„Klinik muss auch in der Stadtpolitik eine feste Größe sein“
„Wenn das Ganze mehr sein soll als die Summe seiner Teile, dann muss es einen gemeinsamen Geist geben“ –für diese These konnte Klaus-Werner Szesik, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH bei der Ehrung langjähriger Mitarbeiter ganz konkrete Bestätigung erfahren: rund 2535 Dienstjahre waren versammelt, eine „geballte Macht an Erfahrung und Wissen“, zeigte sich Szesik beeindruckt. Das St. Vincenz verfüge über ein Kapital, auf das andere Unternehmen so nicht zurückgreifen könnten: ein enormer Schatz an Erfahrung, der im Unternehmen selbst von Generation zu Generation weitergetragen werden.
Genau dies sei auch das Schlüsselwort für ein erfolgreiches Unternehmen: Erfahrungen, Kenntnisse weitertragen. Dies spüre man insbesondere im Bereich der Pflege: „Genau das ist es, was dieses Haus auszeichnet!“ Angesichts einer Halbwertzeit des Wissens von ca. zehn bis 15 Jahren sei es jedoch genauso wichtig, die Theorie, das wissenschaftliche Wissen mit der Praxis zu verknüpfen. Nur derjenige könne erfolgreich sein, der beides miteinander verbinden könne. Jedoch gehören nach Überzeugung des Geschäftsführers auch Eigenschaften dazu, die sich nicht unbedingt erlernen lassen: sensibles Gespür, Einfühlsamkeit und Empathie mit dem Menschen an sich. Szesik appellierte an die Mitarbeiter, sich trotz ihrer vielen Berufsjahre auch weiterhin immer wieder mit Neuem auseinanderzusetzen und weiter zu verbessern. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Verwaltungsrates, Hans Beresko, übermittelte er jedem einzelnen Mitarbeiter den ganz persönlichen Dank des Unternehmens.
Hans Beresko erinnerte an die Schnelllebigkeit, die gerade das Gesundheitswesen kennzeichne. Da man den finanziellen Drehschrauben der Politik ausgesetzt sei, sei es ganz besonders wichtig, sich vor Ort immer neu an die Veränderung der Unternehmensbedingungen einzustellen. Vor diesem Hintergrund mahnte Beresko die fehlende Unterstützung seitens der Stadtpolitik im Blick auf die Weiterentwicklung des Krankenhauses an: „Dieser mangelnde Rückhalt tut weh“, meinte der ehemalige Bürgermeister von Hadamar. Er richtete den Focus auf die Bedeutung des Unternehmens u.a. auch als größter Arbeitgeber der Region. Hier werde Ausbildung in hoher Qualität angeboten, worauf die Region keinesfalls verzichten könne. Daher gelte es, den MitarbeiterInnen vernünftige Arbeits- und Rahmenbedingungen zu schaffen – hierzu zähle angesichts des Schichtdienstes rund um die Uhr eben auch ein Parkhaus für Mitarbeiter. Der Verwaltungsrat werde weiterhin daran arbeiten, das Bestmögliche für die Mitarbeiter zu erreichen und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens weiter zu sichern. Hierfür brauche man von allen Seiten Unterstützung: „Eine Klinik in dieser Größenordnung muss auch in der Stadtpolitik eine fest Größe sein,“ konstatierte Beresko.
Für 20-jährige Betriebszugehörigkeit wurden geehrt:
Hans-Peter Adam, Sylvia Arnold-Schmitt, Alexandra Bacza, Anja Baldus, Melanie blum, Tanja Botor, Hildegard Buschhaus, Renate Dillschnitter-Jäger, Gertrud Dorn, Tanja Ebling, Martina Ewert, Jessica Faust, Dominik Geis, Peter Hahmann, Kerstin Heller, Brigitte Huber, Lilia Jost, Peter Jung, Katja Jung, Ahmet Kandas, Karin Katemnn, Claudia Kremer, Andrea Kruspel, Maria Kutscheidt, Monika Laux, Inge Loos, Josef Pisczor, Daniea Rochholl, Melanie Schellein, Daniela Scherer, Beate Schneider, Jolanthe Skowronek, Magdalena Terreping, Cornelia Türk, Gennet Vengaloor, Gabriele Wagner, Susanne Wagner, Janette Welter, Ursula Weyand, Selda Yildiran, Helga Zapp, Mira Zec.
25-jähriges Jubiläum feierten:
Anja Bösch, Marie-Luise Bogdahn, Torsten Drum, Sabine Engel, Astrid Heinze, Wilhelm Huth, Barbara Jung, Markus Kremer, Reinhard Lehnert, Bernhard Reitz, Alfred Rompel, Susanne Schmitt, Eva-Maria Steffen, Ruth Walter, Petra Weber, Ute Zinner-Weimer.
30-jähriges Jubiläum feierten:
Ingelore Ammelburger, Rita Bach, Margit Blum, Birgit Bußweiler, Anneliese Knobl, Roswitha Koulpy, Ulrich Löffler, Barbara May, Manfred Mayer, Bärbel Müllner, Michael Nieter, Monika Oelmann, Karl Rath, Klaus Reininger, Friederike Schaefer, Gabriele Schaefer, Doris Schneider, Brigitte Theobald, Waltraud Theunisz, Rosemarie Welki, Marianne Wiederhold, Petra Wohnbach.
35 Jahre haben folgende Mitarbeiter der Krankenhausgesellschaft die Treue gehalten:
Ilka Arnold, Heinz Dorn, Ulrike Heep, Winfried Krahulik, Petra Langer, Christine Ludwig, Christa Schlau.
Auf 40 Jahre können drei Mitarbeiter zurückblicken:
Helmut Blaha, Brigitte Klein und Brigitte Wald.


Kommentare
Kommentar hinzufügen