unserer Beratungsqualität durch eine nochmalige Erhöhung der Weiterbildungsmaßnahmen an. Beratung ist im Wettbewerb entscheidend. Häuser, die in der Krise gestützt wurden, nutzen die Mittel, um den regionalen Häusern Konkurrenz zu machen. Wir wollen nicht nur die Ansprüche erfüllen, sondern flächendeckend die Besten sein. Wir glauben nicht an einen wirtschaftlichen Einbruch. Unserer Meinung nach wird sich Deutschland und insbesondere unsere Region weiter positiv entwickeln", so Ullner und Merz.
Positive Entwicklung auch bei Tochtergesellschaften
"Positiv sehen wir ebenfalls die Entwicklung unserer beiden Tochtergesellschaften, der Benefit AG, Versicherungsmakler und der IMAXX GmbH Limburg, Immobilienmakler. Die Benefit AG betreut mit 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 5.534 Kunden rund 14.800 Einzelrisiken. Es bestehen Vereinbarungen mit allen namhaften Versicherungen. Die Beratung orientiert sich einzig am Lösungsbedarf des Kunden. Einen Traumstart konnte die Ende 2010 gegründete IMAXX GmbH Limburg verzeichnen. Mit 51 durch die IMAXX GmbH vermittelten Käufen und Verkäufen sind wir überaus zufrieden. Wir streben an, ab 2012 in beiden Tochtergesellschaften ebenfalls Mitarbeiter auszubilden. Seit Jahren decken wir unseren Personalbedarf fast ausschließlich über die Ausbildung in unserem Haus. Nicht umsonst zählen die Volksbanken und Raiffeisenbanken zu den attraktivsten Arbeitgebern in Deutschland. Die bestätigt das Gütesiegel „Top-Arbeitgeber Deutschland 2011“des trendence Graduate Barometers", erklärten die beiden Volksbank-Vorstände abschließend.
